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Haare glätten: Diese 7 Fehler solltest Du vermeiden

Beim Haareglätten kann man so manchen Fehler machen.
Beim Haareglätten kann man so manchen Fehler machen. (©biglike/iStock/Thinkstock 2017)

So schön Wellen oder Naturlocken auch sind, zu bestimmten Anlässen möchte jede Frau mal ihre Haare glätten. Leider kann Dir dabei aber so manches Missgeschick unterlaufen, das Deinem Haar schadet. Diese sieben Fehler solltest Du nach Möglichkeit umgehen.

1. Glätteisen von oben nach unten ziehen

Ein häufig gemachter Fehler: Wer seine Haare glätten möchte, zieht das Glätteisen von oben am Ansatz nach unten bis zu den Spitzen durch. Das klingt zwar korrekt und macht Dein Haar tatsächlich glatt, aber es verliert dabei seine natürliche Struktur und hängt nur noch schlapp nach unten. Außerdem können sich Risse im Haar bilden.

Besser: Halte die zu bearbeitende Strähne beim Glätten waagerecht von Dir weg. So musst Du trotz Glätte nicht auf gesunde Haare mit Volumen verzichten.

2. Beim Glätten keinen Hitzeschutz benutzen

Und der nächste Fehler folgt schon auf dem Fuße: Beim Glätten ist Dein Haar sehr hohen Temperaturen ausgesetzt. Damit Deine Mähne nicht darunter leiden muss, solltest Du unbedingt einen Hitzeschutz aufsprühen, bevor Du Deine Haare glätten möchtest. Ansonsten riskierst Du, dass Deine Haarpracht durch Haarbruch kaputtgeht.

Besser: Schütze Dein Haar mit einer Schutzlotion oder einem Hitzeschutzspray. Letzteres kannst Du auch aus kaltem Kamillentee selber machen. Gleichzeitig hält der Sleek-Look durch diese Vorbehandlung auch noch länger.

3. Zu dünne oder zu dicke Strähnen wählen

Das richtige Maß ist auch beim Haareglätten von entscheidender Bedeutung. Es ist natürlich verständlich, dass Du mit der Bearbeitung von dickeren Strähnen Zeit sparen möchtest, aber so kann das Haar nicht komplett glatt werden. Bei zu dünnen Strähnen hingegen bricht die obere Haarschicht.

Besser: Die Dicke der Strähne sollte mindestens zwei Zentimeter betragen.

4. Die Haare zu großer Hitze aussetzen

Das Geheimnis für glatte Haare ist die Hitze des Glätteisens. Doch diese birgt auch Gefahren. Selbst wenn Du einen Hitzeschutz verwendest, ist Dein Haar nicht vor allzu hohen Temperaturen sicher. Diese zerstört nämlich die Haarstruktur.

Besser: Stelle das Eisen auf maximal 180 bis 184 Grad ein. Besitzt Du ein Gerät ohne Temperaturregler, solltest Du beim nächsten Kauf auf entsprechende Einstellungsmöglichkeiten achten.

5. Feuchte bis nasse Haare glätten

Auf einen Streich die Haare zu glätten und gleichzeitig zu trocknen, klingt in der Theorie gut, aber in der Praxis solltest Du die Finger davon lassen. Durch die Feuchtigkeit in den Haarverbindungen kann das Haar regelrecht ansengen und natürlich die Haarstruktur in Mitleidenschaft geraten.

Besser: Trockne Dein Haar auf niedriger Temperatur mit einem Föhn, bevor Du es glättest. Es sollte vor der Prozedur ganz trocken sein.

6. Die Mähne vorher nicht Durchbürsten

Wenn der Sleek-Look eines nicht ist, dann ein wildes Durcheinander. Damit er dank Glätteisen perfekt gelingt, solltest Du Dein Haar vorher einmal gründlich durchbürsten und von Knoten befreien. Du möchtest doch hinterher nicht wie ein Struwwelpeter ausschauen, oder?

Besser: Einmal Durchbürsten vorher spart Tränen hinterher. Empfehlenswert ist es, jede Strähne vor dem Glätten noch einmal mit dem Kamm zu bearbeiten.

7. Das Glätteisen nicht reinigen

Auch wenn Du Dein Glätteisen wahrscheinlich nicht täglich nutzt, sollte es von Zeit zu Zeit geputzt werden. Mit der Zeit sammelt sich über Dein Haar auf dem Eisen alles Mögliche an Haarprodukten an. Dieser Belag verdeckt zunehmend das Eisen und kann sich mit Deinem Haar verharken.

Besser: Reinige das Glätteisen regelmäßig. Du kannst dazu spezielle Reinigungsprodukte verwenden, aber in der Regel reichen schon warmes Wasser und Reinigungsalkohol aus.

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