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Innovative Waschmaschinen: 6 smarte Lösungen für die Zukunft

Waschmaschinen wie die TwinWash von LG werden immer pfiffiger.
Waschmaschinen wie die TwinWash von LG werden immer pfiffiger. (©LG 2017)

Die Zukunft schreitet mit schnellen Schritten voran. Neben ständigen technischen Neuerungen bei Waschmaschinen und Co. wird es jedoch auch immer wichtiger, Zeit und Ressourcen einzusparen. Diese sechs Waschmaschinen halten Schritt mit der Zeit – und den Anforderungen des modernen Lebens.

1. Samsung QuickDrive

Ungeduldige werden frohlocken! Mit der Schnellwaschmethode QuickDrive von Samsung soll die Wäsche in der Hälfte der Zeit sauber werden, die handelsübliche Waschmaschinen brauchen. Lediglich 39 Minuten dreht die Wäsche in Samsung-Waschmaschinen mit dieser Funktion ihre Runden – und soll dennoch so sauber werden wie bei der doppelten Zeit bei Konkurrenten.

Und so funktioniert sie: Bei Maschinen mit dieser Technologie drehen sich Trommel und Rückwand der Waschmaschine dank dem Einsatz von zwei Motoren in entgegensetzte Richtungen. Als Folge wird die Wäsche stärker bewegt und damit schneller gereinigt. Damit das Spülen und Schleudern zügig vonstattengeht, kommen zudem spezielle Düsen zum Einsatz. Über eine App kann die Maschine auch von unterwegs bedient werden.

Besonderheit: Mit QuickDrive-Technologie ausgestattete Samsung-Waschmaschinen waschen die Wäsche in der Hälfte der Zeit.
Kostenpunkt: 955 bis 1.599 Euro

2. TwinWash von LG

Du möchtest gerne Dein Lieblingsoberteil waschen, hast aber eigentlich noch nicht genug Kleidungsstücke für die ganze Trommel zusammen? Mit der TwinWash ist die Gewissensfrage Geschichte. Die innovative Maschine von LG besitzt nämlich nicht nur eine, sondern gleich zwei Wäschetrommeln. Während die große Trommel Platz für eine normale Waschladung von zwölf Kilogramm bietet, ist die kleinere mit zwei Kilogramm Füllmenge perfekt für die kleine Wäsche zwischendurch oder besonders feine Kleidungsstücke geeignet.

Das Praktische: Es können zwei Waschladungen mit dem jeweils für sie passenden Programm gleichzeitig gewaschen werden – und das nur in 49 Minuten. Zusätzlich kann die TwinWash auch aus der Ferne über Smartphone oder Tablet gesteuert werden.

Besonderheit: Die TwinWash spart dank zwei Waschtrommeln Zeit und kann auch für kleine Waschladungen angeworfen werden.
Kostenpunkt: 2.399 Euro UVP

3. Sonic Soak

Dass es gar nicht unbedingt eine Trommel für die Reinigung Deiner Wäsche braucht, beweist Sonic Soak. Das handliche Gadget befreit T-Shirts, Hosen und Co. dank Ultraschallwellen von jeder Form Schutz. Dazu musst Du den Saubermacher nur gemeinsam mit der Wäsche und dem Waschmittel Deiner Wahl in einen Behälter voll Wasser geben.

Nach dem Anschalten gibt der Sonic Soak 50.000 Vibrationen pro Sekunde aus. Die auf diese Weise erzeugten mikroskopisch kleinen, instabilen Bläschen lassen Schmutz quasi implodieren. Das Ergebnis des Vorgangs soll tatsächlich 99,9 Prozent gründlicher sein als das einer "normalen" Waschmaschine. Betrieben wird der mobile Reinigungsapparat über die Stromzufuhr an einem Wandadapter.

Besonderheit: Sonic Soak reinigt Wäsche dank Ultraschallwellen auch ohne eine Waschmaschine.
Kostenpunkt: ab 125 US-Dollar (gut 105 Euro) auf Indiegogo. Im Handel soll sich das Gadget 250 US-Dollar (knapp 215 Euro) kosten lassen.

4. Drumi

So praktisch Waschmaschinen sind, verbrauchen die Geräte doch eine erhebliche Menge an Wasser und Strom. Für Menschen, die diese Ressourcen schonen möchten, ist die Anschaffung von Drumi vielleicht interessant. Die handliche und portable Waschmaschine benötigt keinen Strom und auch sehr viel weniger Wasser als handelsübliche Geräte.

Für einen Waschgang musst Du die Wäsche nur in die Trommel füllen, Waschmittel und 5 Liter Wasser hinzufügen – und für zwei Minuten in die Pedale treten. Nach einem zweiten Durchgang ohne Waschmittel ist die Wäsche schon fertig. Statt 100 Liter verbraucht die Drumi gerade mal  zehn Liter pro Waschgang. Allerdings ist diese Waschmethode tatsächlich nur für leichte Verunreinigungen geeignet.

Besonderheit: Drumi reinigt die Wäsche ohne Strom und mit wenig Wasser dank Muskelkraft in fünf Minuten.
Kostenpunkt: 299 US-Dollar (gut 250 Euro) auf Indiegogo

5. Samsung Flex Wash + Flex Dry

Multifunktionsgeräte machen natürlich auch nicht vor dem Waschmaschinensortiment halt. Das beste Beispiel ist das Waschmaschinen- und Trocknersystem namens FlexWash + FlexDry. Die 4-in-1-Waschmaschine besteht aus einer Waschmaschine und einem Trockner – doch mit einem Clou. Beide Geräte bieten jeweils eine große Trommel und ein kleineres Fach für die Wäsche.

Ähnlich wie bei der TwinWash von LG können so große und kleine Wäschemengen mit unterschiedlichen Waschanforderungen parallel gereinigt und anschließend getrocknet werden. Bedient wird diese luxuriöse Waschkombination auf Wunsch auch über App, die sich praktischerweise ins Smart Home einbinden lässt.

Besonderheit: Die Samsung Flex Wash + Flex Dry-Waschkombination wäscht und trocknet die Wäsche so flexibel, wie Du es brauchst.
Kostenpunkt: Der Preis der Waschmaschinen-Trockner-Kombination ist noch nicht bekannt.

6. iBasket von Electrolux

Am Ende noch mal etwas Kurioses für alle, deren Wäschekorb erst überquellen muss, bevor der Waschtag angegangen wird. Der iBasket von Electrolux ist ein Wäschekorb, der gleichzeitig eine Waschmaschine ist. Sobald ausreichend Kleidung in den Tiefen des Behälters gelandet ist, soll automatisch der Waschgang gestartet werden. Damit Du nicht wieder schmutzige Kleidungsstücke auf die frische Wäsche gibst, bekommst Du eine virtuelle Benachrichtigung, dass der Inhalt des Wäschekorbs sauber ist. Die Frequenz der Waschgänge lässt sich auch individuell einstellen.

Das ist jedoch alles noch rein theoretisch. Das Konzept für iBasket wurde für Electrolux bei der Design Lab Competition von Designer Guopeng Liang 2008 umgesetzt. In Produktion ist das Konzept leider bislang nicht gegangen. Aber die Idee hat ohne Frage das Zeug zum Bestseller.

Besonderheit: Der iBasket ist Wäschekorb und Waschmaschine in einem und wäscht die Schmutzwäsche automatisch, sobald der Korb voll ist.
Kostenpunkt: Leider hat es die Erfindung (noch?) nicht auf den Markt geschafft.

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