Bend-Test: Roboter vs. iPhone 6 Plus und Galaxy S6 Edge

Seit dem Release des iPhone 6 Plus im September 2014 sind Bend-Tests groß in Mode. Während viele YouTuber allerdings allein mit Muskelkraft ihre Smartphones biegen, geht die Firma SquareTrade etwas professioneller vor – und lässt einen Roboter gegen das Apple-Handy, das HTC One M9 und das neue Galaxy S6 Edge antreten.

Smartphones werden immer dünner und erreichen zugleich wahrhaft riesige Ausmaße – die Screens von iPhone 6 Plus und Samsung Galaxy S6 Edge sind beispielsweise 5,5 beziehungsweise 5,1 Zoll groß. Kein Wunder also, dass sich im Internet hartnäckig das Gerücht hält, dass moderne Handys leicht in der Hosentasche verbiegen würden. Während viele YouTuber diese Berichte mit brutalen Bendgate-Videos bestätigen wollen, geht die Versicherungsfirma SquareTrade nun etwas seriöser vor – sie ließ nämlich iPhone 6 Plus, HTC One M9 und Galaxy S6 Edge in einem "hochwissenschaftlichen" Bend-Test gegen einen Biege-Roboter antreten.

HTC One M9 hält am wenigsten aus

Als erstes muss sich das iPhone 6 Plus – quasi der Bendgate-Urvater – in der Maschine beweisen. Der Roboter übt dabei in 5-Kilogramm-Schritten immer mehr Druck auf das Smartphone aus. Das Ergebnis: Bei einem Druck von rund 50 Kilogramm ist das iPhone 6 Plus sichtlich verbogen. Erst bei einem Druck von 81 Kilogramm geht das Handy allerdings zu Bruch. Das HTC One M9 zeigte erst bei einem Druck von 54 Kilogramm Anzeichen einer Biegung – ging dann allerdings sofort kaputt, da der Power-Button genau an der Bruchstelle in der Mitte des Gerätes sitzt.

Das Galaxy S6 Edge schließlich verbog sich genauso wie das iPhone 6 Plus bei rund 50 Kilogramm. Allerdings zerbrach bei diesem Druck auch das gebogene Seiten-Display des neuen Samsung-Handys. Das Galaxy S6 Edge funktionierte jedoch weiterhin – bis es bei einem Druck von 67,5 Kilogramm schließlich auch die Waffen strecken musste.