Apple färbt Store-Logos zum Welt-Aids-Tag rot

Zeichen setzen gegen Aids: Das Apple-Logo erstrahlt in knalligem Rot. Zeichen setzen gegen Aids: Das Apple-Logo erstrahlt in knalligem Rot. (© 2014 picture alliance / AP Photo)

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Um auf die Gefahren der tödlichen Krankheit hinzuweisen, färbt Apple seine Store-Logos rot. Den Anfang machte Australien, weitere Geschäftsstellen werden folgen. 

Das weltberühmte Apfel-Logo erstrahlt in der australischen George Street für 24 Stunden rot. Wie Mashable berichtet, wird Apple die Kampagne zum Welt-Aids-Tag auch auf andere Länder ausweiten. Ausgewählte Apple Stores in Japan, China, Europa und den USA werden, abhängig von der jeweiligen Zeitzone des Landes, zum 1. Dezember ebenso ein knallrotes Logo bekommen. Eine ähnliche Aktion hatte Apple bereits in den letzten beiden Jahren durchgeführt.

Apple spendet Teil der Einnahmen aus Produkten und Zubehör

Apple ist fester Partner der Kampagne (RED). Die gemeinnützige Initiative  wurde 2006 vom U2-Sänger Bono mitgegründet und kämpft seitdem gegen die Ausbreitung von HIV und Aids in Afrika. Bis zum 7. Dezember wird Apple 24 spezielle Versionen beliebter Apps im Rahmen der Aktion "Apps für (Red)" anbieten, darunter etwa "Angry Birds" oder "Garage Band". Vom Kaufpreis einer App sowie von den App-spezifischen Bonus-Inhalten werden 100 Prozent des Erlöses an den Global Fund gehen, den Träger von (RED). Zudem spendet Apple heute einen Teil aller Einnahmen aus Produkten, Zubehör und Gutscheinkarten.

Apple spendete bereits 75 Millionen Dollar an (RED)

Wer auch längerfristig etwas tun will, sollte über den Kauf spezieller (PRODUCT)RED-Artikel nachdenken, die Apple seit acht Jahren anbietet. Auch von diesen Produkten geht ein Teil des Erlöses direkt an (RED). Ein flammend roter iPod Nano, ein iPod Shuffle oder ein Smart Case für das iPhone 6 ist also bares Geld für den guten Zweck wert.  (RED)-Mitbegründer Bono lobte Apple bereits im Sommer dafür, 75 Millionen Dollar gespendet zu haben, wie der Tech-Blog 9to5Mac berichtete.