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Mit diesen 8 Tipps verbannst Du Plastik aus Deinem Alltag

Holzlöffel machen glücklicher als Plastikbesteck.
Holzlöffel machen glücklicher als Plastikbesteck. (©Pixabay 2016)

Plastik ist in unserem Leben leider allgegenwärtig. Verpackungen, Tüten, ja sogar viele Alltagsgegenstände werden aus dem langlebigen Material hergestellt, das zunehmend unseren Planeten verschmutzt. Doch Du kannst ohne großen Aufwand heute und jetzt etwas daran ändern.

1. Auf dem Wochenmarkt einkaufen

Es ist eigentlich paradox, aber gerade frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse werden oft in Plastik verpackt – und das bei Gurke und Co. sogar einzeln. Wer sich das nicht mehr gefallen lassen will, geht auf den Wochenmarkt. Da bekommst Du nicht nur frische Ware aus der Region, sondern kannst sie auch ganz ohne unnötige Verpackung direkt in Deinem Korb verstauen.

 Von Hand zu Hand: Auf dem Wochenmarkt kommt man oft ohne Plastikverpackungen aus. fullscreen
Von Hand zu Hand: Auf dem Wochenmarkt kommt man oft ohne Plastikverpackungen aus. (©Pexels 2016)

2. Leitungswasser trinken

Das Leitungswasser hierzulande ist fast überall so gut, dass Du es bedenkenlos trinken kannst. Zusätzlich spart der Griff zum Wasserhahn viel Müll in Form von leeren Plastikfalschen. Und selbst, wenn es sich um Pfandflaschen handelt, ist das nicht unbedingt ein Vorteil: Die PET-Flaschen sollen ungesunde Stoffe wie Weichmacher absondern. Ein Grund mehr, sich das wöchentliche Wasserflaschen-Schleppen zu sparen.

 Wasser aus dem Wasserhahn ist genauso erfrischend wie Wasser aus der Flasche. fullscreen
Wasser aus dem Wasserhahn ist genauso erfrischend wie Wasser aus der Flasche. (©Pixabay 2016)

3. Jutebeutel statt Plastiktüte

Plastiktüten sind längst zu einem riesigen Umweltproblem geworden. In Deutschland werden jährlich pro Kopf durchschnittlich 70 der kurzlebigen Tüten verbraucht. Dabei lässt sich der Verbrauch sehr einfach eindämmen, indem Du wiederverwendbare Baumwoll- oder Jutebeutel benutzt. Die lassen sich wunderbar kompakt in jeder Handtasche verstauen, erledigen denselben Job wie Plastiktüten – und sehen dabei auch noch stylish aus.

 Umweltbewusst und kleidsam: der Jutebeutel. fullscreen
Umweltbewusst und kleidsam: der Jutebeutel. (©Flickr/Marion Huber 2016)

4. Den Holzlöffel schwingen

Der gute alte Holzlöffel wird immer häufiger von Plastikexemplaren abgelöst. Sie gelten als hygienischer und haltbarer. Doch das sind nur vermeintliche Vorteile, denn aus dem Kunststoff können sich schädliche Stoffe lösen – und ungewollt im Essen landen. Dieses Problem gibt es bei Löffeln aus Holz nicht. Außerdem bekommen sie mit der Zeit eine wunderbare Patina. Dabei handelt es sich um eine Oberflächenschicht, die gebrauchte Holzlöffel dunkler wirken lässt und ihnen einen gewissen Vintage-Look verleiht.

 Holzlöffel lassen sich unbedenklich entsorgen. fullscreen
Holzlöffel lassen sich unbedenklich entsorgen. (©Pixabay 2016)

5. Coffee-to-go – aber nachhaltig

Niemand denkt sich groß was dabei, wenn man den täglichen Coffee-to-go im Lieblingscafé abholt. Die Becher sind ja immerhin aus Pappe und deshalb nicht so umweltschädlich wie Plastik, richtig? Jein, denn leider verbirgt sich im Inneren der Behältnisse eine dünne Plastikschicht und auch der Deckel ist in der Regel aus Kunststoff. Benutz lieber einen Thermobecher als Alternative. Er lässt sich immer wieder verwenden und sieht ganz nebenbei viel schicker aus als die Standardpappbecher, mit denen jeder rumläuft.

 Ein Thermobecher hält Dein Getränk warm und ist gleichzeitig umweltfreundlich. fullscreen
Ein Thermobecher hält Dein Getränk warm und ist gleichzeitig umweltfreundlich. (©Thinkstock/victoshafoto 2016)

6. Verbreite die Message

Doch Du kannst noch mehr tun: Rede auch mit Freunden und Kollegen über Möglichkeiten, Plastik einzusparen. Sei dabei nicht zu aufdringlich, aber versuch dennoch, sie neugierig zu machen. Das inspiriert vielleicht auch andere Menschen zum Umdenken. Im Netz findest Du inzwischen verschiedene Communitys, die Dir bei Deinem Vorhaben, auf Plastik zu verzichten, mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 Je mehr Leute auf Plastik verzichten, umso besser! fullscreen
Je mehr Leute auf Plastik verzichten, umso besser! (©Pexels 2016)

7. Mehr Seife am Stück verwenden

Duschgel, Flüssigseife und Shampoo haben Seife am Stück über die Jahre immer mehr verdrängt. Doch sie alle stecken in Plastikverpackungen und nachfüllbar sind leider die wenigsten Produkte. Seife am Stück hat mit etwas Glück gar keine oder nur eine Papierverpackung. Sie macht genauso sauber, dafür aber kein schlechtes Gewissen.

 Seife am Stück ist oft sogar noch besser für die Haut als gängiges Duschgel. fullscreen
Seife am Stück ist oft sogar noch besser für die Haut als gängiges Duschgel. (©Pixabay 2016)

8. Einmachgläser wiederbeleben

Plastikbehältnisse und Alufolie werden vor allem dazu genutzt, um Lebensmittel aufzubewahren. Dazu gibt es aber eine umweltfreundliche Alternative: Schraub- und Einmachgläser eignen sich ideal für die Lagerung trockener Lebensmittel, sind dekorativ und wesentlich verträglicher für die Umwelt.

 Egal, ob für Nudeln, Cornflakes oder Kaffeebohnen – Einmachgläser machen eine gute Figur im Regal. fullscreen
Egal, ob für Nudeln, Cornflakes oder Kaffeebohnen – Einmachgläser machen eine gute Figur im Regal. (©Pexels 2016)

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