Google arbeitet an Virtual-Reality-Version von Android

Google will Android speziell für VR-Brillen anpassen. Google will Android speziell für VR-Brillen anpassen. (© 2014 CC: Flickr/Maurizio Pesce)

Google will Android offenbar zum bestimmenden Betriebssystem auf Virtual-Reality-Brillen machen. Derzeit soll ein eigenes Team daran arbeiten, das Betriebssystem für VR-Headsets anzupassen.

Nach Informationen des Wall Street Journal arbeiten derzeit Dutzende Google-Programmierer mit Hochdruck daran, das mobile Betriebssystem Android speziell für Virtual Reality-Brillen anzupassen. Insiderkreisen zufolge wurde das Google-Team kurz nach dem milliardenschweren Kauf von Oculus VR durch Facebook formiert. Der Suchmaschinenriese will also offenbar sichergehen, dass er im VR-Rennen nicht abgehängt wird. Ähnlich wie Android soll auch das Virtual-Reality-OS frei zugänglich für Entwickler sein. Der Konzern wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Alle großen Hersteller arbeiten an eigenen Virtual-Reality-Brillen

Google hat mit Virtual Reality bislang noch keine sonderlich guten Erfahrungen gesammelt. Die Papp-Brille Cardboard erschien vielen Menschen eher als lustiges Gadget denn als vollwertige VR-Erfahrung. Das Smartglass-Projekt Google Glass musste im Januar sogar komplett neu gestartet werden. Nichtsdestotrotz bleibt Virtual Reality einer der heißesten Technik-Trends und ist vor allem für Gamer interessant.

So kündigte Spieleentwickler Valve kürzlich eine eigene Brille namens SteamVR an, zeitgleich arbeitet das Unternehmen mit HTC an der Entwicklung des Headsets Vive. Microsoft bastelt an der Virtual-Reality-Brille HoloLens, Konkurrent Sony will sein Project Morpheus Anfang 2016 für die PlayStation 4 auf den Markt bringen.