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Drohnenfotografie: 5 Tipps für bombastische Luftaufnahmen

Bitte lächeln! Drohnen lassen Deine Kamerakünste abheben.
Bitte lächeln! Drohnen lassen Deine Kamerakünste abheben. (©Pixabay 2017)

Nie war es so einfach und günstig, in die Drohnenfotografie einzusteigen und die Kamera für tolle Luftaufnahmen abheben zu lassen. Mit diesen fünf Tipps gelingen auch Dir bald beeindruckende Bilder mit den ferngesteuerten Flugrobotern.

1. Die richtige Drohne für die Drohnenfotografie

 Bei einer Quadrocopter-Drohne halten vier Rotoren die Kamera in der Schwebe. fullscreen
Bei einer Quadrocopter-Drohne halten vier Rotoren die Kamera in der Schwebe. (©Pexels 2017)

Für die Drohnenfotografie kommen zumeist sogenannte Quadrocopter- oder Hexacopter-Drohnen zum Einsatz, die durch vier beziehungsweise sechs Rotoren in der Luft gehalten werden und stabil in der Luft stehen können. Solche Drohnen gibt es bereits zu relativ günstigen Preisen. Doch wenn Du Dich ernsthaft mit der Drohnenfotografie befassen möchtest, lohnt sich ein Modell mit guter Bildstabilisierung, damit Deine Fotos nicht so leicht verwackeln. Hier bietet sich eine Drohne mit einem sogenannten Gimbal an: einer Kameraaufhängung, die die Kamera mittels Sensoren und Motoren ruhig hält.

2. Die richtige Kamera

 Für atemberaubende Drohnenfotos sind gutes Wetter, die richtige Location und natürlich eine gute Kamera entscheidend. fullscreen
Für atemberaubende Drohnenfotos sind gutes Wetter, die richtige Location und natürlich eine gute Kamera entscheidend. (©Pexels 2017)

Bei vielen Kameradrohnen ist die Kamera schon fertig eingebaut. Es gibt aber zum Beispiel auch Flugroboter, an denen sich eine GoPro-Kamera montieren lässt – das ist praktisch, wenn Du bereits eine der handlichen Action-Cams besitzt. Auch für digitale Spiegelreflexkameras, die hochwertigere Bildqualität als eine GoPro (aber weniger Akkulaufzeit) bieten, gibt es passende Drohnen. Dass diese Kameras allerdings deutlich schwerer sind, solltest Du bei der Auswahl des Fluggeräts auf jeden Fall berücksichtigen. Außerdem lohnt es sich, Ersatzakkus für eine längere Flugzeit einzupacken.

3. Testflüge machen

 Bevor Du Dich mit Deiner Drohne auf Wasserflächen wagst, solltest Du auf jeden Fall ausgiebig fliegen üben. fullscreen
Bevor Du Dich mit Deiner Drohne auf Wasserflächen wagst, solltest Du auf jeden Fall ausgiebig fliegen üben. (©Pixabay 2017)

Viele Kameradrohnen sind so konzipiert, dass Du damit direkt loslegen kannst, sobald Du sie aus dem Karton geholt, den Akku geladen und eine dazugehörige App heruntergeladen hast. Statt Dich direkt aufs Fotografieren zu konzentrieren, solltest Du Dir aber Zeit nehmen, ein paar Proberunden zu drehen, um ein Gefühl für die Drohne zu bekommen. Geh dafür unbedingt vor die Tür und übe auf weichem Untergrund vor allem gute Landungen – die sorgen schließlich dafür, dass Du noch lange Freude an der Drohnenfotografie hast. Auch wenn Du Deine ersten Flugversuche mit der Kamera machst, fliegst Du am besten erst einmal tief und über freiem, ebenen Gelände, damit Deine Drohne samt Kamera nicht im Baum oder an einer Hochspannungsleitung scheitert.

4. Wetterbericht beachten

 Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel – perfekte Bedingungen für einen Drohnenflug! fullscreen
Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel – perfekte Bedingungen für einen Drohnenflug! (©Pixabay 2017)

Es gibt gleich mehrere Gründe, warum Du unbedingt den Wetterbericht checken solltest, bevor Du zur Foto-Tour mit Deiner Drohne aufbrichst. Zum einen, um optimale Lichtverhältnisse zu haben, wenn Du zum Beispiel einen tollen Sonnenaufgang oder -untergang einfangen willst. Zum anderen, um immer die Kontrolle über Deine Ausrüstung zu behalten. Regen und starker Wind nehmen Dir nämlich ruckzuck die Zügel aus der Hand und steuern Dein Fluggerät möglicherweise schnurstracks in den nächsten Baum. Vorsicht ist hier besser als Nachsicht, denn die Kosten für Drohnen sind zwar nicht mehr so hoch, wie sie einmal waren – aber so gering dann doch wieder nicht.

5. Rechtslage und Vorschriften zur Drohnenfotografie beachten

 Drohnenpiloten müssen sich an einige gesetzliche Vorschriften halten. fullscreen
Drohnenpiloten müssen sich an einige gesetzliche Vorschriften halten. (©Pixabay 2017)

Wer in Deutschland eine Drohne mit einem Gewicht von unter fünf Kilogramm für die private Drohnenfotografie einsetzen will, braucht sich über eine Genehmigung für den eigentlichen Flug keine großen Gedanken machen: Diese Fluggeräte dürfen ohne Weiteres in die Lüfte steigen, solange sie in Sichtweite des Piloten bleiben. Allerdings sind ein Mindestabstand von 1,5 Kilometern zu Flugplätzen und eine maximale Flughöhe von 762 Metern einzuhalten. Zudem musst Du eventuelle Flugverbotszonen (etwa über Flughäfen oder Privatgrundstücken) beachten, über die Du Dich zuvor informieren solltest und für die Du Dir im Zweifel eine Genehmigung des Grundstückbesitzers einholen solltest. Eine Haftpflichtversicherung, die die Kosten für eventuelle durch die Drohne verursachte Schäden abdeckt, ist empfehlenswert.

Für Fluggeräte mit einem Gewicht über fünf Kilogramm oder bei einer gewerblichen Nutzung der Fotos wird zusätzlich eine Aufstiegsgenehmigung benötigt, die kostenpflichtig ist und je nach Bundesland vom jeweiligen Luftfahrtbundesamt ausgestellt wird. Einen Überblick über die verantwortlichen Behörden findest Du zum Beispiel auf der Website Drohnen.de.

Neben den Flugbestimmungen ist auch das Recht am eigenen Bild zu beachten. Vor allem wenn Du nicht nur zum eigenen Vergnügen, sondern gewerblich fotografieren willst, musst Du die Genehmigung von allen auf Deinen Bildern abgebildeten Personen beziehungsweise bei Gebäuden oder Grundstücken vom jeweiligen Besitzer einholen.

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