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Home-Office: 7 Tipps zum Einrichten und Arbeiten

Um im Home-Office auf Dauer effektiv arbeiten zu können, gilt es, Einiges zu beachten.
Um im Home-Office auf Dauer effektiv arbeiten zu können, gilt es, Einiges zu beachten. (©gpointstudio/ThinkstockPhotos 2017)

Arbeiten im Home-Office – das klingt für viele Arbeitnehmer wie ein wahr gewordener Traum. Der lange Weg ins Büro entfällt und keiner beklagt sich, wenn wir in Jogginghose am Schreibtisch sitzen. Doch die Arbeit in den eigenen vier Wänden birgt auch Gefahren, die allerdings durch clevere Ideen umschifft werden können.

So drohen viele Menschen, die regelmäßig im Home-Office arbeiten, langsam aber sicher zu vereinsamen. Der Mangel an Kollegen und damit an sozialen Kontakten macht auf Dauer unzufrieden. Zudem verschwimmen durch die Raumsituation immer mehr die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben. Darunter leidet wiederum oft die Konzentration und Motivation. Das muss alles nicht sein! Wer diese sieben Tipps und Ideen hinsichtlich Einrichtung und Arbeitsweise berücksichtigt, schafft sich selbst die optimalen Voraussetzungen für die Heimarbeit – und zwar ohne unerwünschte Nebeneffekte.

1. Wohnst du noch oder arbeitest du schon?

Arbeite nicht auf der Couch oder am Küchentisch. Wenn Du regelmäßig im Home-Office zu Gange bist, solltest du unbedingt eine klare Trennung zwischen Wohn- und Arbeitsbereich schaffen. So lässt Du Dich einerseits nicht von Privatem bei der Arbeit ablenken, andererseits springen Dir nach Feierabend unerledigte Aufgaben nicht dauernd ins Auge. Dabei muss der Arbeitsplatz nicht unbedingt ein eigenes Zimmer bekommen, denn auch, wer wenig Platz hat, kann sich einen abgetrennten Bereich schaffen, der einzig der Arbeit vorbehalten ist. Ideal: Die Arbeitsecke mit einem Paravent optisch abgrenzen.

2. Alles eine Platzfrage

Die Platzfrage umfasst drei Aspekte: die Platzsuche, das Platznehmen und das Platzschaffen. So ist zunächst die Position des Arbeitsplatzes wichtig. Wähle am besten einen ruhigen Bereich, sorge für Frischluft und richte Dich so aus, dass das Licht weder ungünstig auf den Monitor Deines PCs fällt, noch Dich blendet. Des Weiteren lohnt sich die Investition in einen bequemen, rückenfreundlichen Schreibtischstuhl – schließlich musst Du mehrere Stunden täglich auf ihm sitzen. Zuletzt gilt es dann, genug Stauraum zu schaffen, sodass Stifte, Ordner, Papierstapel und Co. im Handumdrehen verschwinden können.

3. Ordnung ist das halbe Leben

 Wer seinen Schreibtisch regelmäßig aufräumt, behält leichter den Überblick. fullscreen
Wer seinen Schreibtisch regelmäßig aufräumt, behält leichter den Überblick. (©Blackzheep/ThinkstockPhotos 2017)

Auch, wenn Du dazu neigst, in Papierbergen zu versinken: Versuche, am Arbeitsplatz Ordnung zu halten. Nutze Pinnwände oder Tafeln gegen das Zettelchaos und räume regelmäßig unnützen Ballast weg. So behältst du den Überblick und arbeitest effektiver, da du weniger Zeit mit Herumkramen vergeudest. Diese Ordnung sollte sich dann auch im Arbeitsablauf widerspiegeln. Gerade im Home-Office sollten Arbeitnehmer auf eine klare Struktur achten, um die Arbeitsatmosphäre zu wahren. Tipp: Schreibe Dir jeden Morgen To-do-Listen und setze Dir klare Ziele für den Tag: "Was muss heute geschafft werden?" Eine weitere Idee: Notiere Dir nebenbei, was du bereits abgearbeitet hast und wie viel Zeit Du dafür gebraucht hast. Ein solches Aufgabentagebuch liefert nicht nur einen extra Schub Motivation, sondern ist auch in Gesprächen mit dem Chef hilfreich – zeigt es doch, dass Du die Zeit im Home-Office effektiv nutzt.

4. Bring Licht ins Dunkel

Gute Lichtverhältnisse im Home-Office steigern die Produktivität. Wer im Halbdunkel sitzt, wird hingegen schnell müde und unkonzentriert. Ideal ist Tageslicht in Kombination mit Frischluft. Alternativ eignet sich indirekte Beleuchtung mit weißem oder leicht bläulichem Licht, da dieses anregend und belebend wirken soll.

5. Kleider machen Leute

Auch, wenn es morgens äußerst verlockend erscheinen mag, direkt im Schlafanzug oder in der gemütlichen Jogginghose vor den PC zu schlurfen – zieh Dich an! Ein professionelles Outfit hilft nicht nur Dir, dich innerlich auf die Arbeit einzustellen, sondern signalisiert auch anderen Personen wie beispielsweise Familienmitgliedern: "Ich arbeite jetzt und bin nicht ansprechbar."

6. Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

 Raus aus dem Home-Office, ab in die Pause mit den Kollegen! fullscreen
Raus aus dem Home-Office, ab in die Pause mit den Kollegen! (©shironosov/ThinkstockPhotos 2017)

Um im Home-Office nicht zum einsamen Einsiedler zu mutieren, solltest Du so oft es geht den direkten persönlichen Kontakt suchen. Statt jede Frage per Chat oder Email zu klären, heißt es: Mit dem Kollegen oder Kunden einfach mal telefonieren. Noch besser: Für die Mittagspause mit den Mitarbeitern verabreden. Auf diese Weise bekommst Du mit, was im Büro vor sich geht, und kommst gleichzeitig unter Leute.

7. Mach mal 'ne Pause

Lunch-Dates bringen zugleich den Vorteil mit sich, dass Du Abstand zum Arbeitsplatz gewinnst. Viele Heimarbeiter beklagen nämlich, auch in den Pausen nicht wirklich abschalten zu können. Nur schnell noch eine Mail beantworten oder die spontanen Ideen notieren, während das Pausenbrot nebenbei hinuntergeschlungen wird? Dieses alles andere als erholsame Verhalten hat mit dem Verlassen der Wohnung ein Ende. Generell sollten Deine Arbeitszeiten klar geregelt sein. Beginne Deinen Tag möglichst immer um dieselbe Zeit, halte Deine Pause ein und wirf nach Feierabend keinen Blick mehr auf die Arbeitsunterlagen – sei er auch noch so kurz!

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