iPhone 6 treibt Apple zu immer neuen Höhenflügen

Das iPhone 6 ist für Apple noch immer ein Verkaufsschlager. Das iPhone 6 ist für Apple noch immer ein Verkaufsschlager. (© 2014 TURN ON)

Apple wird immer mehr zum iPhone-Konzern. Allein in den ersten drei Monaten konnte der Konzern 61,2 Millionen iPhone 6 und andere Modelle verkaufen. Mittlerweile tragen die Smartphones mehr als zwei Drittel zum Umsatz des Unternehmens bei, während vor allem das iPad weiter schwächelt.

Das iPhone 6 bleibt das stärkste Zugpferd von Apple. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des Unternehmens hervor. Auch nach dem starken Weihnachtsgeschäft 2014 blieben die Verkäufe zwischen Januar und März 2015 auf einem hohen Niveau. Insgesamt konnte Apple in diesem Zeitraum 61,2 Millionen Geräte in seiner iPhone-Sparte absetzen, wobei der Großteil auf die aktuellen Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus entfiel. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kletterten die Verkäufe um satte 40 Prozent.

Damit wird das iPhone für den Hersteller aus Cupertino sogar noch wichtiger als in der Vergangenheit. Von den 58 Milliarden US-Dollar Umsatz, die Apple im abgelaufenen Geschäftsquartal erwirtschaften konnte, entfielen mehr als zwei Drittel auf das Smartphone-Segment. Insgesamt erwirtschaftete die iPhone-Sparte 40,3 Milliarden US-Dollar.

Schwächelndes iPad, starker Mac

Großes Sorgenkind bleibt für den Hersteller hingegen des iPad. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Verkäufe zwischen Januar und März um rund ein Viertel. Insgesamt konnte Apple zwar immer noch 12,6 Millionen Tablets verkaufen, die Zahlen sind jedoch bereits seit Monaten rückläufig. Einen großen Anteil am schwächelnden Tablet-Geschäft dürften mit Sicherheit das iPhone 6 Plus und andere Phablets haben, die dem iPad Kunden abspenstig machen.

Erstmals seit 2011 fiel die iPad-Sparte beim Umsatz sogar hinter das Geschäft mit den Mac-Computern zurück. Im Computer-Business konnte Apple seine Verkäufe im abgelaufenen Quartal um etwa zehn Prozent auf 4,6 Millionen Geräte steigern. Das Unternehmen gehört damit neben Lenovo und HP zu den wenigen Herstellern, die aktuell auch im klassischen Geschäft mit Laptops und Desktop-Computern wachsen.