Ehemalige Tinder-Mitarbeiter starten neue Dating-App Bumble

Die neue Dating-App Bumble soll besser als Tinder werden. Die neue Dating-App Bumble soll besser als Tinder werden. (© 2014 bumble.com)

Drei ehemalige Mitarbeiter von Tinder haben sich zusammengetan und eine neue Dating-App namens Bumble entwickelt. Das Programm soll eine respektvollere Community bieten – zugleich aber auch mehr Nutzerdetails verraten.

Laut einem Bericht von TechCrunch stecken hinter der neuen Dating-App Bumble die drei ehemaligen Tinder-Mitarbeiter Whitney Wolfe, Chris Gulczynski und Sarah Mick. Bestätigt ist das allerdings noch nicht. Der Tinder-Konkurrent soll angeblich am 1. Dezember an den Start gehen, noch ist allerdings nicht viel über Bumble bekannt. Nur die Facebook-Seite der App verrät schon einmal grob, wohin die Reise gehen soll. "Bumble bietet alles, was du schon immer von einer Social-App haben wolltest, ohne die Dinge, die du nicht magst", versprechen die Macher.

Bumble soll nicht so "oberflächlich" wie andere Apps sein

Bumble solle im Gegensatz zu Konkurrenz-Apps potenzielle Dates auf Basis von relevanteren Signalen vorschlagen. Zudem versprechen die ehemaligen Tinder-Mitarbeiter eine "sichere und respektvolle Community" ohne eine Spam-Flut von unerwünschten Nachrichten. In einem ersten Video-Preview ähnelte Bumble laut TechCrunch stark dem großen Vorbild Tinder. Allerdings scheint die App mehr Infos über den Nutzer preiszugeben als der Konkurrent. So werden auch der Job, der Arbeitgeber und die Uni des Chatpartners angezeigt.

Sex-Skandal erschütterte Dating-App Tinder

Die angebliche Bumble-Gründerin Whitney Wolfe hatte im vergangenen Sommer für Schlagzeilen gesorgt, als sie ihren damaligen Freund und Tinder-Mitbegründer Justin Mateen wegen sexueller Belästigung anklagte. Die Klage wurde mittlerweile beigelegt, Wolfe verließ das Unternehmen.