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Reis kochen: Diese 5 Dinge solltest Du wissen

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Reis ist das vielseitigste Grundnahrungsmittel der Welt und es gibt unzählige leckere Gerichte, die Du mit Reis kochen kannst – von Sushi über Risotto und Paella bis hin zu Süßspeisen wie Milchreis. Mit diesen 5 Tipps rund um die leckeren Körner gelingen sie garantiert!

1. Die richtige Reissorte

 Körnige Vielfalt: Weltweit gibt es über 100.000 Reissorten. fullscreen
Körnige Vielfalt: Weltweit gibt es über 100.000 Reissorten. (©Getty Images/iStockphoto 2017)

Nicht jedes Reisgericht gelingt mit jeder Reissorte gleich gut. Spezialitäten wie Sushi oder Milchreis bereitest Du am besten mit Rundkornreis zu, der beim Kochen besonders weich wird. Risotto kochst Du mit speziellem Risotto-Reis (zum Beispiel der Sorte "Arborio") oder einem anderen Mittelkornreis. Hier ist wichtig, dass der Reis einen hohen Stärkegehalt hat, die Flüssigkeit gut aufnimmt und an der Oberfläche schön cremig wird. Wer Reis als Beilage kochen möchte, verwendet nach Geschmack zum Beispiel körnigen Parboiled Reis, edlen Basmatireis oder Naturreis.

2. Locker oder klebrig?

 Für Sushi muss der Reis schön kleben. fullscreen
Für Sushi muss der Reis schön kleben. (©Pixabay 2017)

Je nach Gericht muss der Reis körnig-locker oder klebrig sein. Damit das gelingt, kommt es auf die richtige Reissorte an sowie auf die richtige Art, den Reis zu kochen. Für klebrigen Sushireis wird der Reis abgespült, in die doppelte Reismenge kochendes Wasser gegeben, aufgekocht und so lange sich selbst überlassen, bis er das Wasser komplett aufgenommen hat. Um Reis besonders körnig zu kochen, wasche ihn vor dem Kochen unter fließendem Wasser aus oder weiche ihn etwa zwei Stunden lang in Salzwasser ein. Dadurch lösen sich die Stärkepartikel an der Oberfläche, die für die Klebrigkeit der Körner sorgen. Verwende für körnigen Reis am besten Sorten wie Parboiled oder anderen Langkornreis.

3. Salz oder kein Salz?

 Salz im Kochwasser verbessert den Reisgeschmack – aber nicht bei allen Sorten! fullscreen
Salz im Kochwasser verbessert den Reisgeschmack – aber nicht bei allen Sorten! (©Pixabay 2016)

Auch wenn es hierzulande für viele Menschen zum Standard gehört: Reis muss vor dem Kochen nicht unbedingt gesalzen werden. Vor allem milde Reissorten und Duftreis entfalten ihr Aroma besser ohne zugefügtes Salz. Vollkornreis und andere Reissorten mit einem stärkeren und komplexeren Geschmack schmecken mit etwas Salz im Kochwasser aber meist besser – ihre Aromen kommen dann kräftiger zur Geltung.

4. Reis kochen im Reiskocher, Topf, Thermomix...

 Mit einem elektrischen Reiskocher ist das Reiskochen besonders bequem. fullscreen
Mit einem elektrischen Reiskocher ist das Reiskochen besonders bequem. (©Getty Images/iStockphoto 2017)

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Reis zu kochen. Hierzulande dürfte die Zubereitung im Kochtopf am geläufigsten sein. Sie gelingt am besten in einem schweren Topf mit dicht abschließendem Deckel, der in der Größe zur zubereiteten Reismenge passt – in einem zu großen Topf etwa verdunstet zu viel Wasser. Wer oft und viel Reis isst, kann über die Anschaffung eines Reiskochers nachdenken, der die Temperatur konstant hält und ein Anbrennen der Körner verhindert. Mit Dämpfeinsätzen aus Bambus kann roher Reis ganz einfach gar gedämpft werden. Die Garzeit lässt sich dabei durch Einweichen oder kurzes vorheriges Aufkochen verringern. Auch in einem Thermomix kannst Du Reis natürlich kochen: Dazu füllst Du etwa einen Liter Wasser in den Behälter (nach Wunsch gesalzen) und gibst den Reis im Gareinsatz hinzu. Stelle den Thermomix auf "Varoma" Stufe 1 und stelle die Garzeit entsprechend der auf der Reis-Verpackung angegebenen Werte ein.

5. Experimente erwünscht!

 Gewürze geben dem Reis schon beim Kochen eine spannende Note. fullscreen
Gewürze geben dem Reis schon beim Kochen eine spannende Note. (©Pixabay 2016)

Wer Reis mal etwas anders probieren möchte, kann zum Kochen statt Wasser auch Brühe oder eine Mischung aus einem Teil Kokosmilch und einem Teil Wasser verwenden. Öl, Zwiebeln oder Gewürze wie Chili, Knoblauch, Ingwer, Zitronengras und Kardamom verfeinern den Reis ebenfalls bereits beim Kochen – zum Beispiel, wenn Du sie zusammen mit den rohen Körnern kurz anbrätst und dann mit dem Kochwasser ablöschst.

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