Topliste

Nie mehr Morgenmuffel: 9 Tipps für entspannteres Aufstehen

Aufstehen muss nicht immer schwierig sein!
Aufstehen muss nicht immer schwierig sein! (©Getty Images/amana images RF 2016)

Raus aus dem Bett und rein ins Leben lautet die Devise – auch wenn es unter der Bettdecke noch so schön ist. Mit diesen 9 Tipps gelingt Dir das Aufstehen besser.

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Solche Sprichwörter helfen Dir nicht wirklich dabei, Dich besser zum Aufstehen zu motivieren? Aber Winterschlaf ist auch keine Alternative? Wenn Du diese Tipps verfolgst, fällt Dir das morgendliche Aufstehen leichter!

Tipp 1: Frische Luft und Licht

Durchatmen, entspannen, zu sich kommen: Es hilft ungemein beim besseren Aufstehen, wenn Du morgens nach dem Aufwachen direkt das Fenster öffnest und frische Luft ins Schlafzimmer strömen lässt. Das kühlt ab und lüftet auch den Kopf durch. Zusätzlicher Vorteil: Wenn Du Licht in den Raum lässt, hemmt das die Produktion des körpereigenen Schlafhormons Melatonin hemmt.

Tipp 2: Die Snooze-Taste ist tabu!

Wenn der Wecker klingelt, schüttet der Körper Stresshormone aus, die uns aufwachen lassen. Bei der Bestätigung der Snooze-Taste vermittelst Du dem Körper aber genau das Gegenteil, nämlich: Weiterschlafen! Je öfter Du also die Snooze-Taste drückst, desto schwieriger wird es, aus dem Bett zu kommen. Beende das allmorgendliche Drama ums Aufstehen am besten kurz und schmerzlos und versuche direkt aufzustehen, wenn der Wecker klingelt.

 Lass die Sonne rein. Das senkt auch die Produktion von Melatonin. fullscreen
Lass die Sonne rein. Das senkt auch die Produktion von Melatonin. (©pexels / Unsplash 2016)

Tipp 3: Besser aufstehen mit einem Schlafphasenwecker

Wenn Du geweckt wirst, aber noch sehr müde bist, kann das auch daran liegen, dass Du in der falschen Schlafphase geweckt wurdest. Deine Schlafphasen sind danach eingeteilt, wie "wach" du zu unterschiedlichen Zeitpunkten Deines Schlafes bist. Das Aufwachen fällt in wacheren Phasen grundsätzlich leichter als in Tiefschlafphasen. Ein spezieller Schlafphasenwecker kann Dir dabei helfen, dass Du im richtigen Moment geweckt wirst und so besser in den Tag starten kannst. Unter anderem anhand Deiner Körperbewegungen erkennt er die aktuelle Phase, in der Du Dich gerade befindest.

Tipp 4: Wasser trinken

So wichtig: Trinke direkt morgens nach dem Aufstehen ein Glas Wasser. Dadurch führst Du Deinem dehydriertem Körper wieder Flüssigkeit zu, die er während des Schlafs, der in der Regel mehrere Stunden anhält, verbraucht hat – unter anderem durch Schwitzen und die Atmung.

Tipp 5: Kalt duschen

Niemand hat gesagt, dass es leicht wird! Zugegeben, kaltes Duschen am Morgen ist nicht gerade jedermanns Sache – beim Aufwachen aber hilft es. Indem Du kalt duschst, setzt Du Deinen Körper einer kleinen Stresssituation aus, die ihn sofort einen Gang hochschalten lässt. Achte darauf, Deine Beine zuerst mit kaltem Wasser abzuduschen und Dich dann von unten nach oben hochzuarbeiten.

Tipp 6: Ein gutes Frühstück

Mit einem guten Frühstück fällt der Start in den Tag gleich viel leichter. Die richtigen Lebensmittel versorgen Dich mit wertvollen Nährstoffen und Power für den Tag. Das Magazin Essen & Trinken unterscheidet vier Hauptbestandteile für ein nachhaltig sättigendes Frühstück:

  • Getränke wie ungesüßten Tee oder Schorlen
  • Proteine, vor allem aus Milchprodukten
  • Kohlenhydrate, z. B. aus Vollkornbrot
  • Vitamine, ein guter Lieferant ist hier Obst

Achte darauf, beim Frühstück besonders fetthaltige Lebensmittel zu vermeiden. Gefüllte Croissants etwa schmecken ganz wunderbar, sättigen aber nicht nachhaltig. Kombiniere stattdessen Lebensmittel mit Kohlenhydraten und Eiweißen. Sie lassen den Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigen und Du wirst nicht so schnell müde.

 Gut gestärkt startet es sich besser in den Tag. fullscreen
Gut gestärkt startet es sich besser in den Tag. (©pexels / Unsplash 2016)

Tipp 7: Besser aufstehen mit Musik

Wer viel Sport treibt, weiß um die motivierende Wirkung von Musik. Diese kann auch morgens deine Laune heben und Dir den nötigen Energieboost für den Tag geben. Jedes Genre hat dabei eine ander Wirkung. Klassische Musik etwa soll laut RP Online dem Immunsystem helfen. Sie soll Ängsten, Depressionen oder Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen und gleichzeitig die eigene Merkfähigkeit, Tatkraft und Kreativität fördern. Wenn Du eher auf Rock und Pop stehst, kann Du zu Lady Gaga, Rihanna oder den Red Hot Chilli Peppers greifen, deren Musik stimmungsaufhellend und motivationssteigernd wirkt.

Tipp 8: Entwickle eine Morgenroutine

Der Biorhythmus braucht Gewöhnung und Rituale. Den Morgen regelmäßig mit einer Tasse Kaffee zu beginnen oder Zeitung zu lesen, kann dabei helfen, besser in den Tag zu starten. Es ist außerdem hilfreich, jeden Tag zur gleichen Zeit aufzustehen – auch am Wochenende. Unregelmäßige Weckzeiten bringen Deinen Biorhythmus nur aus dem Tritt.

 Ob Tagebuchschreiben oder die obligatorische Tasse Kaffee: Vieles taugt zum Ritual. fullscreen
Ob Tagebuchschreiben oder die obligatorische Tasse Kaffee: Vieles taugt zum Ritual. (©pexels / Unsplash 2016)

Neueste Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben