iPhone 6: Aktivierungssperre verhindert tatsächlich Diebstahl

Das iPhone 6 ist durch die Aktivierungssperre besser vor Diebstählen geschützt. Das iPhone 6 ist durch die Aktivierungssperre besser vor Diebstählen geschützt. (© 2014 CC: Flickr/Karlis Dambrans)

Viele Apple-Fans waren sicherlich etwas skeptisch, ob die mit iOS 7 eingeführte Aktivierungssperre für iPhone 6 und Co. tatsächlich einen Diebstahl verhindern kann. Neue Kriminalitätszahlen zeigen nun aber, dass der Smartphone-Klau tatsächlich abgenommen hat.

Die Aktivierungssperre bei iPhone 6 und Co. trägt anscheinend tatsächlich dazu bei, dass weniger Smartphone-Diebstähle begangen werden. Das zeigen laut der Nachrichtenagentur Reuters neue Zahlen aus den drei Metropolen San Francisco, New York und London. Ein Jahr nach der Einführung der Apple-Funktion im September 2013 sei die Zahl der gestohlenen iPhones in San Francisco um 40 Prozent gefallen. In New York waren es immerhin noch 25 Prozent weniger geklaute iPhones, in London sank die Zahl sogar um die Hälfte.

Auch Android hat mittlerweile eine Aktivierungssperre

Die Aktivierungssperre unter iOS verhindert, dass eine fremde Person das iPhone 6 verwenden kann, falls es einmal verloren geht oder gestohlen wird. Dafür muss die Funktion "Mein iPhone suchen" aktiviert werden. Anschließend ist die Eingabe der Apple-ID und des Passwortes notwendig, wenn das iPhone 6 gelöscht oder aktiviert werden soll. Auch Android 5.0 Lollipop bietet mittlerweile eine solche Aktivierungssperre, Windows Phone will bald nachziehen.

"Wir haben bei der Bekämpfung des Smartphone-Diebstahls wirkliche Fortschritte gemacht – eine Epidemie, die vor zwei Jahren noch viele große Städte betraf", erklärte Londons Bürgermeister Boris Johnson am Dienstag auf einer Pressekonferenz. In Kalifornien wurde unterdessen bereits im August 2014 ein Gesetz verabschiedet, laut dem alle neu verkauften Smartphones ab Juli 2015 eine solche Aktivierungssperre haben müssen.