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Perfektes Volumen: 7 ultimative Tipps fürs Haareföhnen

Haare föhnen gleicht manchmal einer Raketenwissenschaft.
Haare föhnen gleicht manchmal einer Raketenwissenschaft. (©pexels / Gratisography 2016)

Ein Besuch beim Friseur kann oftmals Wunder wirken – allein durch das Föhnen der Haare gewinnt die Mähne an Volumen und sitzt wieder perfekt. Doch warum bekommst Du das zu Hause nicht auch so hin?

Die Lösung des Rätsels liegt in der richtigen Methode. Dafür musst Du Dein Haar kennen und auf dessen Bedürfnisse eingehen können. Das fängt schon beim Kauf des Föhns an und reicht über den Einsatz von Pflegeprodukten bis hin zu der richtigen Technik beim Haareföhnen. Mit diesen 7 Tipps klappt es mit der Traummähne!

1. Erst vortrocknen, dann föhnen!

Gerade nasse Haare sind extrem empfindlich und anfällig für Schädigungen. Vermeide daher, das Haar durch zu kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch oder unsanftes Bürsten unnötig zu strapazieren. Spülungen können dabei helfen, nasses Haar zu entwirren. Heiße Luft ist für nasses Haar aber sogar noch schlimmer, als eine zu grobe Behandlung. Trockene Haare können eine Hitze von bis zu 175 Grad aushalten, für das nasse Haar wird es ab 100 Grad schon kritisch. Wenn das Wasser verdampft, entsteht dadurch ein Druck, der die Oberfläche der Haare aufsprengt. Lass Deine Haare daher am besten etwas vortrocknen, bevor Du Dich mit dem Föhn ans Styling wagst.

2. Die richtige Pflege

Geht es dann ran ans Styling, ist es wichtig, einen Hitzeschutz zu benutzen. Andernfalls wird das Haar schon nach kurzer Zeit spröde und brüchig. Die Pflege massierst Du am besten schon ins noch feuchte Haar ein, dann ist es zwar am sensibelsten, nimmt Pflegeprodukte aber auch am besten auf. Hitzeschutz ummantelt das Haar, sodass die Hitze schlechter eindringen und weniger Schaden anrichten kann.

3. Der richtige Föhn

Wer bei der Anschaffung eines Föhns Geld sparen möchte, spart sehr wahrscheinlich an der falschen Stelle. Insbesondere günstige Föhne arbeiten oft mit sehr hoher Temperatur, wodurch Haarschäden geradezu vorprogrammiert sind. Ein guter Föhn sollte mindestens zwei Heizstufen, zwei Geschwindigkeitsstufen und eine Kältetaste haben. Nur so lässt er sich genau an Deine Haare anpassen. Je feiner Deine Haare sind, desto niedriger sollte die Temperatur sein, mit der Du sie behandelst. Mit der Kältetaste kannst Du das Haar auskühlen lassen, was für mehr Sprungkraft, Glanz und Halt sorgt. Außerdem solltest Du beim Kauf des Föhns ein Auge auf die Wattzahl haben. Je weniger Watt ein Föhn hat, umso länger wirst Du morgens im Bad brauchen. Das ist nicht nur nervig, sondern trocknet das Haar unnötig aus. Optimal sind Wattwerte, die sich zwischen 1600 und 2200 bewegen. Föhne mit Ionentechnik haben zudem eine antistatische Wirkung.

 Ohne den richtigen Föhn geht nichts! fullscreen
Ohne den richtigen Föhn geht nichts! (©Getty Images/iStockphoto 2016)

4. Das richtige Wärmelevel

Grundsätzlich gilt auch beim Föhnen: Was sich gut anfühlt, ist auch gut fürs Haar. Eine angenehme Wärme ist also vollkommen in Ordnung. Alles, was darüber hinausgeht, ist zu viel, kann die Haarwurzel verletzen und sogar zu bleibenden Schäden führen. Bevor Du die Hitze steigerst, stelle lieber das Gebläse eine Stufe höher ein. Wichtig beim Föhnen ist es außerdem, einen Abstand von 20 Zentimetern zu wahren und den Föhn immer in Bewegung zu halten, sodass die Hitze nicht zu lange nur auf einen Punkt gerichtet ist.

5. Das Haar mit Aufsatz föhnen

Bei den meisten Föhnen liegt auch eine Düse mit in der Verpackung. Sie konzentriert den Luftstrom, glättet das Haar und verhindert, dass Deine Haare kraus werden und nach allen Seiten abstehen. Du solltest sie also unbedingt benutzen.

6. Die richtige Technik

Mal ehrlich, fast jede Frau wünscht sich mehr Volumen für ihre Haare. Dafür pustest Du den Luftstrom des Föhns am besten von unten nach oben durch die Haare oder föhnst Strähne für Strähne über dem Kopf. Letzteres ist dann aber schon Profilevel. Auf gar keinen Fall solltest Du das Haar von oben herab föhnen. Versuche einfach den Föhn im 45-Grad-Winkel zu halten. So verwirbeln die Haare nicht und bekommen mehr Glanz. Glattes Haar kannst Du zum Abschluss einfach mit etwas kalter Luft bearbeiten, wodurch Du die Haaroberfläche entkräuselst. Grundsätzlich solltest Du darauf achten, vom Ansatz zu den Spitzen zu föhnen und Dich vom Vorderkopf zum Hinterkopf vorzuarbeiten.

7. Die richtige Bürste

Ja, auch hier kommt es auf die Größe an! Mit einer zu großen Bürste wird es nahezu unmöglich, Volumen in die Haare zu föhnen. Wenn Du die Wahl hast, greife lieber zu einer kleineren Variante. Auch auf das Material solltest Du achten. Damit sich Bürsten nicht zu sehr aufheizen, sollten sie keinen Metallkern besitzen. Thermobürsten mit einer Oberfläche aus Teflon oder Chrom sind sehr viel besser zur Pflege Deiner Haare geeignet. Eine Anti-Haft-Beschichtung verhindert außerdem das Verkleben der Haare an der Bürste. Wildschweinborsten eignen sich zum Föhnen besonders gut.

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