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Zu bitter, nicht sämig: 6 häufige Smoothie-Fehler

Damit der selbst gemachte Smoothie auch mundet, gibt es einiges zu beachten.
Damit der selbst gemachte Smoothie auch mundet, gibt es einiges zu beachten. (©Pixabay 2016)

Einen Smoothie zu machen, scheint nicht schwer: Zutaten in den Mixer geben, ordentlich durchmixen und fertig ist der gesunde Wunderdrink. Doch es gibt auch Hürden für Anfänger am Mixer. Hier findest Du die häufigsten Smoothie-Fehler – und Tipps, wie Du sie vermeidest.

1. Nur Früchte-Smoothies schlürfen

Zugegeben, ein reiner Früchtesmoothie ist unglaublich lecker. Das Obst steckt zudem voller Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe. Doch Früchte enthalten vor allem viel Fruchtzucker. Dieser erzeugt leider kein Sättigungsgefühl und setzt sich direkt als Fett im Körper an.

Besser: Mische immer auch etwas Gemüse in Deinen Smoothie. Dafür eignet sich beispielsweise Blattgemüse oder junge Blätter von Wurzelgemüse.

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Eine Mischung aus Obst und Gemüse ist gesünder als ein reiner Obstsmoothie. (©Pixabay 2016)

2. Zu wenig Flüssigkeit im Getränk

Banane, Avocado und Beeren: Klingt nach einer tollen Mischung. Doch schnell vergisst man dabei, die nötige Flüssigkeit mit in den Mixer zu geben. Wenn Du Glück hast, erwartet Dich nur eine Matschepampe statt des ersehnten Drinks – im schlimmsten Fall zerstörst Du damit aber Dein Gerät.

Besser: Befülle den Mixer nach und nach und füge immer ausreichend Flüssigkeit hinzu. Dafür eignet sich zum Beispiel Fruchtsaft. Weniger zuckerlastige Alternativen dazu sind Kokosnusssaft oder verdünnter griechischer Joghurt.

3. Tiefkühlkost kommt nicht in den Trunk

Weil Smoothies so gesund wie möglich sein sollen, verwenden viele Menschen ausschließlich frische Zutaten für ihr Mixgetränk. Das ist in der Tat auch vorbildlich. Wenn gerade Beerenzeit ist, sollte das auch ausgenutzt werden, aber im Winter musst Du deshalb nicht darben.

Besser: Jetzt darf unbedenklich auch zu Tiefkühlkost gegriffen werden. Schockgefrorene Beeren behalten ihre gesunden Inhaltsstoffe und sind daher immer eine gute Beigabe für den Smoothie.

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Auch gefrorene Beeren stecken immer noch voller Vitamine. (©Pixabay 2016)

4. Falsches Verhältnis von Früchten und Gemüse

Gerade grüne Smoothies sollen ja wahre Wunder für die Gesundheit bewirken. Doch wer sich das erste Mal an dem grünen Trunk versucht, sollte es mit dem Gemüse nicht übertreiben. Für den Einstieg reicht ein Verhältnis von 60 Prozent Obst zu 40 Prozent Gemüse. Sonst schmeckt der Drink schnell zu bitter.

Besser: Um Dich an den Geschmack zu gewöhnen, solltest Du Dein Lieblingsobst mit Spinat ergänzen. Dieser ist im Drink fast geschmacksneutral und kann mit der Zeit um herbere Gemüsesorten wie Mangold oder Kohl ergänzt werden.

4. Nach Gefühl statt nach Rezept mischen

Klar ist ein Smoothie eine wunderbare Möglichkeit, einfach die Fantasie spielen zu lassen und das hineinzugeben, worauf Du gerade Appetit hast. Doch wer sich an kein Rezept hält, macht aus dem vermeintlichen Schlankheitsmacher schnell ein kalorienbeladenes, schweres Dessert. Mit etwas Pech harmonieren die Zutaten dabei nicht mal miteinander.

Besser: Wiege die Zutaten zu Anfang immer nach Rezept ab. So merkst Du schnell, was zu viel ist und hast einen Überblick über das richtige Verhältnis von festen und flüssigen Zutaten. Später kannst Du dann immer noch freestylen!

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Als Smoothieeinsteiger sollte man sich bei den Zutatenmengen am Rezept orientieren. (©Pixabay 2016)

5. Sich keine Zeit fürs Mixen lassen

Die Faszination eines Smoothies liegt für viele Menschen darin, dass er sich im Nu mixen lässt und damit eine schnelle Alternative für eine Mahlzeit ist. Doch wer zu sehr in Eile ist, kommt gar nicht in den Genuss der besonderen Textur eines Smoothies. Gerade faserige Zutaten wie Wildkräuter brauchen länger im Mixer, um sämig zu werden.

Besser: Die perfekte Konsistenz hat ein Smoothie, wenn er wirklich smooth – also geschmeidig – ist. Das erreichst Du, indem Du das leckere Gemisch ein paar Minuten länger mischst, als es vermeintlich nötig wäre. Mhmm!!

6. Proteinpulver untermischen

Du möchtest eine Extraportion Proteine in Deinem Smoothie haben? Da liegt es natürlich nahe, sich einfach mit handelsüblichem Pulver zu behelfen. Doch mal ehrlich, wer schaut sich da die Zutaten genauer an? Tätest Du das, würdest Du bemerken, dass es nur aus verarbeiteten Inhaltsstoffen gepaart mit künstlicher Süße besteht.

Besser: Nutze stattdessen natürliche Proteinquellen für Deinen Shake. Eine Beigabe von Leinsamen, Haferflocken oder einem Löffel Erdnussbutter liefert zusätzliche Proteine und Ballaststoffe und ist gleichzeitig gesund.

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