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Fürs perfekte Frühstück: 5 geniale Tipps rund ums Eierkochen

Der Heilige Gral der Frühstückskunst: das perfekte Ei!
Der Heilige Gral der Frühstückskunst: das perfekte Ei! (©Pixabay 2017)

Eierkochen scheint manchmal eine Wissenschaft für sich zu sein, ist aber mit dem richtigen Vorwissen definitiv kein Hexenwerk. Egal, ob hart, weich oder flüssig: Wenn Du die folgenden fünf Tipps berücksichtigst, steht dem perfekten Ei-Genuss nichts mehr im Wege.

1. Eier nicht direkt ins kochende Wasser geben

Viele Menschen bringen beim Eierkochen einen Topf mit Wasser zum Kochen und geben die Eier dann direkt aus dem Kühlschrank ins sprudelnde Nass. Das erhöht wegen des großen Temperaturunterschieds aber die Chance, dass die Schale platzt. Um die Eier im Topf sicher und ohne Platzen zu kochen, solltest Du sie auf jeden Fall einige Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen können. Noch besser: Lege die Eier ins kalte Wasser und erhitze beides zusammen. Bedenke jedoch, dass sich in diesem Fall die Garzeit verkürzt!

2. Eier nicht die ganze Zeit kochen lassen

 Wer Eier im heißen Wasser gar ziehen lässt, verringert die Chance, sie zu lang zu kochen. fullscreen
Wer Eier im heißen Wasser gar ziehen lässt, verringert die Chance, sie zu lang zu kochen. (©Pixabay 2017)

Vor allem, wenn Du die Eier nicht hart kochen möchtest, ist es unklug, sie die ganze Zeit auf voller Hitze im sprudelnden Wasser zu garen: Durch die gleichbleibend starke Hitze werden die Eier schnell zu hart. Stell die Herdplatte also auf eine niedrige Stufe oder nimm den Topf ganz herunter, sobald das Wasser kocht. Anschließend lässt Du die Eier einige Minuten im heißen Wasser vor sich hin sieden. So werden sie schonend gar. Willst Du die Eier hart kochen, sind etwa zehn Minuten Ziehzeit angesagt. Soll das Eigelb eher flüssig sein, reichen je nach gewünschtem Härtegrad sowie Größe und Gewicht des Eis etwa drei bis fünf Minuten aus.

3. Eier nicht zu lange im heißen Topf lassen

 Damit das Ei seine perfekte Konsistenz behält, solltest Du es direkt nach dem Ablaufen der gewünschten Kochzeit aus dem heißen Wasser holen. fullscreen
Damit das Ei seine perfekte Konsistenz behält, solltest Du es direkt nach dem Ablaufen der gewünschten Kochzeit aus dem heißen Wasser holen. (©Pixabay 2017)

Dass Eier im heißen Wasser noch nachgaren, bedeutet natürlich auch, dass Du sie sofort aus dem Topf nehmen solltest, sobald sie die gewünschte Härte haben. Nur dann kommen sie auch wirklich so auf den Tisch, wie Du sie haben willst – und tauschen nicht etwa noch auf den letzten Metern ihr leckeres flüssiges Eigelb gegen einen hartgekochten Kern.

4. Nie zu viele Eier in einem Topf kochen

Ganz wichtig beim Eierkochen: Lass den Eiern Platz im Topf! Sie sollten im heißen Wasser hin und her rollen können, denn nicht überall im Topf ist es gleich warm. Platzprobleme im Kochwasser sorgen für unregelmäßige Garzeiten und damit letztlich für unzufriedene Gesichter am Frühstückstisch. Außerdem stoßen die Eier auf beengtem Raum möglicherweise aneinander, sodass die Schale beschädigt wird. Achte deshalb darauf, bei einer größeren Zahl von Eiern auch einen entsprechend größeren Topf zum Kochen zu verwenden.

5. Keine zu frischen Eier kochen

 Gute Faustregel: Je frischer das Ei, desto schwerer lässt es sich pellen! fullscreen
Gute Faustregel: Je frischer das Ei, desto schwerer lässt es sich pellen! (©Pexels 2017)

Wie bitte? Natürlich solltest Du keine Eier kochen und essen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist! Aber: Je frischer ein Ei ist, desto schwerer lässt es sich nach dem Kochen pellen – und bekanntlich kann einem die Schalenpulerei am Frühstückstisch echt die Laune verderben. Das ideale Alter für ein leicht pellbares Ei sind drei bis fünf Tage. Der Grund: Die Schalenhaut, die das Eiweiß an der Hülle festhält, löst sich mit der Zeit ab, was das Pellen erleichtert. Entgegen der landläufigen Meinung hat Abschrecken auf die Pellbarkeit des Eis übrigens keinen wirklichen Effekt. Tatsächlich verringert die plötzliche Kaltwasserdusche nach dem Eierkochen sogar die Haltbarkeit. Und zwar durchaus drastisch: Laut der Zeitung Die Welt ist ein hartgekochtes Ei im Kühlschrank bis zu sechs Wochen haltbar. Wird es abgeschreckt, sinkt die Haltbarkeit auf wenige Tage.

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