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Günstig und gesund kochen: Mit diesen 8 Tipps klappt's

Frische Zutaten, selbst zubereitet – ein guter Startpunkt für eine gesunde und günstige Ernährung!
Frische Zutaten, selbst zubereitet – ein guter Startpunkt für eine gesunde und günstige Ernährung! (©Rawpixel Ltd/Getty Images/iStockphoto/Thinkstock 2017)

Gute Zutaten und ein guter Preis müssen kein Widerspruch sein! Wer günstig und gesund kochen und essen will, kann mit einigen effektiven Veränderungen schon viel erreichen und jede Menge Geld sparen. Diese acht Tipps machen Deine Ernährung im Handumdrehen gesünder und preiswerter – garantiert!

1. Fertiggerichte meiden

 Sieht nicht lecker aus und schmeckt auch so: Fertiggerichte ersetzt Du am besten komplett durch gesünderes Essen. fullscreen
Sieht nicht lecker aus und schmeckt auch so: Fertiggerichte ersetzt Du am besten komplett durch gesünderes Essen. (©mg7/Getty Images/iStockphoto/Thinkstock 2017)

Fertiggerichte sind zwar schnell gemacht, dafür aber weder gesund noch günstig. Auf den ersten Blick sehen sie zwar manchmal preiswert aus – doch wenn Du die Mini-Portionen mal nachrechnest, kommst Du schnell zu dem Schluss, dass Selbermachen zigfach billiger wäre. Zudem sind viele Fertigessen vollgestopft mit Farbstoffen, Geschmacksverstärkern sowie unnötig viel Fett und Zucker. Dafür enthalten sie dann oft sehr wenig Nährstoffe. Deshalb: Finger weg! Es gibt schließlich Dutzende Rezepte, die Du aus frischen Zutaten in weniger Zeit kochen kannst, als das Tiefkühlfutter zum Auftauen braucht. Ein Beispiel: Kartoffeln in Stifte zu schneiden und mit etwas Olivenöl auf einem Backblech zu brutzeln, dauert nur wenige Minuten länger, als eine Packung Pommes aufzureißen – ist aber viel gesünder und auch noch leckerer!

2. Viel selber machen

 Pestos, Dips und Chutneys lassen sich leicht selber machen – und sind dann auch noch billiger als Fertigware. fullscreen
Pestos, Dips und Chutneys lassen sich leicht selber machen – und sind dann auch noch billiger als Fertigware. (©Magone/Getty Images/iStockphoto/Thinkstock 2017)

Nicht nur bei Fertiggerichten gilt die Formel: Selbermachen = günstiger + gesünder. Auch viele andere Lebensmittel und Zutaten, die abgepackt verkauft werden, kannst Du zu Hause selbst herstellen und dadurch Geld und ungesunde Inhaltsstoffe einsparen. Brotaufstriche, Salatsoßen, Dips, Joghurt und vieles mehr lassen sich aus wenigen Zutaten zu deutlich geringeren Preisen herstellen, als für die Fertigware im Supermarkt verlangt wird. Was Du an Arbeitszeit aufwenden musst, sparst Du gewissermaßen an Geld ein – und hast am Ende sogar noch ein frischeres, gesünderes Produkt.

3. Weniger Fleisch essen

 Der Schlüssel zum gesunden Kochen: viel Gemüse! fullscreen
Der Schlüssel zum gesunden Kochen: viel Gemüse! (© 2016)

Du musst nicht gleich zum Vegetarier werden, aber "gesünder essen" lässt sich in unseren Breiten beinahe schon gleichsetzen mit "weniger Fleisch und mehr Gemüse essen" – zum Beispiel aßen Menschen im Jahr 2015 hierzulande laut dem Norddeutschen Rundfunk im Schnitt fast doppelt so viel Fleisch, wie von Ernährungswissenschaftlern empfohlen wird. Wer die Pflanzenwelt in der Küche für sich entdeckt, spart außerdem bares Geld, denn Gemüse, Kartoffeln, Reis, Hülsenfrüchte und Co. machen nicht nur satt und sind voll mit wichtigen Nährstoffen. Sie sind auch noch günstiger als Fleisch und Wurst. Und wer glaubt, dass ein Essen ohne Fleisch einfach nicht schmeckt: Alles eine Frage des Rezepts!

