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Weniger Fleisch: Mit diesen 7 Tipps wirst Du zum Flexitarier

Heute nur Salat? Manchmal ist es gar nicht so einfach, auf Fleisch zu verzichten.
Heute nur Salat? Manchmal ist es gar nicht so einfach, auf Fleisch zu verzichten. (©LEEROY.ca/Pexels 2016)

Du möchtest im kommenden Jahr endlich weniger Fleisch essen? Ein guter Vorsatz, doch die Umsetzung ist leider oft schwerer als gedacht. Statt Dich jedoch sogleich wie ein Vegetarier zu ernähren, solltest Du besser nach und nach Deinen Fleischkonsum reduzieren. Der Flexitarier ist geboren – dank dieser sieben Tipps!

1. Ein fleischloser Tag in der Woche

Ein erster Schritt in die richtige Richtung kann es sein, an einem Tag der Woche komplett auf Fleisch zu verzichten. Das ist für den Anfang noch kein allzu großer Einschnitt, aber als Vegetarier für einen Tag kommt Dir so schon zu Bewusstsein, dass es viele leckere Fleischalternativen gibt. Zu großer Beliebtheit hat es der Hashtag #meatlessmonday gebracht. Doch auch an jedem anderen Tag der Woche kannst Du Dich gut vegetarisch ernähren.

2. Stärkehaltiges Gemüse als Ersatz

Doch wer statt Fleisch nur leichten Salat zu sich nimmt, lechzt natürlich schnell nach etwas Handfestem. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Du als Flexitarier Gemüse auswählst, das stärkehaltig ist. Dazu gehören unter anderem Hülsenfrüchte, Kürbis und Süßkartoffeln. Sie alle haben einen festeren Biss und wirken sättigender. Aus letzteren kannst Du sogar köstliche Süßkartoffel-Toasts ganz ohne Brot zaubern.

3. In gute Qualität investieren

Fleisch ist zwar schon zu Dumping-Preisen zu haben, doch man muss sich schon fragen, wie diese zustande kommen. Die artgerechte Haltung bleibt dabei auf der Strecke. Besser Du kaufst Filet und Co. beim Metzger Deines Vertrauens oder im Biomarkt. Dort ist das Fleisch natürlich teurer, aber Du kannst den Kauf mit Deinem Gewissen vereinbaren. Außerdem isst Du auf diese Weise automatisch besser und damit auch gesünder.

4. Besser auf langsamen Entzug gehen

Sich von heute auf morgen ganz vegetarisch zu ernähren, klappt bei den wenigsten Menschen – und führt im schlimmsten Fall irgendwann zu einem Gelage im nächsten Steakhouse. Besser Du änderst Deine Gewohnheiten Schritt für Schritt. Versuche, zunächst nur auf dunkles Fleisch zu verzichten und tue Dich an Hähnchen und Pute gütlich. Ist das erfolgreich, kannst Du versuchen, das Fleisch in Deinem Speiseplan durch Fisch zu ersetzen und schließlich auf ballaststoff- und proteinreiches Gemüse umsteigen.

5. Gegen Heißhunger: Den Proteinbedarf decken

Kannst Du den Hunger auf Fleisch dennoch nicht stillen, könnte es sein, dass Du zu wenig Proteine oder Eisen über die vegetarische Ernährung zu Dir nimmst. Diese stecken jedoch nicht nur in Wurst und Co., sondern auch in Bohnen, Käse und Nüssen. Auch ein Frühstücksei füllt Deine Ressourcen gut auf. Du musst ja schließlich nicht gleich zum Veganer werden.

6. Ein festes Budget festlegen

Weniger Fleisch essen? Das klingt sehr vage. Wie lässt sich das am besten bewerkstelligen? Setze den guten Vorsatz um, indem Du wöchentlich ein festes Budget für den Fleischkonsum festlegst. Bist Du dann an einem Abend mit den Kumpels über die Stränge geschlagen, gibt es den Rest der Woche leckere Fleischalternativen. Du kannst das sowohl finanziell als auch in Gramm festlegen. Also beispielsweise: Ich gebe diese Woche nur zehn Euro für Fleisch aus oder ich esse nur maximal 500 Gramm Fleisch.

7. Als Flexitarier mit Texturen spielen

Vermisst Du nicht nur den Geschmack, sondern auch die Konsistenz von Fleisch, musst Du Dich auf die Suche nach Alternativen machen. Das darf ruhig Fleischersatz aus Tofu und Co. aus dem Supermarkt sein. Aber auch Pilze wie Champignons können herzhaft zubereitet in vielen Gerichten das Fehlen von Fleisch vergessen machen. So ist der Weg zum Flexitarier geebnet.

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