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Flohmarkt-Apps: 6 Anwendungen, um alte Schätze zu Geld zu machen

Als Faustregel für Klamotten gilt: Was ein Jahr nicht getragen wurde, kann weg – und zwar am besten im Tausch gegen Bargeld.
Als Faustregel für Klamotten gilt: Was ein Jahr nicht getragen wurde, kann weg – und zwar am besten im Tausch gegen Bargeld. (©ThinkstockPhotos / ijeab 2017)

Hast Du auch den einen oder anderen Staubfänger, den Du nur allzu gerne in Bares verwandeln würdest? Diese Flohmarkt-Apps helfen Dir Deine Kellerleichen loszuwerden – und das ganz bequem von der Couch aus.

1. Shpock

Eine der wohl bekanntesten Flohmarkt-Apps ist der virtuelle Trödelmarkt für die Hosentasche, Shpock. Kleines Manko: Die Anmeldung fällt etwas aufwendiger aus, als bei vergleichbaren Anwendungen der Konkurrenz. Dafür ist die Angebotserstellung einfach und bei der Suche nach einem bestimmten Produkt können die angezeigten Ergebnisse schnell und übersichtlich nach Entfernung gefiltert werden. Zudem sind auch Nachfragen über Direkt-Nachrichten an die Verkäufer sowie das kurzfristige "Merken" von Anzeigen möglich.

  • kostenlos in der Basis-Version; Premium-Funktionen, z.B. kurzzeitiger VIP-Status für eine eigene Anzeige, kosten hingegen
  • erhältlich für iOS und Android

2. Stuffle

Ähnlich wie Shpock arbeitet auch die deutsche Flohmarkt-App-Variante Stuffle. Die Anmeldung ist etwas unkomplizierter als bei der App aus Österreich, da die Registrierung mit nur wenigen Daten wahlweise über den Facebook-Account oder eine E-Mail-Adresse möglich ist. Anschließend lädt eine auf den Standort angepasste Fotogalerie zum Stöbern durch die Kleinanzeigen aus dem näheren Umkreis ein. Zudem werden Anzeigen verschiedener Kleinanzeigen-Plattformen zusammengefasst. Ein weiterer Pluspunkt: Bezahlt werden kann vergleichsweise sicher über PayPal.

  • kostenlos in der Basis-Version; "Schaufenster"-Funktion für eigene Anzeige kann ab 99 Cent genutzt werden
  • erhältlich für iOS und Android

3. Facebook Marketplace

Nachdem sich im Laufe der Zeit unzählige Facebook-Gruppen bildeten, in denen fleißig angeboten und gefeilscht wurde, hat das soziale Netzwerk im vergangenen Jahr reagiert und den Marketplace ins Leben gerufen. Die Flohmarkt-Funktion soll Privatpersonen den Kauf und Verkauf von Gebrauchtem erleichtern – Versand und Bezahlung sollen allerdings, zumindest in Deutschland, vorerst weiterhin außerhalb der Facebook-App geregelt werden.

  • kostenlos
  • erhältlich als Teil der Facebook-App für iOS und Android

4. Kleiderkreisel

Du hast gerade Deinen Kleiderschrank ausgemistet? Dann ist die Flohmarkt-App Kleiderkreisel möglicherweise genau das Richtige für Dich. Hier kannst Du je nach Belieben kaufen und verkaufen oder mit anderen "Kreislern" tauschen. Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen und Accessoires wechseln täglich über die Secondhand-Plattform den Besitzer. Dabei ist der Handel allerdings etwas zeitaufwendiger, denn häufig stellen Interessenten detaillierte Fragen zu den Angeboten oder bitten um weitere Fotos, um sich ein besseres Bild vom Zustand der Stücke machen zu können. Die Kosten für den Versand trägt in der Regel der Käufer.

5. eBay Kleinanzeigen

Ein Sammelsurium für alles bietet der Klassiker unter den Flohmarkt Apps: Kostenlos und effektiv lassen sich über eBay Kleinanzeigen Kleidung, Technik, Möbel und vieles mehr finden. Zum entspannten Stöbern lädt diese App weniger ein, stattdessen zieht sie Kunden an, die etwas Bestimmtes suchen und keine Zeit verlieren wollen. Eine exakte Beschreibung und eine aussagekräftige Überschrift sind hier deshalb umso wichtiger, damit der Artikel bei passenden Suchanfragen schnell gefunden wird.

6. Alternativ: Re-Commerce-Apps

Wer möglichst wenig Aufwand haben möchte, sollte An-und-Verkauf-Portale wie Momox und Rebuy nutzen. Hier erhält der Nutzer für Bücher, DVDs, PC-Spiele und Co. zwar nicht den Bestpreis, den Käufer möglicherweise bei einer Auktion oder über eine der Flohmarkt-Apps gezahlt hätten, dafür wird Zeit eingespart. Denn: Um hier Gebrauchtes zu Geld zu machen, muss nur der Strichcode auf den Gegenständen mit der zugehörigen App gescannt werden und schon wird ein Preis vorgeschlagen. Anschließend müssen die verkauften Produkte lediglich in einem Paket zur Post gebracht werden – das Porto übernimmt die jeweilige Plattform.

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