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Gesund durch Sport: Vermeide diese 8 fiesen Fehler beim Training

paar beim sport
paar beim sport (©pexels / Unsplash 2016)

Sport hat viele positive Effekte auf den Körper. Aber viel hilft nicht immer auch viel. Schlechte Angewohnheiten beim Training können die Gesundheit sogar negativ beeinflussen. Diese 8 Fehler solltest Du daher unbedingt vermeiden.

Kleine Fehler schleichen sich oft schneller ins Training ein, als Du vielleicht vermutest und können unterschiedlichste Beschwerden zur Folge haben. Das muss aber nicht sein! Wenn Du den folgenden acht Trainingsfallen aus dem Weg gehst, schützt Du Dich auch vor Gelenkproblemen und Überlastungen.

1. Angst vor Gewichten

Gerade Frauen lassen sich oft von schweren Hanteln und Scheiben einschüchtern. Es scheint ein nahezu ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass Frauen nur leichte Gewichte benutzen und Männer schwere. Zu Unrecht, denn durch das Training mit Gewichten werden Muskeln aufgebaut – und je mehr Muskeln Du hast, desto besser arbeitet der Stoffwechsel und Dein Grundumsatz an Energie ist höher. Das heißt im Klartext: Du verbrauchst mehr Kalorien und verbrennst mehr Fett. Männermuskeln werden dadurch schön geformt und Frauenkörper sehen schlank und straff aus. Angst vor einer Figur à la Arnold Schwarzenegger brauchst Du als Frau aber dennoch nicht haben. Eine solche Figur kannst Du aufgrund eines geringeren Muskelanteils im Körper und fehlendem Testosteron allein durch Training fast unmöglich erreichen.

2. Einseitiges Training

Gerade Trainingsanfänger neigen dazu, einzelne Muskelgruppen isoliert zu stimulieren, um die Muskelkraft im ganzen Körper auszugleichen. Ist dieses Ziel erreicht, kannst Du aber dazu übergehen, mehrere Muskelgruppen gleichzeitig zu beanspruchen. So setzt Du auch kleine Muskeln, die sonst oft vergessen werden, neuen Reizen aus. Außerdem neigen Männer dazu, ihrem Unterkörper zu wenig Aufmerksamkeit beim Workout zu schenken. Bei Frauen ist es genau andersherum – sie vernachlässigen oft die Brust und den Rücken.

3. Schneller Start

Du kannst es zu Beginn Deines Trainings ruhig etwas langsam angehen lassen. Der Körper braucht rund 20 Minuten, um warm zu werden. Schaltest Du direkt den Turbogang ein, riskierst Du Verletzungen und büßt gleichzeitig einiges an Effektivität ein.

 Erst aufwärmen, dann richtig loslegen! fullscreen
Erst aufwärmen, dann richtig loslegen! (©pexels / Unsplash 2016)

4. Falsche Körperhaltung!

Rundrücken, Hohlkreuz und hochgezogene Schultern solltest Du beim Training unbedingt vermeiden! Das führt zu Effektivitätseinbußen bei den Übungen und geht infolge von Fehlbelastungen außerdem auf Kosten der Gelenke. Ein kurzer Blick in den Spiegel hilft Dir dabei, Dich selbst zu kontrollieren.

5. Schwung statt Kraft

Die saubere Ausführen der Übungen beim Sport ist genauso wichtig wie die richtige Körperhaltung. Versuche Deine Bewegungen am besten nicht ruckartig, sondern ineinander übergehend auszuführen und Deine Atmung an den Bewegungsablauf anzupassen. Das heißt: bei Anstrengung einatmen und beim Entspannen der Muskeln ausatmen. Dein Körper sollte während Deines Workouts außerdem die ganze Zeit über fest und angespannt sein. Nur dann trainierst Du Deine Kraft und holst automatisch weniger Schwung.

6. Schneller, höher, weiter

Viel hilft viel? Denkste! Auf zu hartes Training reagiert der Körper mit Stress und die ausgeschütteten Hormone können das Muskelgewebe schädigen. Daher solltest Du immer auch Trainingspausen in Deinen Plan einbauen. Ein Tag Erholung zwischen zwei Trainingsintervallen oder das Training in kleineren Einheiten sind empfehlenswert. Beim Laufen ist es ratsam, langsam Strecke und Tempo zu steigern und währenddessen nicht auf die Uhr, sondern auf das eigene Gefühl zu hören. Sich selbst ambitionierte Ziele zu setzen, ist super, aber wenn Dein Körper nicht mehr kann, bringt es nichts weiterzumachen.

 Pausen sind genauso wichtig wie das Training selbst. fullscreen
Pausen sind genauso wichtig wie das Training selbst. (©Getty Images/iStockphoto 2016)

7. Muskelkater nicht ernst nehmen

Schmerzen nach dem Sport sind ein Warnzeichen und sollten nicht einfach ignoriert werden– auch wenn es sich dabei lediglich um Muskelkater handelt. Die Fasern im schmerzenden Muskel sind verletzt und eine Verletzung muss auskuriert werden. Dann solltest Du eine Pause vom Sport einlegen, um ernst zu nehmende Folgeverletzungen wie Muskelfaserrisse nicht zu riskieren. Muskelkater ist übrigens weder ein Grund zur Freude noch ein Zeichen für ein gelungenes Training. Er führt vielmehr eine Zwangspause herbei und mindert daher Deinen Trainingserfolg.

8. Stundenlanges Cardiotraining

Ausdauertraining ist gut für die Gesundheit und sorgt für einen freien Kopf. Deswegen musst Du Dich aber nicht stundenlang auf dem Laufband oder dem Crosstrainer abmühen. Insbesondere wenn Du abnehmen möchtest, solltest Du hauptsächlich darauf achten, dass Deine Kalorienzufuhr geringer ist als Dein Energieverbrauch. Dann bedient sich der Organismus an den körpereigenen Fettreserven. Besonders geeignet zur Stimulation des Herzmuskels ist ein Intervalltraining.

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