Facebook startet eigenes Netzwerk für Cyber-Sicherheit

Facebook hat eine Sicherheits-Community namens ThreatExchange gegründet. Facebook hat eine Sicherheits-Community namens ThreatExchange gegründet. (© 2014 CC: Flickr/Bhupinder Nayyar)

Facebook hat mit der Plattform ThreatExchange ein eigenes Netzwerk für Cyber-Sicherheit gestartet. Auf der Webseite sollen sich Security-Experten und Unternehmen über Hackerangriffe, Viren und Malware austauschen.

Facebook hat am Mittwoch eine neue Plattform namens ThreatExchange gestartet, auf der sich Cyber-Experten über Sicherheitsthemen wie Hackerangriffe, Viren oder Malware austauschen sollen. Das berichtet Mashable. An der Plattform beteiligen sich einige andere große Internetunternehmen wie Bitly, Dropbox, Pinterest, Tumblr, Twitter oder Yahoo. Die Idee hinter dem sozialen Netzwerk im Miniformat: Die Beteiligten sollen laut Facebook-Manager Mark Hammell voneinander lernen und somit alle Systeme sicherer machen.

Neue Sicherheits-Community soll Kommunikation deutlich verbessern

ThreatExchange soll auch das Problem der mangelhaften Kommunikation in der Security-Community beseitigen, die bisher meist über E-Mails oder Tabellen abläuft. Die neue Plattform basiert auf Facebooks bereits bestehendem System ThreatData, in dem beispielsweise bösartige Internetadressen gesammelt werden. Die Idee für die Erweiterung hin zu einem sozialen Netzwerk entstand vor ungefähr einem Jahr, als Facebook und andere Webseiten eine Spam-Attacke erlebten.

Um den an ThreatExchange beteiligten Unternehmen die Sorge zu nehmen, dass sie eventuell zu viele Informationen mit Konkurrenten teilen könnten, gibt es individuelle Einstellungsmöglichkeiten. So können die Sicherheitsexperten beispielsweise nur sensible Daten teilen, welche die gleiche Cyber-Attacke betreffen. Bislang ist ThreatExchange noch in der Beta-Phase, Interessierte können sich jedoch bereits registrieren.