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Schlüssellos zu öffnen: 6 smarte Fahrradschlösser für Großstadt-Biker

Ganz schön smart sind die Fahrradschlösser des neuen Jahrtausends.
Ganz schön smart sind die Fahrradschlösser des neuen Jahrtausends. (©LinkaLock 2018)

Gerade, wenn man mal pünktlich irgendwo hin muss, ist der Fahrradschlüssel oft unauffindbar. Smarte Fahrradschlösser können Dich ab sofort ganz unabhängig von dieser altertümlichen Sicherungstechnik machen. Sie öffnen sich teilweise kontaktlos und bieten Diebstahlschutz und Trackingfunktionen. Wir stellen Dir sechs Fahrradschlösser vor, die besonders smart sind.

1. Linka

 Mit Linka lässt sich das Fahrrad auch spontan mit Freunden teilen. fullscreen
Mit Linka lässt sich das Fahrrad auch spontan mit Freunden teilen. (©LinkaLock 2018)

Linka ist ein Fahrradschloss, das einem die tägliche Suche nach dem Fahrradschlüssel abnimmt. Denn durch sein Auto-Locking-Feature öffnet sich das Schloss, das am Rahmen über dem Hinterreifen angebracht ist, automatisch, sobald sich sein Besitzer nähert. Linka erkennt nämlich via Bluetooth das Smartphone des Radlers. Um das Schloss zu schließen, ist nur ein Knopfdruck notwendig. Über die zugehörige App können auch Freunde hinzugefügt werden, die Dein Bike leihen dürfen.

Vor Diebstahl soll ein eingebauter Beschleunigungsmesser schützen, der ungewöhnliche Bewegungen erkennt und im Fall der Fälle Alarm schlägt – akustisch und als Nachricht auf Deinem Smartphone. Beim Nachfolger Linka Leo soll ein integrierter GPS-Tracker zudem das gestohlene Rad auf drei Meter genau aufspüren können.

  • Besonderheit: Linka öffnet sich automatisch, wenn Du Dich näherst – ohne Knopfdruck oder Öffnen der App.
  • Kostenpunkt: 169 Euro

2. Bitlock

 Per Knopfdruck oder via App: Bitlock öffnet sich auf mehrere Arten. fullscreen
Per Knopfdruck oder via App: Bitlock öffnet sich auf mehrere Arten. (©Bitlock 2018)

Auch Bitlock ist ein richtig smartes Fahrradschloss. Das Bügelschloss erkennt seinen Besitzer an seinem Smartphone und öffnet sich diesem schlüssellos per Knopfdruck. Und durch einen solchen lässt es sich auch wieder schließen, sobald es sicher an Pfahl und Co. angeschlossen wurde. Alternativ kannst Du Bitlock jedoch auch direkt in der App öffnen und schließen. Und die Anwendung hat noch einiges mehr im Gepäck.

Solltest Du vergessen haben, wo Dein Bike steht, hast Du hier Einsicht über seinen Standort. Außerdem kann die App Deine Strecken festhalten – inklusive zurückgelegter Strecke, verbrauchter Kalorien und wie viel CO2-Emission Du einsparen konntest. Auch Bitlock kann bei Bedarf für Freunde freigeschaltet werden.

  • Besonderheit: Bitlock trackt auch Deine Fahrten inklusive Kalorienverbrauch.
  • Kostenpunkt: 129 US-Dollar (ca. 111 Euro)

3. Ellipse

 Die Antidiebstahls-Funktion zeichnet auch Ellipse aus. fullscreen
Die Antidiebstahls-Funktion zeichnet auch Ellipse aus. (©Lattis 2018)

Einen Schlüssel benötigst Du zum Öffnen von Ellipse auch nicht, dafür aber die App. Sollte Dein Smartphone mal keinen Saft haben, lässt es sich alternativ aber auch mit einem persönlichen Code am Touchpad des Schlosses entriegeln. Zusätzlich besitzt Ellipse eine integrierte Antidiebstahlfunktion. Wird das Fahrrad unrechtmäßig bewegt, bekommst Du eine Benachrichtigung.

