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Du willst Suppe einfrieren? Vermeide diese 7 Fehler!

Suppe kannst Du problemlos für später einfrieren – wenn Du ein paar einfache Tipps beachtest.
Suppe kannst Du problemlos für später einfrieren – wenn Du ein paar einfache Tipps beachtest. (©Pixabay 2016)

Menschen, die Suppe einfrieren, haben im Handumdrehen ein schnelles Essen auf dem Tisch. Abends keine Lust zu kochen? Einfach auftauen und herrlich heiß genießen! Damit die Suppe aber auch zum Genuss wird, solltest Du diese sieben Fehler beim Einfrieren vermeiden.

1. Nudelsuppen einfrieren

 Nudeln verlieren im Tiefkühler ihren Biss. fullscreen
Nudeln verlieren im Tiefkühler ihren Biss. (©Pexels/Henrique Felix 2016)

Gekochte Nudeln und Tiefkühltruhen vertragen sich so gar nicht, denn die Teigwaren verwandeln sich beim Auftauen und Erhitzen in schleimigen Brei. Falls Du also Nudelsuppe kochst, die Du teilweise einfrieren möchtest, koche die Nudeln lieber extra und gib sie portionsweise in die Suppe. So kannst Du den Suppenrest ohne Nudeln einfrieren und Dir nach dem Auftauen wieder eine Portion Nudeln dazu kochen.

2. Suppen mit Sahne oder Milch einfrieren

Ähnlich wie Nudelsuppe werden auch Suppen mit Sahne oder Milch im Tiefkühler nicht gerade besser. Beim Auftauen und Erhitzen trennen sich die fettigen Flüssigkeiten vom Rest der Suppe und flocken aus. Auch hier solltest Du also lieber portionsweise vorgehen und Milch oder Sahne erst nachträglich in die aufgetaute und erhitzte Suppe geben.

3. Gemüse zu lange kochen

 Suppengemüse bleibt knackig, wenn Du die Garzeit vor dem Einfrieren anpasst. fullscreen
Suppengemüse bleibt knackig, wenn Du die Garzeit vor dem Einfrieren anpasst. (©Pexels 2016)

Und noch eine Zutat, die nicht gerne aufgetaut und neu erhitzt wird: Gemüse und Kartoffeln werden weich und matschig, wenn sie zu lange im kochenden Wasser schwimmen – und das lässt sich leider kaum vermeiden, wenn Du die aufgetaute Kartoffelsuppe nicht kalt oder lauwarm essen möchtest. Wenn Du vorher weißt, dass Du den halben Suppentopf einfrieren möchtest, teile die Portion also besser auf, wenn das Gemüse noch nicht ganz durch ist. Die Portion "für sofort" kochst Du in einem kleineren Topf weiter, der Rest kommt in den Tiefkühler und gart dann erst nach dem Auftauen zu Ende.

4. Nicht ganz abkühlen lassen

Auch wenn es verlockend sein mag, den Suppenrest vom Abendessen direkt in die Tiefkühltruhe zu befördern: Lass dem Essen Zeit, komplett abzukühlen! Eine heiße Suppe erhöht die Temperatur im Tiefkühler. Benachbarte Lebensmittel können dadurch auftauen und ihre Haltbarkeit verlieren. Außerdem verbraucht Deine Tiefkühltruhe beim Herunterkühlen unnötig viel Energie.

5. Keinen Platz lassen

Wie alle Füssigkeiten dehnt sich auch Suppe aus, wenn sie gefriert. Wenn Du den Behälter zum Einfrieren bis zum Rand füllst, kann es daher passieren, dass die Suppe ihren Container sprengt und für eine Sauerei im Tiefkühler sorgt. Lass daher etwa 3 bis 4 Zentimeter Platz bis zum Deckel.

6. Glasgefäße nutzen

Dass sich Flüssigkeiten beim Einfrieren ausdehnen, ist auch für die Wahl des richtigen Gefäßes sehr wichtig. Wer jemals bei einer Party eine Bierflasche im Tiefkühler vergessen hat und am nächsten Morgen das Fach von Scherben befreien durfte, weiß, was gemeint ist. Suppe und Bier haben geschmacklich zwar wenig gemeinsam, aber für beide gilt: In dichten Glasgefäßen haben sie in der Tiefkühltruhe nichts zu suchen!

7. Zu viel auf einmal einfrieren

Vermeide es, mehr als einen Liter Suppe in einer Portion einzufrieren. Je größer der Suppen-Eisblock, desto länger dauert das Auftauen. Tipp: Friere Suppe in Eiswürfelformen ein – so hast Du für jede Portionsgröße die perfekte Menge parat und kannst Dein Essen möglichst schnell genießen. Im Tiefkühler ist die Suppe etwa zwei bis drei Monate haltbar.

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