Topliste

Fisch kaufen & zubereiten: Vermeide diese 7 verbreiteten Fehler

Bis der Fisch auf den Tisch kommt, gibt es einige Hürden zu überwinden.
Bis der Fisch auf den Tisch kommt, gibt es einige Hürden zu überwinden. (©Elena_Danileiko/iStock/Thinkstock 2017)

Du kochst gern, traust Dich aber nicht so recht an die Zubereitung von Fisch heran? Wenn Du Fisch kaufen und zubereiten möchtest, musst Du nicht verzweifeln. Vermeide einfach diese sieben Fehler und Lachs und Co. gelingen Dir spielend.

1. Fehler: Nur Teile des Fisches kaufen

Auf den ersten Blick erscheint es logisch, nur den Teil des Fisches zu kaufen, den Du auch zubereiten möchtest – also meist das gute Filet. Doch das ist ein weitverbreiteter Fehler. Denn nur am ganzen Stück lässt sich wirklich die Frische des Fanges erkennen. Sind die Augen des Fisches beispielsweise matt, liegt er wahrscheinlich schon länger hinter der Fischtheke. Außerdem lohnt es sich oft, aus Gräten und Co. einen Fischfond zu kochen.

2. Beim Kauf keine Druckprobe machen

Doch nicht nur die Optik spielt eine Rolle, wenn Du Fisch kaufen möchtest: Auch die fühlbare Beschaffenheit des Fleisches solltest Du berücksichtigen. Hab also keine Berührungsängste und mache eine Druckprobe. Frischer Fisch federt geschmeidig zurück. Tut er das nicht, ist der Fang möglicherweise schon länger her als gedacht.

3. Den Fisch falsch aufbewahren

Du hast alles richtig gemacht und den ganzen Fisch mit klaren Augen gekauft. Auch die Druckprobe hat er überstanden. Dann vermeide den Fehler, den Schmaus jetzt falsch zu lagern. Im Idealfall solltest Du den Fisch direkt zubereiten. Wenn das nicht geht, gehört er umgehend in den Kühlschrank – allerdings nicht in der Originalverpackung. Gib ihn ein neutrales Gefäß, bedecke ihn mit Folie und gib Eis darüber. So hält er noch einen Tag durch.

4. Haut entfernen beim Zubereiten von Lachs

Für viele eine Köstlichkeit: die Fischhaut. Doch auch, wenn Du sie später garantiert nicht essen möchtest, solltest Du sie bei der Zubereitung von Lachs in jedem Fall nicht vor dem Braten entfernen. Die Haut trägt nämlich dazu bei, dass die Säfte und Aromen sich nicht verflüchtigen. Magst Du die Haut, brate den Lachs direkt auf der Haut für eine knusprige Kruste. Magst Du sie nicht, kannst Du das Filet auf der hautfreien Seite anbraten.

5. Zu kurz oder zu lang beizen

Um dem Fisch einen besonders aromatischen Geschmack zu verleihen, kannst Du ihn vor der Zubereitung beizen, also in einer Würzmarinade einlegen. Die Säure spaltet die Eiweiße im Fisch und macht ihn dadurch zarter und auch schon essbar. Es kann jedoch auch zu viel des Guten geben, also nimm den Fisch lieber zu früh als zu spät aus der pikanten Mischung. Während Du den Fisch gegebenenfalls auch nach dem Braten noch nachwürzen kannst, kann zu viel Würze den Fischgenuss erheblich trüben.

6. Vor dem Braten salzen

Wer Fisch zubereiten möchte, hält sich meist an einen klaren Ablauf: den Fisch säubern, filetieren, würzen und dann braten oder kochen. Dabei ist das Salzen des Meerestieres vor dem Braten ein absolutes No-Go. Das entzieht dem Fisch nur Flüssigkeit und macht den Genuss zu einem trockeneren Vergnügen. Säure den Fisch stattdessen vor dem Braten mit Zitronensaft und salze ihn erst, wenn er gar ist.

7. Zu lange und zu heiß kochen oder braten

Und schon kündigt sich der nächste Fehler an. Wenn Du den Fisch zu heiß und zu lange garst, kommt selbst der beste Fisch zäh und trocken auf den Teller. Mach Dir bewusst, dass Fischeiweiß bei etwa 70 Grad fest wird. Bekommt es höhere Temperaturen zu spüren, kann es unschön ausflocken und austrocknen. Orientiere Dich an 100 Grad für das Garen. Wenn Du normal dicke Filets vom Fisch zubereiten möchtest, brauchen sie gut 20 Minuten, um innen leicht glasig und außen knusprig zu sein.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben