Apple verbessert Sicherheit bei iMessage und FaceTime

iMessages und FaceTime unterstützten jetzt auch Zwei-Faktor-Authentifizierung. iMessages und FaceTime unterstützten jetzt auch Zwei-Faktor-Authentifizierung. (© 2014 CC: Flickr/Karlis Dambrans)

Apple hat die Sicherheit seiner Kommunikations-Apps iMessage und FaceTime verbessert. Ab sofort kann der Nutzer auch diese Chatprogramme mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung schützen.

Apple hat ohne größere Ankündigung die Sicherheit seiner Kommunikationsdienste iMessage und FaceTime verbessert. Wie TechCrunch meldet, können Nutzer jetzt auch diese beiden Chatprogramme mit einer sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung schützen. Dabei soll die Eingabe einer zusätzlichen PIN neben dem normalen Nutzernamen und Passwort Hackerangriffe noch effektiver verhindern. Der dynamische Code wird dabei per SMS an vertrauenswürdige Nummern verschickt, die zuvor bei Apple registriert wurden. Anschließend muss der Nutzer jedes Mal, wenn er sich unter "Meine Apple-ID" zur Verwaltung anmeldet, bei iCloud einloggt oder von einem neuen Gerät aus einen Einkauf im iTunes Store, iBooks Store oder App Store tätigt, zur Identitätsbestätigung sowohl das Passwort als auch den vierstelligen Bestätigungscode eingeben.

Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt die Apple ID seit 2013

Auf der US-Supportseite von Apple werden iMessage und FaceTime bereits bei der zweistufigen Bestätigung erwähnt, auf der deutschen Seite noch nicht. Apple führte die Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Apple ID bereits im Jahr 2013 ein. Auch viele andere Internetplattformen wie Google, Facebook, Microsoft oder Twitter unterstützen das Verfahren, bei dem ein Einmalcode per SMS verschickt oder von einer speziellen App erstellt wird. Besonders zum Schutz persönlicher iCloud-Daten empfiehlt sich diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme.

Möglicherweise ist die Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für iMessage und FaceTime nur ein Zwischenschritt hin zum allumfassenden Schutz aller Apple-Dienste. iTunes oder die Apple-Webseite bieten die zweistufige Bestätigung nämlich noch nicht an.