Facebook arbeitet an Virtual Reality-Apps

Facebook kaufte im vergangenen Jahr bereits den Rift-Entwickler Oculus VR. Facebook kaufte im vergangenen Jahr bereits den Rift-Entwickler Oculus VR. (© 2015 CC: Flickr/Sergey Galyonkin)

Dass Facebook Interesse an VR-Themen zeigt, machte schon der Kauf von Oculus VR im Jahr 2014 deutlich. Nun geht das Unternehmen von Mark Zuckerberg aber noch weiter und entwickelt eigene Virtual Reality-Apps. Das verriet Produktchef Chris Cox auf einer Medienkonferenz am Dienstag in Kalifornien.

Rund ein Jahr nach der Zwei-Milliarden-Dollar-Übernahme von Oculus VR, dem Hersteller der Virtual Reality-Brille Rift, bringt Facebook-Produktchef Chris Cox frischen Wind in das VR-Thema. Auf der Code/Media-Konferenz des Technikportals Re/code sagte der verantwortliche Manager: "Ich meine, Virtual Reality ist ziemlich cool. Wir arbeiten an Apps für VR." Zwar geht er nicht näher ins Detail, wie genau solche Apps aussehen könnten. Doch er ist sich sicher, dass jeder in der Lage sein wird, VR-Inhalte zu erstellen und zu teilen: "Du wirst es tun, Beyoncé wird es tun", sagte er Re/code-Herausgeber Peter Kafka.

Wann kommen die ersten VR-Apps von Facebook?

Was Facebook-Nutzer heute tun, sollen sie auch künftig tun. Aus dem Teilen von Fotos, Videos oder Gedanken könnte jedoch eine tiefgreiferendere Erfahrung werden. Wie solche Erfahrungen aussehen könnten oder wann erste VR-Apps kommen werden, verriet Chris Cox nicht. In allzu naher Zukunft wird das voraussichtlich aber nicht sein. Denn es sei noch ein langer Weg, bis alle Menschen ein VR-Headset besitzen würden, so der Facebook-Manager. Hinzu kommt, dass auch die Erstellung von VR-Inhalten heute noch sehr aufwendig ist. Mehrere Kameras und eine langwierige Post-Production stehen zwischen der Idee und der virtuellen Realität.