Apple Watch: Display soll für Produktionsprobleme sorgen

Das Display der Apple Watch soll nicht ganz einfach zu produzieren sein. Das Display der Apple Watch soll nicht ganz einfach zu produzieren sein. (© 2015 picture alliance / AP Photo)

Eigentlich soll die Apple Watch am 24. April in neun Ländern in den Stores stehen. Nun tauchen aber Berichte auf, dass die Produktion des AMOLED-Screens der Smartwatch Probleme bereitet. Die Kalifornier sollen die monatliche Bestellung bereits um die Hälfte reduziert haben.

Nach Informationen der taiwanischen Webseite UDN Mobile soll die Produktion des AMOLED-Screens der Apple Watch mehr Probleme bereiten als bislang gedacht. Apple lässt seine erste Smartwatch von dem taiwanischen Unternehmen Quanta produzieren – und das soll mit den speziellen Displays für die Apple Watch erhebliche Schwierigkeiten haben.

Produktionsmenge der Apple Watch angeblich halbiert

Apple selbst macht keine genauen Angaben dazu, welches Display in der Apple Watch verbaut wurde. Sollte aber tatsächlich ein AMOLED-Screen verwendet werden, wäre das eine Premiere für die Kalifornier. In ihren iPhones fanden sich beispielsweise bislang stets LCD-Screens. Laut UDN Mobile soll Apple aufgrund der Produktionsprobleme sogar die ursprünglich geplante monatliche Bestellung von 2,5 bis 3 Millionen Stück auf 1,25 bis 1,5 Millionen Stück reduziert haben. Falls der Bericht korrekt ist, dürfte Apple auch erhebliche Schwierigkeiten haben, die Nachfrage zum Release am 24. April komplett zu decken.

Die Apple Watch kann ab dem 10. April vorbestellt werden und am gleichen Tag auch erstmals in den Apple Stores getestet werden. Die Sport-Variante mit Aluminium-Gehäuse kostet in Deutschland als 38-Millimeter-Version 399 Euro. Mit einem 42 Millimeter breiten Gehäuse steigt der Preis auf 449 Euro. Die Standard-Variante aus rostfreiem Edelstahl geht ab 649 Euro (38 Millimeter) beziehungsweise 699 Euro (42 Millimeter) über den Ladentisch.

Die Apple Watch ist der Star auf dem "Spring Forward"-Event.
Die Apple Watch ist der Star auf dem "Spring Forward"-Event. (© 2015 YouTube/Apple)