Galaxy S6 Edge im Biegetest: Samsung reagiert auf "Bendgate"

Am vergangenen Freitag sorgte ein Biegetest für Aufregung, laut dem das Galaxy S6 Edge leichter eingeknickt als das iPhone 6 Plus. Samsung hat jetzt mit einem eigenen Test-Video reagiert.

Der Smartphone-Hersteller Samsung hat mit einem eigenen Biegetest auf das angebliche "Bendgate" rund um das Galaxy S6 Edge reagiert. Die Versicherungsfirma SquareTrade wollte in einem Test mit einem Roboter belegt haben, dass sich das S6 Edge bei einem Druck von 50 kgf verbiegt und dabei der abgeknickte Displayrand zerbricht. Samsung führt nun in einem Blogeintrag an, dass ein solcher Druck auf ein Smartphone-Display im Alltag nur sehr selten entstehe. In einer Gesäßtasche herrsche vielmehr ein Druck von 30 kgf. Laut Untersuchungen der Koreaner biegen sich Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge allerdings selbst bei 32 kgf nicht.

Samsung: Test von SquareTrade missachtet Rückseite des Galaxy S6 Edge

Weiterhin gehe der Biegetest von SquareTrade laut Samsung nicht auf die Widerstandsfähigkeit der Rückseite des Galaxy S6 Edge ein. Das aus Metall bestehende Backcover des Smartphones sei tatsächlich nämlich viel robuster als die Display-Front. Als Beweis ihrer Angaben führten die Koreaner auch gleich noch einen eigenen Biegetest durch, der das angebliche "Bendgate" widerlegen soll. Samsung erklärte zudem, dass die Ergebnisse des Tests an SquareTrade weitergeleitet werden sollen und ein erneuter Biegetest eingefordert werde.

"Alle unsere Geräte werden sehr harten Qualitätstests unterzogen, bevor sie an die Kunden ausgeliefert werden", so Samsung. Diese Tests würden verschiedenste Szenarien durchspielen, darunter auch Herunterfallen, Biegen und Bruchschäden. Der Hersteller sei daher zuversichtlich, dass sich keines seiner Smartphones im Alltagsgebrauch verbiegen werde.