Ärger abzusehen: iPhone 7 soll kleinere Kopfhörerbuchse haben

Hat der 3,5-Millimeter-Anschluss beim iPhone bald ausgedient? Hat der 3,5-Millimeter-Anschluss beim iPhone bald ausgedient? (© 2015 picture alliance / dpa Themendienst)

Müssen sich Apple-Fans beim iPhone 7 auf den Kauf von speziellen Kopfhörern einstellen? Der Konzern hat jetzt ein Patent für eine Buchse mit einem Durchmesser von 2 Millimetern zugesprochen bekommen.

Apple könnte bei zukünftigen Smartphone-Generationen wie dem iPhone 7 auf einen eigenen Standard für die Kopfhörerbuchse setzen. Wie AppleInsider berichtet, bekam der Konzern am Dienstag ein Patent zugesprochen, das einen Anschluss mit 2 Millimetern Durchmesser beschreibt. Das aktuelle iPhone 6s hat wie viele andere Smartphones einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss und ist daher mit nahezu allen Headphones auf dem Markt kompatibel. Eine 2-Millimeter-Buchse würde hingegen bedeuten, dass sich der iPhone 7-Nutzer extra Kopfhörer bei Apple kaufen müsste.

Kopfhörerbuchse muss schrumpfen: iPhone 7 soll dünner werden

Der proprietäre Kopfhöreranschluss wird in dem Apple-Patent auch als "D-Buchse" bezeichnet, da er im Profil eher einem Halbkreis als einem runden Anschluss ähnelt. Der Grund für die kleinere Buchse scheint klar: Nachdem das iPhone 6s auch aufgrund des 3D Touch-Displays und des Materials 7000er Aluminium sogar etwas dicker als der Vorgänger iPhone 6 ist, soll es beim iPhone 7 wieder in die andere Richtung gehen. Angeblich soll das 2016er-Smartphone so dünn werden wie der aktuelle iPod touch 6G. Dafür müssten aber auch einige Bauteile im Gerät schrumpfen– wie etwa der Kopfhöreranschluss.

Die Diskussion erinnert etwas an den Lightning-Anschluss, der 2012 mit dem iPhone 5 eingeführt wurde und den älteren Dockanschluss ersetzte. Altes Zubehör war somit natürlich auch nicht mehr mit dem iPhone 5 kompatibel und der Aufschrei bei den Apple-Fans dementsprechend groß. Gut möglich, dass dem Unternehmen mit dem iPhone 7 wieder solcher Ärger ins Haus steht.