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Fitness-Tracker richtig nutzen: Die 8 gängigsten Fehler vermeiden

Damit die Ergebnisse Deines Fitness-Trackers stimmen, solltest Du ein paar Fehler vermeiden.
Damit die Ergebnisse Deines Fitness-Trackers stimmen, solltest Du ein paar Fehler vermeiden. (©Youngoldman/Thinkstock 2017)

Fitness-Tracker sollen dabei helfen, den Alltag aktiver und damit gesünder zu gestalten. Doch damit die smarten Wearables das auch leisten können, sollten die von ihnen gesammelten Daten möglichst akkurat sein. Schließlich können falsche Ergebnisse letztendlich auch Deine Motivation beeinträchtigen. Zum Glück kannst Du so einiges dafür tun, dass Dein Fitness-Tracker ordentlich arbeitet – und zwar, indem Du bestimmte Fehler im Umgang mit dem Gadget von vornherein vermeidest.

1. Persönliche Informationen hinterlegt?

Ein beliebter Fehler: Der neue Fitness-Tracker wird zum ersten Mal mit dem Smartphone synchronisiert, doch anstatt Deine Daten zu Geschlecht, Größe, Alter und Gewicht einzugeben, klickst Du einfach schnell auf "weiter". Möchtest Du sicherstellen, dass Dein neues Wearable Deine Aktivitäten möglichst akkurat verarbeitet, solltest Du Dir die Zeit dafür aber unbedingt nehmen. Nur so kann Dein Fitness-Tracker die korrekte Anzahl an Schritten, zurückgelegte Distanz und verbrauchte Kalorien bestimmen.

2. Fitness-Tracker kalibriert?

Ähnlich sieht es mit der Kalibrierung aus. Auch das Auslassen dieses wichtigen Schritts ist ein beliebter Fehler im Umgang mit einem Fitness-Tracker. Doch wie soll der die korrekte Anzahl Deiner Schritte bestimmen, wenn Du ihm nie mitgeteilt hast, wie groß Deine Schrittlänge genau ist? Dank der von Dir eingegebenen persönlichen Daten kann das Wearable zwar einen Durchschnittswert ermitteln – mit Deiner tatsächlichen Schrittlänge muss der aber noch lange nicht übereinstimmen.

3. Links oder rechts?

Noch ein Unterpunkt im Set-up-Menü, der gerne übergangen wird: An welcher Hand trägst Du Deinen Fitness-Tracker? Jeder Mensch hat gewisse Angewohnheiten, wenn es um die Bewegung der rechten oder linken Hand geht. Damit Dein Tracker seinen Job richtig machen kann, solltest Du diesen Fehler im Umgang mit dem Fitness-Gadget also vermeiden und das Wearable immer am selben Arm tragen.

Manche Geräte verfügen sogar über die Möglichkeit anzugeben, ob Du den Fitness-Tracker an Deiner dominanten Hand trägst oder nicht. In der Regel wird diese mehr bewegt, weshalb Fitbit und Co. ihre Empfindlichkeit reduzieren, um keine "Phantom-Schritte" mitzunehmen.

 Ob linke oder rechte Hand, ist für das Messergebnis eigentlich egal – wenn Du einen kleinen Fehler vermeidest. fullscreen
Ob linke oder rechte Hand, ist für das Messergebnis eigentlich egal – wenn Du einen kleinen Fehler vermeidest. (©yacobchuk/Thinkstock 2017)

4. Akku leer?

Du hast alle Fehler bei den Grundeinstellungen Deines Fitness-Trackers gekonnt umschifft und möchtest jetzt loslegen? Dann solltest Du noch mal den Akkustand Deines Wearables checken. Nichts ist ärgerlicher, als wenn der Tracker während des Workouts plötzlich den Dienst quittiert, weil Du vergessen hast, ihn aufzuladen. Ein ausgeschalteter Tracker kann nämlich naturgemäß leider auch keine Daten aufzeichnen.

5. Realistische Ziele setzen

Tracker wie Fitbit verfügen über voreingestellte, nicht-personalisierte Ziele, die Du täglich erreichen solltest. Leider sind die vor allem ganz am Anfang oft ziemlich unrealistisch. Die gewünschten 10.000 Schritte schon wieder nicht erreicht zu haben, wird schnell frustrierend und sorgt dafür, dass Dir die Lust am Sport wieder vergeht. Besser ist es da, in der zugehörigen App eigene (realistische) Tagesziele zu setzen und diese nach jedem kleinen Etappensieg weiter zu steigern.

6. Mindestgeschwindigkeit einhalten

Es mag banal klingen, aber wenn Du den Fehler machst, zu langsam zu gehen, wird Dein Fitness-Tracker ziemlich sicher zu wenige Schritte registrieren. Eine wissenschaftliche Studie hat bereits im Jahr 2012 herausgefunden, dass die Wearables nicht mehr akkurat messen, wenn Nutzer sich langsamer als mit etwa 67 Metern pro Minute bewegen. Aber keine Angst: Das entspricht tatsächlich extrem gemächlichem Bummeln. Eine andere Studie hat 2005 ermittelt, dass die durchschnittliche Gehgeschwindigkeit bei rund 88,5 Metern pro Minute liegt – mehr als ausreichend also, um Deinem Tracker ein möglichst genaues Messergebnis zu ermöglichen.

7. Neue Ziele setzen

Ist ein Ziel erreicht, machen manche Nutzer den Fehler, ihren Fitness-Tracker in der Schublade verschwinden zu lassen oder sich zumindest keine neuen Ziele zu setzen. Um nicht wieder in alte (schlechte) Gewohnheiten zurückzufallen, ist es aber wichtig, sich nicht auf seinen imaginären Lorbeeren auszuruhen, sondern neue Ziele zu definieren. Ob Du Deine bisherige Aktivitätszeit übertreffen, Deine Schrittzahl noch weiter steigern oder ein anderes Fitness-Ziel erreichen möchtest, bleibt völlig Dir überlassen – nur aktiv werden/bleiben solltest Du in jedem Fall.

 Auf zu neuen Zielen! fullscreen
Auf zu neuen Zielen! (©Dziggyfoto/Thinkstock 2017)

8. Täglicher Reset

Es gibt Fitness-Tracker, die Schrittzahlen und Co. täglich eigenständig auf 0 zurücksetzen. Sollte Dein Fitness-Tracker nicht dazugehören, mach' besser nicht den Fehler, den täglichen Reset zu vergessen. Sonst addiert das Wearable einfach immer fleißig weiter dazu und Du musst selbst im Blick behalten, wie viele Schritte Du tatsächlich pro Tag gemacht hast. Oder noch schlimmer: Deine definierten Tagesziele kommen völlig durcheinander!

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