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Mit Wearables oder Personal Trainer: 10 Fitness-Trends 2017

Schwitzt Du lieber alleine oder gemeinsam? Egal. Bei den Fitness-Trends 2017 ist für jeden etwas dabei!
Schwitzt Du lieber alleine oder gemeinsam? Egal. Bei den Fitness-Trends 2017 ist für jeden etwas dabei! (©Thinkstock_nd3000 2017)

Neues Jahr, neues Glück: Vielleicht klappt es ja diesmal mit dem guten Vorsatz, mehr Sport zu treiben. Die Fitness-Trends 2017 sind zumindest so vielfältig, dass jeder seinen persönlichen Spaßmacher finden sollte. Von PHIIT bis Soulcycling, mit Fitness-Tracker am Arm oder Personal Trainer an der Seite – diese zehn Trends werden Dich 2017 so richtig ins Schwitzen bringen!

1. Wearables-Tech: Sport mit Fitness-Tracker & Co.

 Finden ihren Weg an immer mehr Handgelenke: Fitness-Tracker, GPS-Laufuhren & Co. fullscreen
Finden ihren Weg an immer mehr Handgelenke: Fitness-Tracker, GPS-Laufuhren & Co. (©Facebook/Suunto 2017)

Größter Trend 2017 bleiben Wearables. Obwohl die Technologie dahinter noch jung ist, sichert sich der Sport mit Fitness-Trackern, Pulsuhren, GPS-Tracking-Geräten, Smartwatches und anderen tragbaren Gadgets bereits seit einigen Jahren infolge einen Topplatz unter den Fitness-Trends. Für 2017 setzt das American College of Sports Medicine (ACSM) die Wearables sogar an Platz 1. Sport wird in diesem Jahr also gemeinsam mit Fitbit, Apple, Samsung, Garmin & Co. getrieben. Allerdings tragen wir smarte Technik längst nicht mehr nur am Handgelenk. Sensoren kommen mittlerweile auch in der Schuhsohle von Laufschuhen zum Einsatz oder werden in Kleidung eingenäht. Smarte Brillen können Karten projizieren, ohne dass Radfahrer den Blick von der Straße abwenden müssen.

2. Hilfe vom Profi: Training mit Personal Trainer

 Immer mehr Menschen wollen Personal Trainer werden – oder von einem trainiert werden. fullscreen
Immer mehr Menschen wollen Personal Trainer werden – oder von einem trainiert werden. (©Thinkstock/jacoblund 2017)

Es gibt allerdings Dinge, die Wearables in der Regel noch nicht können: eine Übung erklären oder die korrekte Ausführung überwachen. Statt auf technische Gadgets setzen viele Sportwillige daher auch 2017 auf Personal Training. Das kann gerade für Anfänger oder Schweinehund-Nachgeber sehr sinnvoll sein. Auf der anderen Seite wollen auch immer mehr Menschen Personal Trainer werden. Davon profitiert das gesamte System. Immer mehr Kurse und Trainingsprogramme bilden Coaches in immer spezielleren Bereichen aus. In der Folge steigt vor allem die Zahl der zertifizierten Ausbildungsprogramme – und damit hoffentlich auch die Qualität des Personal Trainings.

3. HIIT 2017: Kennst Du schon PHIIT?

HIIT-Training, also High Intensity Interval Training beziehungsweise Hochintensives Intervalltraining, wird vom ACSM seit Jahren zu den Top-Trends der Fitnessbranche gezählt, dieses Jahr bildet da keine Ausnahme. Wem HIIT-Workouts auf Dauer zu langweilig sind, der kann 2017 ja mal die Weiterentwicklung PHIIT testen. Dabei fließen Pilatesübungen mit in das Intervalltraining ein. Die kurzen, aber intensiven Kraft- und Cardio-Übungen haben definitiv das Potenzial, das eine oder andere Speckröllchen zu bekämpfen.

4. Crunning: Der (etwas verrückte) Kalorienkiller

 Basis ist der sogenannte Bear Crawl, bei dem Du Dich auf allen Vieren fortbewegst. fullscreen
Basis ist der sogenannte Bear Crawl, bei dem Du Dich auf allen Vieren fortbewegst. (©Thinkstock/FluxFactory 2017)

Ein weiterer Mix aus bekannten Sportarten könnte zum – zugegebenermaßen etwas verrückten – Fitness-Trend 2017 avancieren. Das sogenannte Crunning stammt aus Australien und beschreibt eine Mischung aus "Crawling" und "Running", also "Kriechen und Laufen". Was wirklich verrückt aussehen mag, wenn man sich auf diese Weise durch die Weltgeschichte bewegt, ist ein Kalorienkiller par excellence. Du kannst es ja mal versuchen: Ab in die aus dem Bodyweight-Training bekannte Bear-Crawl-Position und los! Das Ganze am besten im Jogging-Tempo. Und? Gibt kaum etwas Anstrengenderes, oder?

5. Bleibt beliebt: Effektives Bodyweight-Training

 Bodyweight-Training ist eigentlich uralt, in Fitnessstudios boomt es aber erst seit 2013. fullscreen
Bodyweight-Training ist eigentlich uralt, in Fitnessstudios boomt es aber erst seit 2013. (©Runtastic 2017)

Minimale Anforderungen, maximaler Erfolg: Das ist einer der Gründe, warum Bodyweight-Training auch 2017 wieder zu den Fitness-Trends zählen wird. Zwar ist das Prinzip, nur mit dem eigenen Körpergewicht zu trainieren, alles andere als neu. In die Fitnessstudios und -kurse weltweit ist es als Trend aber erst 2013 so richtig geschwappt. Seitdem sind Übungen wie Push-ups, Squats und Crunches aber auch nicht mehr wegzudenken. Das Gute: Um diesen Trend mitzumachen, brauchst Du nicht mehr als etwas Platz und Zeit. Die meisten Übungen kannst Du jederzeit und überall ausführen.

6. Ab ins kühle Nass: Training im und unter Wasser

Ein Element, in dem das Körpergewicht nicht zu Trainingszwecken herhalten kann, ist das Wasser. Hier gelten ganz andere Regeln als an der Luft. Statt gegen Dein Körpergewicht kämpfst und trainierst Du gegen den Wasserwiderstand an. Und wie wird daraus ein Fitness-Trend für 2017? Ganz einfach: Indem man andere Trendsportarten einfach ins Schwimmbad verlegt. Mittlerweile gibt es nicht nur Aquajogging, sondern HIIT-, Spinning- oder Trampolin-Kurse unter Wasser. Poolbiking beispielsweise lässt Dir ordentlich die Oberschenkel brennen, obwohl Du Dich im kühlen Nass befindest.

7. Namaste aus der Luft: Floating oder Aerial Yoga

Vom Boden der Tatsachen über das freuchtfröhliche Abtauchen auf in luftige Sphären: Mit Floating oder Aerial Yoga lassen Dich Die Fitness-Trends 2017 förmlich abheben. Die Trendsportart kombiniert das Jahrtausende alte Yoga mit Akrobatik-Elementen. Da die Übungen nicht am Boden, sondern an trapezförmigen Tüchern hängend ausgeführt werden, ist Aerial Yoga auch ein waschechtes Krafttraining. Außer zur gezielten Kräftigung einzelner Körperpartien laden die Tücher am Ende des Workouts aber auch zum Entspannen und Meditieren ein. Praktisch!

8. Tu' Dir was Gutes mit Faszientraining

 Mit einer Faszienrolle lassen sich Verspannungen und Verhärtungen der Muskeln lösen. fullscreen
Mit einer Faszienrolle lassen sich Verspannungen und Verhärtungen der Muskeln lösen. (©picture alliance/dpa Themendienst 2017)

Stretching geht eigentlich auch vollkommen ohne Hilfsmittel. In den letzten Jahren haben sogenannte Faszienrollen dennoch einen regelrechten Boom erlebt. Dieser Trend hält auch 2017 vor und hilft Dir, Verspannungen und Verhärtungen der Muskeln zu lösen. Beim gezielten Faszientraining wird das Bindegewebe, das Muskeln sowie Organe umgibt und schützt, massiert und gelockert. Mit einer Faszienrolle kannst Du die Durchblutung anregen und die Regeneration nach dem Sport fördern. Wer will, kann zusätzlich Kräftigungsübungen mit der Rolle ausführen.

9. 80s reloaded: Aerobic mit Leggings & Schweißband

Oh Schreck, die 80er sind zurück! Aerobic war eigentlich nie wieder weg, nachdem es in den 80er-Jahren eine regelrechte Fitness-Welle auslöste. 2017 ist aber nicht nur die Sportart Trend, sondern auch die aus den Ursprungsjahren bekannte Kleidung. Du solltest Dich also schon einmal mit dem Gedanken an hautenge Bodys, Leggings, Stulpen und Schweißbänder anfreunden – oder Dir Kurse aussuchen, in denen nicht alle rumlaufen wie Jane Fonda höchstpersönlich. Denn die Mischung aus Cardio-Training und heißen Dance-Moves ist und bleibt ein effektives Workout, das Spaß macht.

10. Soulcycling & Co.: Schwitzen zu heißen DJ-Beats

Ebenso, wie man ungern alleine schwitzt, hört man sich selten mit Begeisterung dabei zu, wie man vor lauter Anstrengung anfängt, zu stöhnen und zu ächzen. Wie gut also, dass Sportkurse wie Soulcycling & Co. 2017 voll im Trend liegen. In Clubs und Ketten wie Urban Heroes, Ride Berlin oder dem John Reed Fitness Music Club wird zu heißen Beats vom DJ geschwitzt. Das übertönt nicht nur lautes Atmen, sondern pusht Dich auch zu Höchstleistungen. Hör einfach nicht auf den inneren Schweinehund, sondern auf die fetten DJ-Beats!

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