Apples Musik-Streaming-Service soll 10 Dollar im Monat kosten

Beats Music: Musik ohne Limit für 10 Dollar im Monat. Beats Music: Musik ohne Limit für 10 Dollar im Monat. (© 2015 CC: Flickr/Kārlis Dambrāns)

Apples WWDC 2015 sorgt schon eine Woche vor ihrem Start für Schlagzeilen. Jetzt sind neue Details zu den Musik-Streaming-Plänen des Konzerns bekannt geworden. Anscheinend wird Apple am 8. April einen zweiteiligen Musik-Service vorstellen: ein kostenpflichtiges Streaming-Angebot à la Spotify auf der einen und ein kostenloses Internetradio mit Star-DJs auf der anderen Seite.

Apple ist auf dem Musik-Streaming-Markt etwas spät dran, aber noch nicht zu spät. Wie das Wall Street Journal spekuliert, könnte der Konzern Streaming noch massentauglicher machen – und den mit iTunes zum Erfolg verholfenen Musik-Downloads ein Ende setzen. Weg von Downloads, hin zum Streaming: Das will Apple mit einem zweiteiligen Musik-Service erreichen. Unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Insider verrät das Wall Street Journal nun neue Details zum Konzept des iPhone-Konzerns.

10-Dollar-Streaming-Abo und kostenloses Radio

Die neue Musik-Plattform Beats Music wird Apple den Informationen zufolge in Form eines Updates seiner bestehenden Musik-App auf der WWDC 2015 vorstellen. Mit seinem eigenen Streaming-Service will das Unternehmen dem größten Streaming-Rivalen Spotify Marktanteile streitig machen. Derzeit liegt der Anteil des Marktführers laut WSJ bei rund 86 Prozent. Im Gegensatz zu Spotify wird Apple allerdings kein werbebasiertes, kostenloses Musik-Streaming-Modell anbieten. Für ein monatliches Abo werde der Konzern zehn Dollar verlangen, so die Insider-Quellen. Kostenlose Songs werde es kaum geben. Alternativ sollen Apple-Nutzer aber die Möglichkeit haben, ein kostenloses Radioprogramm zu hören, das von DJs kuratiert und moderiert wird – darunter auch einige bekannte Namen.

Release-Termin für neues Apple Music noch nicht gesichert

Ob Apples neuer Musik-Service zeitgleich mit der Vorstellung auf der WWDC startet, ist allerdings noch nicht sicher. Denn noch fehlen angeblich Lizenz-Deals mit drei großen Musik-Publishern: Sony Music Entertainment, der Universal Music Group und der Warner Music Group. Werden diese erst nach der Konferenz geschlossen, wird sich folglich auch der Release des neuen Musik-Dienstes verzögern.