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Küche organisieren: 7 sinnvolle Ordnungs-Tipps

Eine ordentlich sortierte Küche erhöht die Lebensqualität.
Eine ordentlich sortierte Küche erhöht die Lebensqualität. (©Getty Images/iStockphoto 2017)

Die Küche ist der vielleicht wichtigste Raum jeder Wohnung, doch nur wer sie gut organisieren kann, fühlt sich darin auch wohl. Diese sieben Tipps für mehr Ordnung sorgen dafür, dass das Chaos zwischen Kühlschrank und Herd endlich ein Ende hat!

1. Ausmisten

Die Grundlage jeder ordentlichen Küche ist eine ausführliche Aufräumaktion. Entleere alle Schränke und sortiere großzügig aus. Ob uralte Motivtassen, stumpfe und alte Messer, doppelte Küchengeräte oder verbogenes Geschirr – Du wirst garantiert jede Menge Krempel finden, den Du eigentlich nicht mehr brauchst. Also weg damit! Wenn Du Deine Küche erst einmal auf das Wesentliche beschränkt hast, wird es schon viel einfacher, sie zu organisieren und auch regelmäßig sauber zu halten.

2. Ordnung in der Schublade

Mit der Zeit sammeln sich in der Küche allerlei kleine Plastikgefäße wie zum Beispiel Tupperware-Dosen an, die die meiste Zeit nicht gebraucht werden und bloß Platz wegnehmen. Nutze sie sinnvoll! Überlege, wie viele Dosen Du wirklich regelmäßig verwendest, und gebrauche den Rest als Sortierhilfe für Schubladen. Vor allem in der Kramschublade für dies und das, die fast in jeder Küche irgendwann zwangsläufig entsteht, kann ein Ordnungssystem nicht schaden. Also: Batterien in eine Plastikschale, Gummibänder in eine andere, Kugelschreiber in eine dritte. Wenn Du kein Einlege-Trennsystem für die Geschirrschublade hast, kannst Du auch Messer, Gabeln und Löffel mit dieser Methode ordentlich sortieren. Und auch außerhalb der Küche bringst Du so im Handumdrehen Ordnung in die Schublade.

3. Versteckte Flächen nutzen

Eine Küche mit ihren zahlreichen Schränken und Abstellflächen bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ordnungssysteme, die häufig ungenutzt bleiben. So kannst Du zum Beispiel die Innenseiten Deiner Schränke nutzen, um darin Halterungen für Geschirr, Besteck oder Lebensmittel anzubringen. Auch unter Hängeschränken ist jede Menge Platz – wie wäre es zum Beispiel mit einem Gewürzregal aus Schraubgläsern? Damit verfrachtest Du einen großen Unordnungsfaktor platzsparend an einen Ort, der sonst einfach frei bleiben würde.

4. Vorräte in Gläsern lagern

Plastiktüten mit trockenen Grundnahrungsmitteln wie Nudeln, Reis oder Linsen nehmen viel Platz in Schubladen weg und lassen sich nur äußerst unschön stapeln. Wesentlich ordentlicher und schöner sind Vorratsgläser, in die Du die Lebensmittel umfüllst und die dann auf einem Hängeregal Platz finden. Auch für andere kleinteilige Zutaten wie Zucker, Salz und Mehl eignet sich diese Art der Aufbewahrung perfekt. Um Missverständnisse zu vermeiden, solltest Du aber insbesondere die Salz- und Zuckergläser besser gut beschriften.

5. Kurze Wege

Die Küche soll natürlich nicht nur gemütlich sein, sie ist auch ein Arbeitsraum. Lagere Deine Utensilien deshalb so, dass Du sie für jede Tätigkeit möglichst griffbereit hast: Töpfe, Pfannen, Kochutensilien und Gewürze in der Nähe des Herds, Besteck in Reichweite der Spüle oder Spülmaschine, Geschirr in der Nähe des Esstischs. Mit Wandhalterungen für Pfannen oder Kochbesteck an der Küchenrückwand über dem Herd kannst Du wertvollen Platz einsparen. Messer sind in einem Messerblock oder an einer Magnetleiste griffbereit und sicherer gelagert als in einer Schublade.

6. Platz im Schrank sinnvoll nutzen

Küchenschränke haben oft jede Menge ungenutztes Platzpotenzial: Wenn Du ein paar Teller hineinstellst, bleibt der Platz darüber im Fach meist leer. Mit einem Ordnungssystem im Schrank schaffst Du jede Menge zusätzlichen Stauraum – zum Beispiel mit ausziehbaren Gardinenstangen, die die Lagerung von Brettern, Tellern und Co. in der Vertikalen erlaubt! So ist alles ordentlich nebeneinander aufgereiht und trotzdem jederzeit griffbereit. Funktioniert übrigens auch in Schubladen!

7. Neue Ebenen erschließen

Es gibt viele Möglichkeiten, auf wenig Platz zusätzlichen Stauraum in der Küche zu schaffen. Denke dabei dreidimensional: Warum ein Obstteller, wenn es auch eine Obstpyramide sein kann, auf der zusätzlich Töpfe mit Kräutern Platz finden? In einer ungenutzten Ecke der Küche lässt sich mit einem von der Decke gehängten Korb leicht ein zusätzlicher Aufbewahrungsbehälter schaffen.

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