Fossil enthüllt Android Wear-Smartwatch mit Intel-Technik

Auch die neue Smartwatch von Fossil wird wie die Moto 360 (Bild) das Flat-Tire-Design haben. Auch die neue Smartwatch von Fossil wird wie die Moto 360 (Bild) das Flat-Tire-Design haben. (© 2015 picture alliance / AP Photo)

Auf der Entwicklerkonferenz Intel Developer Forum in San Francisco hat der Uhrenhersteller Fossil seine erste Smartwatch vorgestellt. Das bislang namenlose Gerät soll mit Android Wear laufen und wird mit einem Intel-Prozessor betrieben.

Viel mehr als das ist über das Innenleben der Uhr auch nicht bekannt. Auf den Bildern kann man aber erkennen, dass die Fossil-Uhr der Moto 360 sehr, sehr ähnlich sieht. Von dem Motorola-Modell sind erst kürzlich Bilder der neuen Version durchgesickert. Auch der Fossil-Zeitanzeiger hat offensichtlich das sogenannte "Flat-Tire-Design", bei dem das runde Display unten abgeschnitten ist. Etwas spöttisch wird diese Bauweise als "platter Reifen" bezeichnet.

Fossil Smartwatch: Android Wear – aber noch ohne Namen

Zusätzlich zu der vorgestellten, aber noch namenlosen Smartwatch mit Android Wear hatte Fossil weitere neue Produkte im Gepäck, die anscheinend ebenfalls noch ohne Bezeichnung auskommen müssen. Erstens ein smartes Armband, das vermutlich eine Art Fitness-Tracker sein wird. Und zweites eine weitere Uhr, die ebenfalls vernetzt sein soll, aber einen erheblich abgespeckten Funktionsumfang bieten wird. Dass die Android Wear-Uhr – zumindest aus technischer Sicht – das interessanteste der präsentierten Produkte ist, stellt jedenfalls auch Engadget in seinem Bericht fest.

Die Präsentation auf der Konferenz in San Francisco stellt eine Art Vorpremiere dar, da es keinerlei Daten über das Innenleben der Geräte und deren Funktionen gibt. Darauf wird man sicher noch einige Wochen warten müssen. Auch was Preise, das endgültige Design und die Veröffentlichungsdaten betrifft, ist noch nichts bekannt geworden. Dass das Gerät wie gezeigt in poliertem Chrom und mit einem einfachen dunklen Lederarmband auf den Markt kommen wird, scheint eher unwahrscheinlich.