Jawbone UP3: Release verschiebt sich auf Anfang 2015

Das Jawbone Up3 wird sich weiter verspäten. Das Jawbone Up3 wird sich weiter verspäten. (© 2014 Facebook/Jawbone)

Wer darauf hoffte, seine guten Vorsätze für 2015 gleich nach Weihnachten mit dem Jawbone UP3 umsetzen zu können, wird enttäuscht. Der Liefertermin für den neusten Fitness-Tracker des amerikanischen Herstellers verschiebt sich weiter. Damit verpasst Jawbone das Weihnachtsgeschäft.

Ursprünglich wollte Jawbone den Nachfolger des UP24 pünktlich zur Weihnachtszeit in den Handel bringen. Schon im November stellte das kalifornische Unternehmen seinen bis dato fortschrittlichsten und teuersten Fitness-Tracker UP3 vor. Zu diesem Zeitraum war von einem Auslieferungsstart innerhalb von sechs bis sieben Wochen die Rede. Mittlerweile wird die Schätzung mit acht bis neun Wochen angegeben, berichtet Wareable. Und das gilt vorerst nur für die USA.

Lieferverzug könnte Jawbone in Schwierigkeiten bringen

Während das Wearable jenseits des Atlantiks nun voraussichtlich Anfang 2015 in den Handel kommt, kann über den Release-Termin für Deutschland weiterhin nur spekuliert werden. Dabei war das UP3 laut Mobiflip zwischenzeitlich schon auf Amazon vorbestellbar. Jawbone entgeht damit sowohl in Deutschland als auch in den USA das enorm wichtige Weihnachtsgeschäft.

Schuld an der Verzögerung sei ein nötiges Feintuning der Massenproduktion, berichtet Bloomberg View. J.P. Gownder, Analyst bei Forrester Research, wird mit den Worten zitiert: "Es ist immer wichtig, dass ein Produkt im Weihnachtsgeschäft angeboten wird, insbesondere wenn es sich um Dinge wie Fitness-Tracker handelt, die gerne verschenkt werden." Jawbone will seine Kunden mit einem Preisnachlass vertrösten. Vorbesteller in den USA erhalten 40 Dollar Rabatt auf das UP3 oder ein UP Move im Wert von 50 Dollar geschenkt.