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Smarte Ringe: Diese 7 Schmuckstücke haben ungeahnte Fähigkeiten

Dass dieser schmucke Ring smarte Technologie verbirgt, ist nicht zu erkennen.
Dass dieser schmucke Ring smarte Technologie verbirgt, ist nicht zu erkennen. (©Ringly 2017)

Der Markt der Wearables – also Computertechnologien, die am Körper getragen werden – ist hart umkämpft. Nach Armbändern geraten nun smarte Ringe in den Fokus der Hersteller. Die dezenten Gadgets können unter anderem als Fitness-Tracker dienen, Deinen Finger zum Smartphone umfunktionieren und für süße Träume sorgen. Zu diesen sieben smarten Ringen kann man nur eines sagen: Ja, ich will!

1.ŌURA

Nichts weniger als ein kleiner Wellness-Computer möchte ŌURA sein. Der smarte Ring erkennt, wenn sein Träger schläft, und sammelt während des Schlummerns wertvolle Daten zu der Schlafqualität in Form von Messungen des Pulses, der Atmungsrate, der Körpertemperatur und der Bewegung. Im wachen Zustand behält er die Dauer und Intensität Deiner Aktivitäten im Blick. Auf der zugehörigen App ausgewertet und ermittelt liefern die Daten Deinen Readiness-Score (also den optimalen physischen und psychischen Zustand) und Tipps, wie Du ihn verbessern kannst.

Besonderheit: ŌURA verbessert Deinen Schlaf.
Preis: 329 bis 549 Euro

2. Nimb

Dank eines verborgenen Alarmknopfs soll der smarte Ring Nimb seinem Nutzer in Notfällen hilfreich zur Seite stehen. Ein Druck auf den Knopf und Freunde und Familie des Trägers oder der Trägerin bzw. ein Notdienst werden über Deinen Standort in Kenntnis gesetzt. Auch Tonaufnahmen kann Nimb in brenzligen Situationen machen. Dieses Prinzip begeisterte auf der Crowdunfing-Plattform Indiegogo dermaßen, dass das Finanzierungsziel um 476 Prozent übertroffen wurde. Einziger Wermutstropfen: Um den Notruf aktivieren zu können, muss ein Abo abschlossen werden.

Besonderheit: Nimb sorgt für Deine Sicherheit.
Preis: 149 US-Dollar (ca. 126 Euro) auf Kickstarter, Handelspreis noch nicht bekannt

3. Ringly

Im Gegensatz zu vielen anderen smarten Ringen sieht Ringly tatsächlich aus wie ein Schmuckstück. Dass sich hinter einem Schmuckstein ein technisches Gadget verbirgt, ist nicht zu erkennen. Ringly hält es bei den smarten Features überschaubar: Es gibt keinen Bildschirm, dafür aber Benachrichtigungen über Vibration. Dabei kann die Trägerin über App selber einstellen, welche Nachrichten – egal, ob E-Mails, SMS oder Neues aus den sozialen Netzwerken – reinkommen.

Besonderheit: Ringly sieht aus wie ein Schmuckring für Frauen.
Preis: derzeit ab 99 US-Dollar (knapp 85 Euro)

4. NFC-Ring

Kontaktloser Austausch von Daten ist nicht nur als Zahlungsmöglichkeit spannend. Der NFC-Ring nutzt den internationalen Übertragungsstandard NFC auf zweierlei Weise: In dem smarten Ring sind zwei NFC-Chips verbaut, jeweils einer innen und einer außen vom Ring. Der Äußere wird mit Informationen wie Deiner digitalen Visitenkarte gefüttert, die Du regelmäßig herausgibst. Im Chip auf dem Inneren sitzen sensiblere Daten, die nur mit einer bewussten Geste genutzt werden können – zum Beispiel für die Bezahlung. Die Chips können mit allem interagieren, das ebenfalls einen NFC-Chip besitzt – also auch dem eigenen Handy oder dem Türschloss.

Besonderheit: Der NFC-Ring entsperrt Türen und Telefone.
Preis: 15 bis 29,99 Britische Pfund (17 bis 34 Euro)

5. Motiv

Der Fitness-Tracker unter den smarten Ringen ist ein Wearable namens Motiv. Unter der Titaneinfassung verbergen sich ein optischer Herzfrequenzmesser, ein Beschleunigungssensor und ein LED-Sensor. Sie sammeln fleißig Daten über die zurückgelegten Schritte, Kilometer, verbrauchten Kalorien und Co. Da der Ring kein eigenes Display besitzt, werden die Erkenntnisse via Bluetooth an die zugehörige App geleitet. Hier kannst Du auch Fitnessziele festlegen.

Besonderheit: Motiv ist ein Fitness-Tracker für den Finger.
Preis: 199 US-Dollar (etwa 225 Euro)

6. Orii

Wer sich mal wie ein Geheimagent vom Kaliber eines James Bond fühlen möchte, investiert in den Ring Orii. Er ist laut Hersteller "der erste sprachgesteuerte Ring der Welt, der Deinen Finger in ein Smartphone verwandelt". Um Anrufe zu empfangen, wird der Ring auf den Ringfinger gesetzt und damit das Ohr berührt. Dank Knochenschalltechnologie landet die Stimme des Gesprächspartners in der Ohrmuschel. Hilfreich zur Seite steht dabei wie Miss Moneypenny Siri oder der Google Assistant.

Besonderheit: Orii macht Deinen Finger zum Smartphone.
Preis: 129 US-Dollar auf Indiegogo (knapp 150 Euro)

7. Blinq

In Verbindung bleiben, ohne überwältigt zu werden – diesem Anspruch widmet sich der smarte Ring Blinq. Er lässt nur ausgewählte Benachrichtigungen durch, die dank LED-Beleuchtung oder Vibration wahrgenommen werden. Außerdem dient Blinq als Fitness-Tracker, der Deine Schritte und verbrannten Kalorien zählt. Das Dritte der smarten Features ist ein integrierter Notfallknopf, der bei Betätigung eine Nachricht mit dem Standort des Trägers an einen zuvor eingestellten Kontakt sendet.

Besonderheit: Blinq bietet drei in einem: Benachrichtigungen, Fitness-Tracking und einen Notfallknopf.
Preis: ab 119 US-Dollar auf Kickstarter (gut 100 Euro)

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