Huawei Mate S mit Force Touch ab Januar zu kaufen

Das Huawei Mate S mit Force Touch ist ab Januar erhältlich. Das Huawei Mate S mit Force Touch ist ab Januar erhältlich. (© 2015 TURN ON)

Nach langem Warten bringt Huawei endlich auch das Mate S mit Force Touch-Display auf den Markt. Bereits ab dem 1. Januar soll das Edel-Smartphone aus China verfügbar sein. Der Preis fällt allerdings happig aus.

Im September hatte Huawei mit der Vorstellung des Mate S für Furore gesorgt. Noch vor Apple war es den Chinesen gelungen, das weltweit erste Smartphone mit Force Touch-Display zu präsentieren. Doch während das iPhone 6s mit 3D Touch kurze Zeit später auf den Markt kam, blieb es im die Premium-Version des Mate S seither ruhig. Doch das soll sich nun ändern, denn pünktlich zum neuen Jahr bietet Huawei das Mate S mit Force Touch in seinem Online-Shop an.

Force Touch heißt bei Huawei Press Touch

Tatsächlich nennt Huawei sein druckempfindliches Display aber nicht Force Touch, sondern Press Touch. Das dürfte aber lediglich namensrechtliche Gründe haben, denn tatsächlich verbirgt sich dahinter eine Technologie, die ähnlich funktioniert wie 3D Touch von Apple. So reagiert das Display nicht mehr einfach nur auf Berührung, sondern auch auf die Druckstärke. Je nachdem wie stark der Nutzer mit dem Finger aufdrückt, kann das Smartphone unterschiedliche Aktionen ausführen.

Bislang nur wenige sinnvolle Anwendungen

Die Anwendungsbereiche, die Huawei bislang für das Press Touch-Display vorstellt, sind allerdings etwas dürftig. So lässt sich das Feature unter anderem in der Foto-App verwenden, um näher an bestimmte Bildbereiche zu zoomen. Eine weitere Funktion, die der Hersteller bewirbt, könnte einige Besitzer des iPhone 6s ärgern. Während Apple eine solche Anwendung für sein Smartphone untersagt, können Mate S-Besitzer ihr Gerät in Zukunft ganz offiziell als Waage nutzen. Der druckempfindliche Bildschirm soll dabei das Gewicht messen.

Speziell angepasste Apps sind momentan allerdings noch Mangelware. Hier sind ohnehin die großen App-Entwickler wie Google, Facebook oder Microsoft gefragt, ihre Software entsprechend zu aktualisieren. Die könnten sich aber noch ein wenig Zeit lassen und warten, bis mehr Android-Geräte mit Force Touch beziehungsweise Press Touch verfügbar sind.

Die Unterschiede zum normalen Mate S

Abgesehen vom druckempfindlichen Display unterscheidet sich die neue Version des Mate S kaum von der von uns bereits im Oktober getesteten Variante. Lediglich der interne Speicher fällt mit 128 GB vier Mal so groß aus. Allerdings hat es auch der Preis in sich: 799 Euro (UVP) verlangt Huawei für die Premium-Version seines 5,5 Zoll-Smartphones.