Wie sensibel es dabei ausschlägt, kannst Du ganz individuell festlegen. Der 17 Millimeter dicke Stahl gepaart mit Doppelverriegelungsmechanismus sollte allerdings jeden Dieb an seine Grenzen bringen. Um den Akku von Ellipse musst Du Dich gar nicht sorgen: Er lädt sich selbstständig über Sonnenenergie auf. Auch mit Ellipse kann das Bike mit Familie und Freunden geteilt werden.

  • Besonderheit: Der Akku von Ellipse lädt sich durch Sonnenenergie selbstständig auf.
  • Kostenpunkt: 199 US-Dollar (ca. 171 Euro)

4. Noke U-Lock

 Das smarte Fahrradschloss von Noke versteht sich mit der Apple Watch. fullscreen
Das smarte Fahrradschloss von Noke versteht sich mit der Apple Watch. (©Noke 2018)

Das Smartphone dient auch bei Nokes smartem Bügelschloss als Schlüsselersatz. Dank Bluetooth und der Noke-App lässt sich das Schloss per Knopfdruck entsperren. Wer es lieber per App öffnen möchte, kann jedoch auch das tun – alternativ auch mit der Apple Watch. Außerdem enthält das smarte Schloss den obligatorischen Alarm, der losgeht, sobald sich ein Fremder mehr als drei Sekunden am Bike zu schaffen macht. Über die App kann auch hier der Drahtesel geteilt werden, einmalig oder genau festgelegt nach Tag und Uhrzeit.

  • Besonderheit: Noke U-Lock lässt sich auch über die Apple Watch entsperren.
  • Kostenpunkt: 129 US-Dollar (ca 111 Euro)

5. I Lock It

 Mit einem Alarm von 110 Dezibel soll I Lock It Diebe in die Flucht schlagen. fullscreen
Mit einem Alarm von 110 Dezibel soll I Lock It Diebe in die Flucht schlagen. (©Oliver Karaschewski/I LOCK IT 2018)

Einen vollautomatischen Sicherungsmechanismus für Dein Fahrrad liefert das smarte Fahrradschloss namens I Lock It. Ohne einen Fingergriff zu tun, öffnet und schließt sich das Schloss ganz nach Bedarf, indem sich die App mit dem Schloss verbindet. Dazu muss natürlich wie bei allen anderen Varianten das Smartphone mitgeführt werden. Hast Du es nicht dabei, kann eine Art Dongle für den Schlüsselanhänger stattdessen zum Einsatz kommen.

Wenn sich dennoch jemand an dem Rad zu schaffen macht, wird das durch Bewegungsmelder registriert, und ein Alarm von 110 Dezibel sorgt hoffentlich dafür, dass der Übeltäter verschreckt wird. Gleichzeitig bekommst Du eine Benachrichtigung auf dem Smartphone. Möchtest Du das Bike an einem Pfeiler oder ähnlichem sichern, kann eine Fahrradkette des Herstellers an das smarte Fahrradschloss angeschlossen werden.

  • Besonderheit: I Lock It lässt sich alternativ über einen Dongle öffnen.
  • Kostenpunkt: 129 Euro

6. Bisecu

 Das smarte Fahrradschloss Bisecu sitzt an ungewöhnlicher Stelle. fullscreen
Das smarte Fahrradschloss Bisecu sitzt an ungewöhnlicher Stelle. (©Bisecu 2018)

Statt auf Rahmen- oder Bügelschlösser, wie viele andere smarte Schlösser dieser Liste, setzt Bisecu auf eine integrierte Sicherung, die auf der Achse des Vorderrades sitzt. Sobald sich der Radler von seinem Bike entfernt, schließt sich der unsichtbare Mechanismus. Über ein zusätzlich erwerbbares Kabelschloss kann es auch an Pfeiler und Co. angeschlossen werden. Integrierte Sensoren lassen einen Alarm von 100 Dezibel los, wenn Unbefugte am Rad registriert werden. Via App trackt Bisecu zudem die Geschwindigkeit, Entfernung, Fahrzeit und verbrannte Kalorien.

  • Besonderheit: Das Schloss von Bisecu sitzt auf der Achse des Vorderrades.
  • Kostenpunkt: ab 99 US-Dollar (ca. 85 Euro)
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