George Lucas wollte neuen "Star Wars"-Film selber drehen

Das hätte eine Erschütterung der Macht gegeben, wenn George Lucas den nächsten "Star Wars" selber gedreht hätte. Das hätte eine Erschütterung der Macht gegeben, wenn George Lucas den nächsten "Star Wars" selber gedreht hätte. (© 2014 Facebook/StarWars.de)

Man mag es sich ja eigentlich gar nicht ausmalen: Wie George Lucas nun in einem Interview verriet, wollte er den neuen "Star Wars"-Film ursprünglich selber drehen. Und: Er hätte ihn sogar schon im Mai 2015 in die Kinos gebracht.

In einem Interview mit USA Today, das er anlässlich einer Promo-Tour für seinen neuen Film "Strange Magic" gab, verriet George Lucas, dass er den nächsten Teil der "Star Wars"-Saga ursprünglich selber drehen wollte. Demnach hätte er Episode VII umgesetzt, im Mai 2015 ins Kino gebracht und seine Firma Lucasfilm erst danach verkauft. Wie wir wissen, kam aber alles anders.

Eine neue Trilogie hätte 10 Jahre Arbeit bedeutet

Dass Lucas seine Pläne doch nicht umgesetzt hat, läge unter anderem auch seiner kleinen Tochter Everest, die 2013 auf die Welt kam. Der stolze Vater wollte schlichtweg genug Zeit für die Kleine haben. Und eine neue "Star Wars"-Trilogie zu vollenden, hätte mindestens 10 Jahre Arbeit bedeutet. Also gab er die Regie an "Star Trek"-Neuerfinder J.J. Abrams ab, verkaufte Lucasfilm schon 2012 für vier Milliarden Dollar an Disney und zog sich aus der kreativen Arbeit an allen weiteren "Star Wars"-Filmen zurück.

"Es gibt nichts mehr zu erzählen!"

Im Jahr 2008 klang das alles übrigens noch ganz anders. In einem Interview mit der Zeitschrift Total Film schloss Lucas Fortsetzungen der Sternenkrieg-Saga kategorisch aus. Der Grund: "Es gibt keine Story mehr!" Mit dem Tod von Darth Vader wäre alles erzählt worden, inoffizielle Storystränge, die die Geschehnisse der Filme vertiefen – das so genannte Expanded Universe – wären nicht in seinem Sinne gewesen.

Aber all das wird spätestens im Dezember vergessen sein, wenn "Star Wars: Das Erwachen der Macht" in die Kinos kommt.