App-Update: Pinterest führt "Kaufen"-Button ein

Blauer Button bei Pinterest: Bald werden US-Nutzer Pins auch kaufen können. Blauer Button bei Pinterest: Bald werden US-Nutzer Pins auch kaufen können. (© 2015 Pinterest)

Nutzer des sozialen Bilder-Netzwerks Pinterest können angepinnte Gegenstände demnächst auch kaufen. Dazu führt das Netzwerk, dem weltweit 70 Millionen Nutzer angehören, in Kürze einen "Kaufen"-Button ein. In den Genuss der käuflichen Pins kommen zunächst Nutzer in den USA, die ein iPhone oder iPad besitzen.

Wie Pinterests Chef-Techniker Chao Wang auf dem Firmen-Blog schreibt, wünschen sich viele Nutzer des Bilderdienstes Pins, bei denen man die abgebildeten Gegenstände nicht nur ansehen, sondern auch gleich kaufen kann: "Viele von Euch haben gesagt, dass ihr die Dinge kaufen wollt, die ihr auf Pinterest entdeckt. Wie zum Beispiel @RebeccaStreebe, die getweetet hat, dass es 'so großartig wäre, wenn Pinterest Dich alle Kleidungsstücke kaufen lassen würde, die Du gepinnt hast #lifewouldbegr8'."

Kleine blaue Schaltfläche zeigt: Gegenstand ist käuflich

Den Wünschen seiner Nutzer will Pinterest nachkommen und kündigt nun die Einführung eines "Kaufen"-Buttons innerhalb der nächsten Wochen an. Eine kleine blaue Schaltfläche mit dem Text "Buy it" wird dann signalisieren, dass man den Gegenstand des jeweiligen Pins direkt in der Pinterest-App kaufen kann. Aber: Dieses clevere und nützliche Feature wird zunächst nur für iOS-Nutzer und auch nur in den USA verfügbar sein. Wenn es sich bewährt, dürfte der Pin-Konsumrausch aber sicher auch weltweit ausgerollt werden.

Blaue Schaltflächen wird man zunächst auf Pins von Partnern wie etwa den US-Kaufhäusern Macy's, Neiman Marcus oder Nordstrom und Händlern wie Cole Haan, Michaels oder Poler Outdoor Stuff finden. Schon zum Start sollen es "Millionen von käuflichen Pins" sein, wie Chao Wang schreibt.

Sicheres Bezahlen per Apple Pay oder Kreditkarte

Damit man auch das Passende findet, wird die Funktion mit einigen Tools angereichert: So lassen sich gezielt Pins mit zum eigenen Geldbeutel passenden Preisen suchen. Ist das Richtige gefunden, kann die Farbe noch geändert werden. Zum Stichwort Preis: Damit das Bezahlen möglichst sicher abläuft, geschieht dies per Apple Pay oder über Zahlungsdienstleister per Kreditkarte.

Die Frage ist jetzt, wie das Feature bei den Nutzern ankommen wird. Denn so nützlich das für manche sein mag: Die Grenzen zwischen "echten" Pins und solchen, die alleine zu Werbezwecken dort sind, verschwimmen dadurch. Ob alle Teilnehmer das gut finden, und wie es künftig um die Übersichtlichkeit des Netzwerks bestellt sein wird, muss man dann sehen.