Das Razer Nabu nimmt Microsofts Band ins Visier

Das Smartband Razer Nabu ist mit einem LED-Display ausgestattet. Das Smartband Razer Nabu ist mit einem LED-Display ausgestattet. (© 2014 Razer)

Lange hat sich Gaming-Zubehörhersteller Razer Zeit gelassen. Doch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft kommt nun das Smartband Razer auf den Markt. Das schlaue Wearable startet am 2. Dezember – vorerst allerdings nur in den USA – und konkurriert mit Fitness-Trackern wie dem Microsoft Band.

Auf der CES 2014 im Januar kündigte Razer an, noch in diesem Jahr mit dem Smartband Nabu durchstarten zu wollen. Lange hat es bis zum Release des Gadgets gedauert, doch nun ist es soweit – zumindest in den USA. Dort ist der Fitness-Tracker ab dem 2. Dezember zum Preis von 99,99 US-Dollar in vier Farben erhältlich: Grün, Weiß, Orange oder Schwarz. Die ersten 5000 Vorbesteller bekommen ihr Exemplar direkt am Dienstag geliefert – und zahlen nur 79,99 Dollar. Ein offizieller Verkaufsstart für Deutschland wurde noch nicht genannt, sollte aber in Kürze folgen.

Razer Nabu misst, zählt und überwacht

Die Funktionen des Smartbands Nabu legen nahe, dass Hersteller Razer mit seinem eigenen Fitness-Tracker unter anderem dem Microsoft Band Konkurrenz machen will. Das schlaue Wearable verfügt über zahlreiche Sensoren sowie ein LED-Display an der Unterseite, das den Träger über Benachrichtigungen auf dem Smartphone informiert. Es überwacht den Schlaf, zählt Schritte und Kalorien und ist darüber hinaus beim Schließen neuer Freundschaften behilflich. So sollen zwei Träger eines Razer Nabu ihre Kontaktdaten in sozialen Netzwerken mittels einfachem "High-Five" austauschen können, berichtet CNet.

Der neue Mitspieler auf dem wachsenden Markt der Activity-Tracker ist mit iOS- und Android-Smartphones kompatibel. Bald soll er auch Windows Phone unterstützen. Die Akkulaufzeit liegt laut Hersteller bei beachtlichen sieben Tagen.