4. Clever einkaufen

 Auf dem Wochenmarkt kannst Du vor allem kurz vor Schluss echte Schnäppchen machen. fullscreen
Auf dem Wochenmarkt kannst Du vor allem kurz vor Schluss echte Schnäppchen machen. (©Pexels/Ed Gregory 2017)

Wer Preise und Angebote vergleicht, kann bares Geld sparen! Auf Märkten und bei Gemüsehändlern bekommst Du Gemüse und Obst häufig deutlich preiswerter als im Supermarkt – und diese Lebensmittel sind nun einmal besonders wichtig, wenn Du gesund kochen willst! Auf asiatisches oder afrikanisches Essen spezialisierte Läden haben dazu oft Produkte günstig im Sortiment, für die Du sonst ins teure Spezialitätenregal greifen musst. Vor allem Gewürze und exotischere Zutaten wie Kokosmilch oder spezielle Gemüsesorten bekommst Du hier oft billig und in großen Mengen. Achte außerdem auf Sonderangebote und schlag vor allem dann großzügig zu, wenn Lebensmittel heruntergesetzt sind, die Du lange lagern kannst. Das gilt insbesondere für Tiefkühlgemüse: Während Fertiggerichte aus der Gefriertruhe tabu sind, solltest Du bei erntefrisch eingefrorenem Rohgemüse oft und gern zugreifen. Häufig enthält es sogar noch mehr gesunde Vitamine und Nährstoffe als die manchmal weit transportierte "Frisch"-Ware aus dem Gemüseregal.

5. Reste verwerten

 Suppen und Eintöpfe sind immer eine gute Verwertungsmöglichkeit für Essensreste. fullscreen
Suppen und Eintöpfe sind immer eine gute Verwertungsmöglichkeit für Essensreste. (©Pexels 2016)

Mach Dir immer Gedanken darüber, wie Du möglichst viel von dem verwerten kannst, was Du eingekauft hast. Koche zum Beispiel Knochen oder Gemüsereste für eine leckere Brühe aus. Friere übrig gebliebenes Essen ein oder verwerte es für neue Gerichte. Und überlege Dir am besten schon vor dem Einkaufen einen Plan B für Zutaten, die Du anschließend übrig haben könntest. Merke: Weggeworfenes Essen ist immer auch weggeworfenes Geld!

6. Leitungswasser trinken

 Hierzulande ist das Wasser aus der Leitung problemlos trinkbar. fullscreen
Hierzulande ist das Wasser aus der Leitung problemlos trinkbar. (©Pexels/Karolina Grabowska 2017)

Wer auf zuckerhaltige Softdrinks verzichtet, tut seiner Gesundheit schon einmal etwas Gutes. Wer dann auch noch Wasser aus dem Wasserhahn trinkt, statt es in Flaschen einzukaufen, lebt dazu auch noch günstiger. In Deutschland ist die Trinkwasserqualität so gut, dass das Trinken von Leitungswasser problemlos möglich ist. In Gegenden mit besonders kalkhaltigem Wasser sorgt ein Filter für besseren Geschmack.

7. Vorkochen – alias "Meal Prep"

 Wer vorkocht oder einfriert, spart leicht bares Geld. fullscreen
Wer vorkocht oder einfriert, spart leicht bares Geld. (©CC: Flickr/Wellness Wildflower 2016)

Als Essenstrend macht Meal Prep seit einiger Zeit die Runde in der Food-Blogosphäre. Dabei ist der Hype im Grunde nichts anderes als das gute alte Vorkochen. Große Mengen auf Vorrat zu kochen, hat für alle, die günstig und gesund kochen und essen wollen, jede Menge Vorteile: So hast Du immer etwas Gesundes zum Essen im Haus, kannst Dir für die Mittagspause etwas einpacken und musst nicht teuer essen gehen. Wenn Du Deine Meal-Prep-Rezepte nach Sonderangeboten auswählst, und die heruntergesetzten Zutaten günstig in den notwendigen großen Mengen einkaufst, sparst Du sogar noch mehr Geld.

8. Gemüse anbauen

 Volle Kontrolle: Wer sein Gemüse selbst anbaut, bekommt es günstig und weiß, was drin ist. fullscreen
Volle Kontrolle: Wer sein Gemüse selbst anbaut, bekommt es günstig und weiß, was drin ist. (©Pexels 2017)

Hast Du einen grünen Daumen, viel Zeit, einen Garten oder Balkon und kein Problem mit Dreck? Dann ist der Eigenanbau von Gemüse und Kräutern eine fantastische Methode, um günstig gesund zu kochen! Selbst wenn Du Deinen Speiseplan zunächst nur mit ein paar Tomaten aus dem Topf oder etwas frischem Basilikum aus eigener Zucht aufpeppst, hast Du schon einige Zutaten mehr im Topf, über deren gesunde Herkunft Du absolute Sicherheit hast und die Du preiswert – wenn auch mit etwas mehr Aufwand – selbst hergestellt hast.

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