Keine Lust auf Drohnen überm Haus? NoFlyZone hilft

Sie sieht aggressiv aus, aber gefährdet sie auch die Privatsphäre? Eine Drohne im Einsatz. Sie sieht aggressiv aus, aber gefährdet sie auch die Privatsphäre? Eine Drohne im Einsatz. (© 2014 Facebook/Parrot)

Drohnen werden immer beliebter. Aber je mehr unbemannte Flugkörper über den Himmel düsen und Videos aus der Vogelperspektive machen, desto größer werden auch die Sicherheitsbedenken. NoFlyZone hilft, die Privatsphäre zu bewahren. 

Wenn man nackt in seinem Garten ein Sonnenbad nimmt, möchte man natürlich nicht von einer Drohne dabei gefilmt werden. Die erste Reaktion wäre wohl, sie mit einem Luftgewehr vom Himmel zu holen oder Steine nach ihr zu werfen. In den USA ermöglicht No Fly Zone jetzt einen etwas weniger rabiaten Weg, seine Privatsphäre vor fliegenden Augen zu schützen. Wer sich mit einer gültigen E-Mail-Adresse anmeldet, kann via Geofencing ein elektronisches Flugverbot über seinem Anwesen errichten.

Die meisten Drohnenhersteller machen mit

Zu den Drohnenherstellern, die freiwillig an dem Programm teilnehmen, gehören laut TechCrunch Unternehmen wie EHANG, PixiePath und DroneDiploy. Allerdings fehlen bislang noch die führenden Anbieter DJI und 3D Robotics. Die Betreiber von No Fly Zone seien mit beiden Firmen aber bereits in Gesprächen.

Problematisch an dem jetzigen Verfahren ist, dass sich jeder Nutzer theoretisch mit mehreren Emailadressen registrieren kann, um mehrere Grundstücke zur Flugverbotszone zu erklären. Eigentlich braucht man dafür nämlich den schriftlichen Beweis, dass man in mehr als nur einem Gebäude lebt oder es besitzt. Außerdem arbeitet die Firma gerade an einer Möglichkeit, gesperrte Zonen für bestimmte Nutzer zu entsperren. Dann könnte man beispielsweise über sein eigenes Haus fliegen, aber verhindern, dass andere Drohnenbesitzer dasselbe tun.