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Wissenschaftlich belegt: 7 einfache Lifehacks gegen Stress

Es gibt wirksame Mittel gegen Stress.
Es gibt wirksame Mittel gegen Stress. (©Pixabay 2016)

Stress per se muss nichts Negatives sein. Doch ohne Ausgleich kann ständiger Trubel im Job schnell zum Burn-out führen. Mit diesen Lifehacks bringst Du die nötige Gelassenheit in Dein Leben – und das ist sogar wissenschaftlich belegt.

1. Energie- statt Zeitplanung

Unsere Tage sind in feste Zeiteinheiten eingeteilt. Termine, Abgabefristen und enge Zeitpläne halten Dich nicht nur beschäftigt, sondern sorgen zunehmend für Stresssymptome. Ein Fehler wie Stress- und Belastbarkeitsexpertin Paula Davis Laack weiß. Ihre Lösung: Statt auf Minuten und Stunden sollte der Fokus auf dem Energielevel liegen. Auf diese Weise werden ganz automatisch die wichtigsten Aufgaben zuerst abgearbeitet.

 Bei Zeitdruck entsteht schnell Stress. fullscreen
Bei Zeitdruck entsteht schnell Stress. (©Pexels 2016)

2. Belohnung für bewältigte Aufgaben

Nach dem bestandenen Zwischenexamen oder einer erfolgreichen Präsentation stehen natürlich schon die nächsten Herausforderungen an. Doch lass Dir Luft zum Durchschnaufen und feiere das Geschaffte mit einer kleinen Belohnung. Sei es ein Kinobesuch, ein neuer Schal oder Deine liebste Nascherei – durch diese Kleinigkeiten kannst Du Dich wieder motiviert den anstehenden Aufgaben stellen.

 Nach einem leckeren Snack sieht die Welt schon anders aus. fullscreen
Nach einem leckeren Snack sieht die Welt schon anders aus. (©Pexels 2016)

3. Mit Ausgleichssport den Kopf freibekommen

Am Ende eines stressigen Arbeitstages möchten sich viele nur noch auf die Couch fläzen und die Lieblingsserie schauen. Und das ist nur recht und billig. Doch um die meist einseitige Körperhaltung bei der Arbeit zu kompensieren und ja, einfach auch den Kopf freizubekommen, sind ein bis drei Sporteinheiten die Woche nützlich. Das beugt Stress vor und macht Dich fit für den Arbeitsalltag.

 Joggen an der frischen Luft ist ein idealer Ausgleichssport. fullscreen
Joggen an der frischen Luft ist ein idealer Ausgleichssport. (©Pexels 2016)

4. Lifehacks: Perfektionismus, adé

Gehörst Du zu den Leuten, die für die Arbeit immer 150 Prozent geben? Das ist mehr als vorbildlich! Doch wer sich perfektionistisch mit jeder Einzelheit aufhält, verliert nicht nur Zeit, sondern laugt sich auch regelrecht aus. Neben dem Delegieren sollte irgendwann der Zeitpunkt kommen, wenn Du das Projekt als abgeschlossen erklärst – und das ohne Wenn und Aber.

 Ständiger Perfektionismus kann im Burn-out münden. fullscreen
Ständiger Perfektionismus kann im Burn-out münden. (©Pixabay 2016)

5. Auch das Smartphone in den Feierabend schicken

Einige Smartphone-User zeigen ähnliche Symptome wie Drogensüchtige. Das besagt eine Studie, die in The Journal of Behavioral Addictions veröffentlicht wurde. Ob es nun geschäftlich oder privat ist, der Blick auf das Multifunktionsgerät wird für viele zum Zwang. Zumindest abends sollte es daher nur sporadisch benutzt werden. Und das Schlafzimmer ist ganz tabu! Diese Maßnahme verbessert nicht nur den Schlaf, sondern auch die Hirnaktivität.

 Ohne Smartphone kommt der Kopf besser zur Ruhe. fullscreen
Ohne Smartphone kommt der Kopf besser zur Ruhe. (©Pexels 2016)

6. Sich bei Stress Auszeiten gönnen

Dir schwirrt der Kopf vor lauter Aufgaben und Du weißt nicht, womit Du beginnen sollst? Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um eine kleine Pause von fünf bis zehn Minuten einzulegen. Das kann ein kleines Nickerchen sein oder Du hörst Dir Deinen Lieblingssong an. Wenn dieses Ritual regelmäßig durchgeführt wird, beruhigt es die Nerven, so Davis Laack. Mit neuer Energie kannst Du Dich nun den Herausforderungen des Tages stellen.

 Musik bringt einen auf andere Gedanken. fullscreen
Musik bringt einen auf andere Gedanken. (©Pexels 2016)

7. Die richtige Wortwahl ist entscheidend

Manchmal fällt es schwer, bei einer blöden Situation auf der Arbeit nicht die gute Laune zu verlieren. Doch wenn Du statt von Problemen von Herausforderungen sprichst, wird auch Dein Gehirn entsprechend konditioniert. Die Neurowissenschaftler Andrew Newberg und Mark Waldman haben nämlich herausgefunden, dass schon ein negatives Wort Stresshormone ausschütten kann. Versuche also die "bösen" Wörter zu umschiffen und Du wirst automatisch anders mit Stress umgehen.

 Wer positiv mit Stress umgeht, gewinnt langfristig an Lebensqualität. fullscreen
Wer positiv mit Stress umgeht, gewinnt langfristig an Lebensqualität. (©Pexels 2016)

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