Diese Passwörter wurden 2014 am häufigsten geknackt

Wer ein schlechtes Passwort wählt, öffnet Hackern quasi freiwillig die Tür. Wer ein schlechtes Passwort wählt, öffnet Hackern quasi freiwillig die Tür. (© 2015 picture alliance / dpa Themendienst)

Gerade in Zeiten vermehrter Hackerangriffe ist es selbstverständlich, seine Daten mit möglichst unknackbaren Passwörtern zu sichern – sollte man meinen. Eine nun veröffentlichte Liste der schlechtesten Passwörter des Jahres 2014 beweist das Gegenteil.

Ein gutes Passwort sollte möglichst lang sein, Sonderzeichen enthalten und nicht aus der persönlichen Lebenswelt des Nutzers stammen – diese goldenen Regeln sollten eigentlich jedem Internet-Nutzer bekannt sein. Doch die Wahrheit sieht anders aus. Die Sicherheitsexperten von SplashData haben nun die Liste der unsichersten Passwörter aus dem letzten Jahr veröffentlicht. Darunter sind einige "Klassiker".

"123456" immer noch Spitzenreiter der schlechtesten Passwörter

SlashData wertete 3,3 Millionen geknackter Passwörter aus und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: "123456" ist immer noch der Spitzenreiter der unsichersten Passwörter, gefolgt vom genauso unoriginellen "password" und dem kaum besseren "12345". Nutzer, die diese Passwörter verwenden, könnten potenzielle Hacker im Prinzip auch direkt an ihren Computer setzen.

Ein Passwort ist sicher, wenn es möglichst sinnlos ist und aus einer Mischung aus Ziffern und Buchstaben besteht. Daher raten die Sicherheitsexperten davon ab, das eigene Geburtsdatum zu verwenden, das Lieblings-Sportteam oder populäre Baby-Namen: Alles viel zu unsicher.

Und das sind die zehn schlechtesten Passwörter aus dem letzten Jahr in Listenform nebst Vorjahresvergleich:

1. 123456 (Unverändert)
2. password (Unverändert)
3. 12345 (17 Plätze hoch)
4. 12345678 (1 Platz runter)
5. qwerty (1 Platz runter)
6. 234567890 (Unverändert)
7. 1234 (9 Plätze hoch)
8. baseball (Neu)
9. dragon (Neu)
10. football (Neu)