Härtetest für die Apple Watch: Ganz schön robustes Saphirglas

Pünktlich zum Bestellstart der Apple Watch gibt's jetzt auch den ersten harten Test für das Display. Eine britische iPhone-Reparaturfirma hat das Saphirglas mit diversen Folterwerkzeugen wie Bohrer und Hammer intensiv bearbeitet – und hat es trotz ernsthafter Absichten nicht geschafft, die harte Hülle zu beschädigen.

Über den ebenso einfachen wie brutalen Kratztest, dem das Glas unterzogen wurde, berichtet BusinessInsider und zeigt dabei Bilder, die für jeden Apple-Watch-Fan erschreckend aussehen müssen. Da wird das Glas der Uhr ungeschützt über eine Steinmauer geschrabt. Der Tester rückt dem guten Stück mit einer Münze zu Leibe und versucht ebenfalls, es mit Sandpapier zu beschädigen. Zwischen den Torturen gibt's immer wieder die erleichternde Erkenntnis: Das Glas ist unversehrt, kein Kratzer zu sehen.

Weder Hammer noch Bohrer hinterlassen Spuren

Als auch ein Hammer – durchaus eher zurückhaltend benutzt – keine sichtbaren Spuren hinterlässt, kommt die finale Folter. Mit einer Bohrmaschine wollen es die Tester ganz genau wissen. Aber auch dieser aggressiven Attacke widersteht das robuste Saphirglas glänzend und schadlos. Das Ergebnis der brutalen Behandlung – auch wenn die einzelnen Tests sicher nicht mit letzter Konsequenz durchgeführt wurden – kann sich sehen lassen: Das in der Apple Watch verbaute Saphirglas ist ziemlich kratzbeständig.

Kein Wunder: Das Glas gilt als eines der härtesten Materialien der Welt, und kann nur von wenigen anderen Stoffen wie Diamant oder Saphir beschädigt werden. Die Härte des Glases ist sicher eine gute Nachricht zum Start der Vorbestellungen. Wer seine Apple Watch ab sofort online ordert, kann das Produkt ab dem 24. April aus einem Apple-Store abholen. Das Sport-Modell mit Aluminium-Gehäuse gibt's ab 399 Euro.