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Diese 5 "Rogue One"-Drehorte sind eine Reise wert

Island, Jordanien und die Malediven: "Rogue One" wurde an wunderschönen Orten gedreht.
Island, Jordanien und die Malediven: "Rogue One" wurde an wunderschönen Orten gedreht. (©Flickr/Mariell Jüssl 2016)

Mit ihren weit, weit entfernten Galaxien bieten die "Star Wars"-Filme – und erst kürzlich "Rogue One" – immer enorme Schauwerte. Die Kulisse für die fremden Planeten entsteht jedoch nicht nur im Studio. Viele weltweite Drehorte haben Eingang in das neue Weltraumabenteuer gefunden.

Hinweis: Kleinere "Rogue One"-Spoiler folgen.

1. Tropenplanet Scarif – Malediven

Beginnen wir gleich mit dem Highlight der Drehorte, zu denen es kürzlich auch einen "Rogue One"-Spezialtrailer gab: den Malediven, genauer dem Laamu Atoll. Der Sehnsuchtsort steht für den Planeten Scarif und ist der Schauplatz heftiger Kampfszenen in "Rogue One": An dem tropischen Standort befindet sich eine besonders gut geschützte Einrichtung des Imperiums. Gegen einen friedlichen Besuch des Atolls, das immerhin 82 Inseln umfasst, ist jedoch nichts einzuwenden. An blendend weißen Sandstränden mit kristallklarem Wasser lässt es sich – mit dem nötigen Kleingeld – vom aufregenden Kinobesuch erholen.

 Viel zu schade für das Imperium: Die Malediven stehen für den Planeten Scarif. fullscreen
Viel zu schade für das Imperium: Die Malediven stehen für den Planeten Scarif. (©Facebook/visitmaldives/Klaus Lorke 2016)

2. Planeten Eadu und Lah'mu – Island

Als jüngstes Land Europas besitzt Island noch etwas sehr ursprüngliches, das sich perfekt in die raue Welt von "Rogue One" einfügt. Der Strand Mýrdalssandur gibt dem Planeten Lah'mu, auf dem "Rogue One"-Heldin Jyn Erso (Felicity Jones) aufwächst, seinen besonderen nordischen Charme. Der Strand von Reynisfjara im Süden des Inselstaates bietet dagegen ideale Bedingungen für den düsteren Planeten Eadu, der im weiteren Verlauf von "Rogue One" wichtig wird. Seine dunklen Sandstrände locken auch Touristen nach Südisland.

 Reynisfjara ist nur einer von mehreren isländischen Schauplätzen in "Rogue One". fullscreen
Reynisfjara ist nur einer von mehreren isländischen Schauplätzen in "Rogue One". (©Flickr/JasonParis 2016)

3. Wüstenmond Jedha – Wadi Rum, Jordanien

Einen weiteren atemberaubenden Schauplatz für das "Star Wars"-Spin-off haben die Location Scouts in Jordanien aufgetan. Wadi Rum, der größte ausgetrocknete Flusslauf des haschemitischen Königreichs, dient als Kulisse für den Wüstenmond Jedha. Der Mond ist von großer Bedeutung für die Jedis. Hier wurde die Macht erforscht und der Planet entwickelte sich zum Pilgerort für Gläubige der gesamten Galaxis. Mit seinen eindrucksvollen Sandsteingebilden ist das Wadi Rum ein perfekter Schauplatz für diese intergalaktische Pilgerstätte.

 Im Wadi Rum fühlt man sich unwillkürlich in die Welt von Star Wars versetzt. fullscreen
Im Wadi Rum fühlt man sich unwillkürlich in die Welt von Star Wars versetzt. (©Flickr/Lawrence Murray 2016)

4. Yavin IV – Tikal, Guatemala

Für "Star Wars"-Fans gibt es in "Rogue One" auch im Bezug auf die Drehorte einen Grund zu nostalgischer Freude. Einige Szenen sind auf dem Mond Yavin IV angesiedelt, der in "Episode IV – Eine neue Hoffnung" (1977) eine prominente Rolle spielt. Auf dem großflächig bewaldeten Mond befindet sich der Stützpunkt der Rebellenallianz.

Als Drehort für die Außenaufnahmen diente George Lucas und seiner Crew in den ausgehenden 1970ern die antike Mayastadt Tikal im nördlichen Guatemala. Die Aufnahmen bei "Rogue One" stammen zwar "nur" aus den legendären Cardington-Hangars in Bedfordshire, England, wo auch Szenen für "Episode IV" entstanden. Es lohnt sich aber natürlich dennoch, eine Reise an die bedeutende Mayastätte zu planen.

 Tikal hatte schon im ersten Teil der "Star Wars"-Saga einen wichtigen Auftritt. fullscreen
Tikal hatte schon im ersten Teil der "Star Wars"-Saga einen wichtigen Auftritt. (©Flickr/Taus Peter 2016)

5. Imperialer Stützpunkt – U-Bahn-Station Canary Wharf, London

"Star Wars"-Locations befinden sich nicht immer nur in unberührter Natur an fernen Orten. Die Grundlage für das Innere einer imperialen Installation beispielsweise hat die "Rogue One"-Crew in einer U-Bahn-Station inmitten Londons gefunden. Immerhin wurde die Haltestelle Canary Wharf von dem herausragenden britischen Architekten Norman Foster gestaltet, der auch den Apple Campus 2 entwarf. Wer ohnehin London besuchen möchte, kann der Station mit der Jubilee-Linie einen Besuch abstatten.

 Die futuristische anmutende Canary Wharf Station spiegelt den Stil des Imperiums wieder. fullscreen
Die futuristische anmutende Canary Wharf Station spiegelt den Stil des Imperiums wieder. (© Flickr/Chris Chabot 2016)
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