iOS 9.1 sorgt für Probleme mit Touch ID

Touch ID auf dem iPhone macht offenbar unter iOS 9.1 Probleme. Touch ID auf dem iPhone macht offenbar unter iOS 9.1 Probleme. (© 2015 Apple)

iPhone und iPad haben offenbar wieder einmal Probleme mit der Touch ID. Durch iOS 9.1 soll der Fingerabdrucksensor auf zahlreichen Geräten nur noch fehlerhaft oder gar nicht mehr funktionieren. Eine Lösung ist bislang nicht in Sicht.

iOS 9 läuft offenbar auch nach dem jüngsten Software-Update noch nicht ganz fehlerfrei. Auf einigen iPhones und iPads soll die aktuelle Version iOS 9.1 offenbar für Probleme mit dem Fingerabdrucksensor Touch ID sorgen, wie AppleInsider berichtet. Demnach würden sich in der Support-Community von Apple derzeit die Beschwerden über eine schlechtere Performance des Fingerabdrucksensors häufen.

Touch ID offenbar langsam und ungenau

Die Berichte der Nutzer reichend von langsamen Reaktionszeiten über fehlerhafte Erkennung bis hin zu kompletten Ausfällen von Touch ID. Eine Lösung für die Probleme scheint derzeit noch nicht in Sicht zu sein. In einigen Fällen soll es kurzzeitig helfen, dass iPhone oder iPad neu zu starten oder einen Reset vorzunehmen. Schon nach kurzer Zeit sollen die Probleme jedoch wieder auftreten.

Downgrade auf iSO 9.0.2 nicht mehr möglich

Wer unter den Problemen leidet, hat somit aktuell keine Möglichkeiten, sie zu umgehen. Ein Downgrade auf von iOS 9.1 zurück auf iOS 9.0.2 ist nämlich bereits seit Ende Oktober nicht mehr möglich. Somit bleibt betroffenen Nutzern bislang wohl nur die Chance, einfach abzuwarten, dass Apple die Probleme mit einem weiteren Software-Update behebt. Derzeit befindet sich bereits iOS 9.2 in einem öffentlichen Beta-Test und kann von interessierten Usern genutzt werden. Ob das Update allerdings in der Lage ist, die Fehler zu beheben, ist bislang nicht bekannt.

Für Apple ist es nicht das erste Mal, dass eine iOS-Version Probleme mit Touch ID verursacht. Bereits iOS 8.0.1 und iOS 8.3 hatten im vergangenen Jahr für viel Frust bei iPhone-Besitzern gesorgt. Zu den aktuellen Problemen hat sich der Konzern bislang nicht geäußert.