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Pünktlichkeit lernen: 7 Tipps von Menschen, die nie zu spät sind

Die Zeit läuft Dir ständig davon? Keine Panik: Pünktlichkeit kann man erlernen.
Die Zeit läuft Dir ständig davon? Keine Panik: Pünktlichkeit kann man erlernen. (©Pixabay/nile 2017)

Schon wieder die Bahn verpasst oder die Freunde warten lassen? Mit der Pünktlichkeit haben zahlreiche Menschen Probleme. Wenn Du auch zu denjenigen zählst, die einfach immer zu spät und niemals pünktlich kommen, dann ist es vielleicht Zeit, daran etwas zu ändern – zum Beispiel mithilfe dieser sieben Tipps.

1. Realistische Einschätzungen

 Wer Probleme mit dem Zeitmanagement hat, sollte einmal mitstoppen, wie lange er für welche Aktivität braucht. fullscreen
Wer Probleme mit dem Zeitmanagement hat, sollte einmal mitstoppen, wie lange er für welche Aktivität braucht. (©Pixabay/Unsplash 2017)

Chronische Zuspätkommer hadern oft deshalb mit der Pünktlichkeit, weil sie dazu neigen, ihren Zeitaufwand falsch zu kalkulieren. "Ich brauche morgens höchsten 15 Minuten im Bad, vielleicht sogar nur zehn", so oder so ähnlich lautet eine Schätzung häufig. Tatsächlich dauert das Duschen, Zähneputzen, Anziehen und Haarekämmen dann allerdings doch 20 Minuten. Stress kommt auf. Menschen, die pünktlich sind, sind in ihrem Zeitmanagement hingegen realistisch. Um das ebenfalls zu schaffen, solltest Du Deine Gewohnheiten einmal genau unter die Lupe nehmen. Stoppe doch einfach mal eine Weile jeden Morgen die Zeit auf dem Smartphone mit.

2. Kein Selbstbetrug

 "Nur noch schnell etwas nachgucken..." – und schon ist die Pünktlichkeit dahin. Halte Dich an Deinen Zeitplan. fullscreen
"Nur noch schnell etwas nachgucken..." – und schon ist die Pünktlichkeit dahin. Halte Dich an Deinen Zeitplan. (©Pixabay/PourquoiPas 2017)

Der nächste Schritt: Halte Dich an Deine Planung. Selbst wenn der Zeitaufwand noch so gut eingeschätzt ist, hilft Dir das nichts, wenn Du ständig spontan neue To-Dos hinzufügst. "Ach, ich könnte noch schnell den Müll rausbringen" oder "Das eine Lied hör ich noch, dann geh ich los" sind Zeitfallen, die Dich die Pünktlichkeit kosten können.

3. Puffer einbauen

 Plane etwas zusätzliche Zeit ein. So kommst du garantiert pünktlich, auch wenn noch etwas Unerwartetes passiert. fullscreen
Plane etwas zusätzliche Zeit ein. So kommst du garantiert pünktlich, auch wenn noch etwas Unerwartetes passiert. (©Pixabay/Security 2017)

Um spontane Verspätungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, von Anfang an Puffer in den Zeitplan einzubauen. Menschen, die grundsätzlich pünktlich kommen, schlagen oft mindestens 15 Minuten auf ihre kalkulierte Zeit obenauf. Dann ist es auch kein Drama, wenn der Bus einmal Verspätung hat, Du im Stau feststeckst oder etwas getrödelt hast.

4. Entspannt warten

 Pünktlichkeit ist oft mit Warten verbunden. Sorge für Beschäftigung. fullscreen
Pünktlichkeit ist oft mit Warten verbunden. Sorge für Beschäftigung. (©Pixabay/JESHOOTS 2017)

Wer Pufferzeit einplant, erscheint andererseits oft zu früh bei Terminen und Treffen. Die Folge: Warten ist angesagt. Menschen, die sich oft verspäten, sind genau dies oft nicht gewohnt, werden unruhig und reagieren oft gereizt, wenn ihre Verabredung dann erscheint. Beim nächsten Mal kommen sie dann lieber wieder zu spät. Wer hingegen oft pünktlich kommt, ist das Warten meist schon gewohnt. Tipp: Nimm einfach ein Buch, eine Zeitschrift oder Kopfhörer mit für den Fall, dass Du überpünktlich bist. Beim Lesen oder Musikhören lässt sich die Wartezeit ganz entspannt verbringen.

5. Gute Vorbereitung ist alles

 "Wo ist denn jetzt der Schlüssel?" Lege Dir alles griffbereit hin – wer suchen muss, kommt meist zu spät. fullscreen
"Wo ist denn jetzt der Schlüssel?" Lege Dir alles griffbereit hin – wer suchen muss, kommt meist zu spät. (©Pixabay/qimono 2017)

Für die Pünktlichkeit extrem hilfreich: Alles, was im Voraus erledigt werden kann, wird auch im Voraus erledigt. Wenn Du bereits weißt, dass Du morgen früh vor der Arbeit wieder spät dran sein könntest, dann triff schon am Abend zuvor entsprechende Vorbereitungen. Lege Dir Dein Outfit raus, packe Deine Tasche und bereite Dein Lunchpaket vor. Zudem ist es hilfreich, eine Stelle in der Wohnung zu suchen, an der am Morgen alle Gegenstände abgelegt werden, die später mit zur Arbeit sollen. So müssen Handy, Schlüssel und Co. nicht auf den letzten Drücker panisch gesucht werden.

6. Termine nicht zu eng takten

 Luft lassen: Lege Deine Termine nicht zu eng zusammen. fullscreen
Luft lassen: Lege Deine Termine nicht zu eng zusammen. (©Pixabay/webandi 2017)

In der Regel solltest Du darauf achten, nicht zu viele Termine auf einen Tag zu legen. Schaffe Dir einen Terminkalender an und behalte ihn im Blick – sei es nun analog als kleines Büchlein oder auf dem Smartphone. Wer sich selbst Zeit zum Durchatmen gönnt, wird sich auch nicht dabei ertappen, wie er mit einem verzweifelten Blick auf die Uhr von einem Date zum nächsten rennt.

7. Die Uhr vorstellen

 Ausgetrickst: Stelle Deine Armbanduhr wenige Minuten vor, um immer pünktlich zu sein. fullscreen
Ausgetrickst: Stelle Deine Armbanduhr wenige Minuten vor, um immer pünktlich zu sein. (©Pixabay/qimono 2017)

Wenn Du Dein Zeitmanagement mit keinem dieser Tipps in den Griff bekommst, kannst Du versuchen, Deinen unpünktlichen Schweinehund mit einem Kniff auszutricksen. Stelle Deine Armbanduhr einfach zehn Minuten vor und orientiere Dich immer nur an ihr. Der Zeiger wird Dich dann zur Eile antreiben – auch wenn Du eigentlich noch etwas Zeit hättest.

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