Intels Smartwatch für Frauen erscheint am 8. Dezember

Intelligent, praktisch und vor allem schick soll sie sein: Die MICA von Intel will ab Anfang Dezember auf dem Smartwatches-Markt mitmischen. Der Apple Watch-Konkurrent erscheint pünktlich zum Weihnachtsgeschäft und kostet 495 US-Dollar.

Ein Schnäppchen ist sie nicht gerade, die MICA. Das liegt vor allem daran, dass die Intel-Smartwatch vom Modehaus Opening Ceremony entworfen wurde. Die intelligente Uhr kommt am 8. Dezember in zwei Varianten auf den Markt: Ein Exemplar verfügt über ein schwarzes Wasserschlangen-Lederarmband, Perlen aus China und blaue Lapis aus Madagaskar. Die zweite Variante kommt mit weißem Wasserschlangenleder, Tigeraugen aus Südafrika und Obsidianen aus Russland daher. Herzstück beider MICA-Versionen: ein mit 18-karatigem Gold veredeltes Uhrengehäuse mit Saphirglas-Touchdisplay.

MICA: My Intelligent Communication Accessory

Während das Modehaus die Smartwatch designte, zeichnet Intel für die Technik der schlauen Uhr verantwortlich. Hinter dem gewölbten 1,6-Zoll-Touchdisplay sitzt ein eigenes Mobilfunkmodul. Wie die Samsung Gear S kann die Intel MICA daher auch ohne Smartphone-Anbindung betrieben werden. Die Smartwatch informiert ihre Trägerin per Vibration über den Eingang wichtiger Nachrichten und E-Mails, erinnert an Termine und bietet einen intelligenten Service namens "Time to Go" (TTG). Dafür ortet das Armband den aktuellen Standort und ermittelt mithilfe von Daten des Navi-Herstellers TomTom die benötigte Zeit zum nächsten Termin.

Nur in ausgewählten Shops verfügbar

Technisch bietet die Intel MICA wenig Neues. Der Fokus der Smartwatch, die bis zu zwei Tage durchhalten soll, liegt eindeutig auf dem Design. Damit könnte sie der ebenfalls in einer vergoldeten Variante erscheinenden Apple Watch einige Käuferinnen ablaufen. Zum Verkaufsstart wird die MICA nur in ausgewählten Stores von Opening Ceremony und Barneys sowie in deren Online-Shops erhältlich sein.