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Hättest Du's gewusst? So isst man diese 7 Lebensmittel richtig

Wer seinen Apfel auf diese Weise isst, verschwendet viel Fruchtfleisch.
Wer seinen Apfel auf diese Weise isst, verschwendet viel Fruchtfleisch. (©Wavebreakmedia Ltd/ThinkstockPhotos 2017)

Wer kennt es nicht? Die Banane zerdrückt, der Burger auseinandergefallen und die Spaghetti landen nicht im Mund – richtig essen ist manchmal gar nicht so einfach. Vor allem, wenn wir Lebensmittel unwissentlich falsch konsumieren. Dabei könnte es so leicht sein – mithilfe der folgenden sieben Tipps und Tricks.

Richtig essen will gelernt sein: Diese sieben Lebensmittel hat sicherlich jeder schon einmal verzehrt – und ist dabei auf die eine oder andere Herausforderung gestoßen. Wie Du kulinarische Klippen künftig ganz einfach umschiffst, erfährst Du hier.

1. Bananen

Beim Schälen von Bananen können wir uns noch etwas von unseren tierischen Verwandten, den Affen, abschauen. Statt wie üblich zum länglichen Stiel zu greifen und die Frucht beim Öffnen möglicherweise zu zerquetschen, solltest Du das Ganze im wahrsten Sinne des Wortes vom anderen Ende angehen. Einfach Daumen und Zeigefinger am stiellosen Ende ansetzen und leichten Druck auf die Spitze ausüben – voilà, die Banane öffnet sich wie von allein. Nun kann die Schale mit beiden Händen ohne Anstrengung und ohne Fruchtmatschgefahr auseinandergezogen werden.

2. Äpfel

Die typische Herangehensweise: Es wird seitlich in den Apfel gebissen und einmal rund um das Kerngehäuse herum geknabbert. Als Folge bleibt meist ein großer Rest übrig, der einfach weggeworfen wird. Dabei kann das Gehäuse problemlos mitgegessen werden. Anstatt seitlich rundherum wird der Apfel dann von unten nach oben (oder andersherum) verspeist. Die enthaltenen Kerne kannst Du einfach ausspucken, falls sie Dich stören. Auf diese Weise wird möglichst wenig Fruchtfleisch verschwendet.

3. Kiwi

Wer schon einmal versucht hat, eine Kiwi zu schälen, weiß, wie schwer es ist, das grüne Innere von der dünnen Schale zu befreien. Noch schwieriger wird es, wenn die Kiwi bereits etwas reifer und somit weicher ist. Tipp: Nimm als Erstes ein scharfes Messer zur Hand und trenne jeweils die beiden Enden der Frucht ab. Als Nächstes schiebst Du einen Esslöffel vorsichtig zwischen Fruchtfleisch und Schale und bewegst diesen entlang der Innenseite einmal rundherum. Daraufhin lässt sich das Fruchtfleisch problemlos aus seiner Schale drücken. Alternativ kannst Du die Kiwi auch in zwei Hälften schneiden und das Fruchtfleisch am Rand eines Glases aus der Schale drücken. Dies geht zwar schneller als die Löffelvariante, erfordert allerdings auch mehr Übung und das Ergebnis wird meist weniger ansehnlich.

4. Spaghetti

Eines der Lebensmittel, das Esser rund um die Welt wohl am häufigsten verzweifeln lässt, sind Spaghetti. Um die langen Nudeln ohne Kleckerei in den Mund zu befördern, wird oft zum Esslöffel oder gar zum Messer gegriffen – ein absolutes No-Go, fragt man einen Italiener. Letzterer weiß, wie sich die Pasta richtig essen lässt: Er verwendet lediglich eine Gabel und nutzt den Tellerrand als Hilfsmittel. Die Gabel mit wenigen Nudeln dort schräg ansetzen und die Pasta vorsichtig im Uhrzeigersinn aufdrehen.

5. Burger

Klar, ein Burger landet generell direkt von der Hand im Mund – so zumindest die Theorie. Bevor es allerdings überhaupt dazu kommen kann, rutscht beim beherzten Biss in den Burger gerne die Hälfte des Belags direkt auf den Teller, an allen Seiten quillt Soße hervor, Hände und Gesicht sind nach kurzer Zeit völlig verschmiert. Um das zu vermeiden, braucht es den korrekten Griff. Einfach Daumen und die kleinen Finger jeweils vorne und hinten unter den Boden des Burgerbuns klemmen und die restlichen Finger gleichmäßig auf der Oberseite verteilen – schon lässt sich der Burger richtig essen.

6. Cupcakes

Muffins sind gut, Muffins mit cremigem Frosting sind besser! Doch so schön die bunten Cupcakes auch aussehen, sie richtig essen zu können, erscheint zunächst unmöglich. Entweder es landet nur Creme und kaum Kuchen im Mund oder andersherum. Zudem landet ein Großteil des Frostings gerne auch mal an Nase und Oberlippe. Abhilfe schafft ein simpler Lifehack für dieses Lebensmittel. Dafür musst Du zunächst das Papierförmchen entfernen. Im nächsten Schritt brichst Du etwa die untere Hälfte des Kuchens ab und drückst sie oben auf den Cremepart des Cupcakes, sodass eine Art Cupcake-Sandwich entsteht. Nun lässt sich die süße Sünde problemlos verspeisen.

7. Geburtstagskuchen

Bei runden Geburtstagskuchen hängt alles von der richtigen Schneidetechnik ab. Die klassische Methode bringt leider den Nachteil mit sich, dass der angeschnittene Kuchen oft schnell austrocknet und so am nächsten Tag kaum noch genießbar ist. Ein mathematischer Trick soll das verhindern: Immer wieder wird dabei ein langes schmales Stück aus der Mitte des Kuchens herausgeschnitten. Dazu wird der Kuchen zunächst ein wenig versetzt zur Mitte komplett durchgeschnitten. Dann wird parallel zu diesem Schnitt auf der anderen Seite des Kuchens ein weiterer Schnitt gesetzt. Der Clou: Der restliche Kuchen kann nun zusammengeschoben werden. Die Schnittfläche trocknet auf diese Weise nicht aus und der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch genauso lecker wie am Vortag.

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