Astronauten blödeln mit GoPro-Kamera herum

Die NASA hat ein spektakuläres Video auf YouTube veröffentlicht: Drei Astronauten haben eine GoPro-Kamera in einer Wasserblase eingeschlossen. Dabei sind spannende Aufnahmen aus dem Inneren der Wasserblase entstanden – denn die Action-Cam war die ganze Zeit über eingeschaltet.

Die Aktion auf der internationalen Raumstation (ISS) sieht zwar nach einer Spielerei aus, die aus Langeweile heraus entstanden ist. Hinter dem Video steckt aber tatsächlich ein wissenschaftliches Experiment: Die Astronauten Steve Swanson, Reid Wiseman und Alexander Gerst untersuchten die Oberflächenspannung von Wasser in Mikrogravitation. In diesem schwerelosen Zustand wirkt die Flüssigkeit sehr klebrig und lässt sich mit den Händen formen – ideal also, um eine Kamera in das Innere zu stecken. Diese schwebt daraufhin in der Wasserblase durch die Station und sorgt unter den Astronauten für viel Erheiterung. Wer eine 3D-Brille besitzt, kann sich den Clip auch in einer dreidimensionalen Version anschauen.

Kooperation seit 2013: NASA nutzt Action-Cams von GoPro

Es ist übrigens nicht verwunderlich, dass die Action-Cam auf der ISS zum Einsatz kommt. Die GoPro-Kameras erfreuen sich aufgrund ihres geringen Gewichts und der kompakten Abmessungen auch bei der US-Weltraumbehörde großer Beliebtheit. Im vergangenen Jahr hatte sich die NASA dazu durchgerungen, dem japanischen Hersteller Nikon eine Absage zu erteilen. Stattdessen wolle man Sonderanfertigungen der GoPro-Kameras für kommende Weltraumissionen verwenden. Diese können 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Zum Vergleich: Die aktuelle GoPro Hero 4 Black Edition schafft 30 fps – mehr dazu liest Du in unserem Test.

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